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News

Neues Therapiekonzept für neurodegenerative Erkrankungen

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12. August 2014 – Professor Ulrich Bogdahn, Inhaber des Lehrstuhls für Neurologie der Universität Regensburg, hat mit seinem Team ein Projekt zur Therapie neurodegenerativer Erkrankungen entwickelt, für die es bislang keine wirksame Behandlungsmethode gibt. Sein Projekt wurde im GO-Bio Wettbewerb ("Gründeroffensive Biotechnologie") des BMF ausgewählt und kann nun mit rund vier Millionen Euro Förderungssumme starten.

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5. Jahrestagung der DGNR und DGNKN

10. Juli 2014 – Die Deutsche Gesellschaft für Neurorehabilitation (DGNR) und die Deutsche Gesellschaft für Neurotraumatologie und Klinische Neurorehabilitation (DGNKN) veranstalten vom 4. bis zum 6. Dezember in Singen ihre 5. Gemeinsame Jahrestagung unter dem diesjährigen Motto: "Auf dem Weg zur individualisierten, evidenzbasierten Rehabilitation".

´LinkWeitere Informationen unter www.dgnr-dgnkn-tagung.de

 
Neurowoche 2014: Meet & Greet – Speed-Dating für Chefs und Nachwuchsneurologen

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20. Juni 2014 – Nach der erfolgreichen Premiere der Veranstaltung 2013 in Dresden bieten die Jungen Neurologen zusammen mit der DGN auch im Rahmen der Neurowoche 2014 – am Donnerstag, 18. September 2014, zwischen 12 und 13 Uhr, Saal 21 – in München erneut ein Speed-Dating an. Nachwuchskräfte sollen aus erster Hand von Chefärzten, leitenden Neurologen, Assistentensprechern und Praxisinhabern mit den unterschiedlichen Arbeitsmöglichkeiten in der Neurologie vertraut gemacht werden.

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Japan ehrt Dresdner Parkinson-Forscher Prof. Heinz Reichmann

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27. Mai 2014 – Prof. Heinz Reichmann, Direktor der Neurologie am Universitätsklinikum Dresden, ist als erster Deutscher als Ehrenmitglied in die Japanische Gesellschaft für Neurologie aufgenommen worden. Die Ernennung fand im Rahmen der 55. Jahrestagung der Japanischen Neurologischen Gesellschaft in Fukuoka Mitte Mai statt. Der 61-Jährige Past-Präsident der European Neurolocical Society (ENS) ist Experte für die Parkinson-Erkrankung und reiht sich als zehntes Ehrenmitglied zwischen Nobelpreisträgern und anderen renommierten Neurologen ein.

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Informationsveranstaltung Nerven behalten

Nerven behalten! So schützen Sie Ihr Gehirn
 
Informationsveranstaltung am 15. September in München zur Neurowoche – mit führenden Neuromedizinern und einem Gedächtnis-Weltrekordversuch

7. August 2014 – Schon gewusst, dass selbst wenig Ausdauersport für das Gehirn ein echter Jungbrunnen ist? Dass das Oktoberfest – nüchtern betrachtet – auch neurologische Herausforderungen mit sich bringt? Dass Schlaf für ein gesundes Gehirn lebenswichtig ist und Schlafstörungen frühe Vorzeichen einer Parkinson-Erkrankung sein können? Wie das Gehirn von der Jugend bis ins hohe Alter gesund und leistungsfähig bleiben kann, erklären am 15. September um 18.30 Uhr in München Professor Wolfgang Oertel (Hertie-Senior-Forschungsprofessor und ehemaliger Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Marburg), Privatdozentin Dr. Doreen Huppert (Neurowissenschaftlerin am Universitätsklinikum München) und Professor Barbara Tettenborn (Chefärztin der Klinik für Neurologie am Kantonsspital St. Gallen). Die Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) wird von dem aus „Wetten, dass…?“ bekannten mehrfachen Gedächtinsweltrekordhalter und Münchner Neurowissenschaftler Dr. Boris Nikolai Konrad moderiert.

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Studie belegt hohen Behandlungsstandard bei Schlaganfall an neurologischen Kliniken
 
schlaganfall 51195758 S fotolia christian mueller 500pxGemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Lysetherapie: Behandlungsbeginn innerhalb von 90 Minuten führt zu den besten Ergebnissen

21. Juli 2014 – Patienten mit einem Schlaganfall erhalten in Deutschland eine Behandlung auf höchstem internationalem Niveau. Eine aktuelle Auswertung von Behandlungsergebnissen zeigt, dass die Lysetherapie in Stroke Units ähnlich erfolgreich ist wie in den klinischen Studien, in denen sie erprobt wurde. Diese Ergebnisse veröffentlichte die baden-württembergische AG Schlaganfall in Kooperation mit den Universitätskliniken Heidelberg und Mannheim aktuell im British Medical Journal.
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Einladung zur Mitgliederversammlung nach München
 
Mitgliederversammlung 201418. Juli 2014 – Die Mitgliederversammlung der DGN findet in diesem Jahr am Dienstag, 16. September, auf der Neurowoche 2014 statt. Vorstand und Geschäftsführung laden die DGN-Mitglieder herzlich dazu ein, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Erstmals gibt es die Möglichkeit, sich hier im Internetauftritt an- oder abzumelden.

Folgen Sie dem Link zur offiziellen Einladung:
greenarrow zur Einladung DGN-Mitgliederversammlung
 
Mentorenprogramm von DGN und Jungen Neurologen – noch bis 31. August Bewerbung möglich
 
18. Juli 2014 – Mentor mentees webBis zum 31. August 2014 können sich Assistentinnen und Assistenten um einen von insgesamt zehn Plätzen als Mentee bewerben – zum vierten Mal in Folge. Durch das Einzelmentoring erhalten sie in besonderer und exklusiver Form Unterstützung bei ihrer beruflichen Laufbahn. Als Mentoren stehen von der DGN ausgewählte Ordinarien, Chefärzte und Praxisinhaber mit großer klinischer und wissenschaftlicher Erfahrung zur Verfügung.
 
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Amyotrophe Lateralsklerose: ALS-Patienten leben mit kalorienreicher Ernährung länger und besser
 
als waage 500-px web14. Juli 2014 – Wenn Patienten mit einer Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) künstlich ernährt werden müssen, profitieren sie offenbar von einem erhöhten Körpergewicht und der Zufuhr besonders kalorienreicher Nahrung mit einer Magensonde. Diese Beobachtung, die Neurologen auch in Deutschland gemacht haben, wurde nun in einer kleinen US-amerikanischen Studie bestätigt. „Zwar ist die Aussagekraft dieser Untersuchung begrenzt, wir haben aber mit bisher vier Mal so vielen Patienten ganz ähnliche Resultate“, berichtet Prof. Dr. med. Albert C. Ludolph von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

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Neues Verzeichnis Orphan Diseases online
 
iStock orphans web14. Juli 2014 – Der Internetauftritt der DGN ist um ein Verzeichnis von Experten, Spezialambulanzen und Kliniken für seltene neurologische Krankheiten erweitert worden. Mitglieder der DGN können nun eine von Prof. Thomas Klockgether nach Richtlinien von Orphanet überarbeitete Liste einsehen, die alphabetisch nach der Krankheitsbezeichnung im Hauptnamen der Einrichtung oder nach eigenen Angaben der Schwerpunkte sortiert ist. Neurologinnen und Neurologen soll auf diese Weise die Suche nach passenden Experten erleichtert werden. Das Verzeichnis ist nur für registrierte Mitglieder mit ihren persönlichen Anmeldedaten zugänglich.

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Zeitschriften der DGN – das Online-Trio ist komplett
 
Cover InFo Neuro3. Juli 2014 – Mitgliedern der DGN ist es schon seit einiger Zeit möglich, die Online-Ausgaben sowie die Online-Archive von Aktuelle Neurologie und Der Nervenarzt allein mit den DGN-Zugangsdaten für den Mitgliederbereich der DGN-Website zu nutzen. Eine Anmeldung bei Thieme Connect oder Springer Link ist nicht mehr nötig. Seit heute nun ist das DGN-Fachzeitschriften-Trio der DGN komplett: Der Online-Zugang ist auch für InFo Neurologie & Psychiatrie möglich. Zusätzlich finden Sie in unserem Bereich „Online-Journals“ auch den kostenfreien Online-Zugang zum Organ der European Academy of Neurology, dem European Journal of Neurology. Als Mitglied der DGN haben Sie Ihre persönlichen Zugangsdaten bereits erhalten. Sollten Sie diese verlegt haben, schicken Sie einfach eine E-Mail an unseren Webservice unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

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Nach dem Schlaganfall: Vorhofflimmern bei jedem zehnten Patienten
 
Schlaganfall Fotolia 40584946 500px26. Juni 2014 – Die langfristige und lückenlose Überwachung von Patienten nach einem Schlaganfall unbekannter Ursache (kryptogener Schlaganfall) liefert in vielen Fällen Hinweise auf ein zugrunde liegendes Vorhofflimmern. So lautet das Ergebnis einer Untersuchung von 441 Patienten, das heute im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde. Durch einen unter die Haut implantierten Eventrecorder konnte im ersten Halbjahr nach dem Schlaganfall bei sechs Mal mehr Patienten ein Vorhofflimmern nachgewiesen werden als bei der konventionellen Überwachung mit Standard EKGs.

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Die Summer Schools 2014 der Jungen Neurologen: Noch Restplätze frei!
 
summer schools allgemein 20027. Juni 2014 – Praxis hautnah für junge Neurologen: Insgesamt in noch fünf Städten bieten die Jungen Neurologen zusammen mit der DGN die mehrtägigen praxisorientierten Klinik-Lerntage mit erfahrenen Ärzten an. Die Summer Schools geben PJ-Studenten und Berufsanfängern einen kompakten Einblick in die aktuellen Standards neurologischer Diagnostik und Therapie. Es können noch Restplätze gebucht werden.

greenarrow Alle Summer Schools 2014 hier auf einen Blick
 
European Academy of Neurology: Professor Günther Deuschl zum ersten Präsidenten gewählt
 
EAN Deuschl Istanbul Juni14 500px3. Juni 2014 – Der deutsche Neurologe Prof. Günther Deuschl wurde heute beim Joint Congress of European Neurology in Istanbul zum ersten Präsidenten der neuen European Academy of Neurology (EAN) gewählt. Die DGN gratuliert ihrem Past-Präsidenten ganz herzlich!
 
Der Grat zwischen Medizin und Ökonomie – Neurologen beziehen Stellung
 
handlungsrichtlinien 50021. Mai 2014 – Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) gibt als erste medizinische Fachgesellschaft in Deutschland ihren Mitgliedern Handlungsrichtlinien an die Hand – für Fälle, in denen ökonomische Interessen die Therapiefreiheit beeinträchtigen. Gleichzeitig formuliert die Gesellschaft Regeln für ihr eigenes Verhalten.

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greenarrowHandlungsrichtlinien der DGN
 
Stroke-Einsatz-Mobil ermöglicht frühere Lyse-Behandlung bei akutem Schlaganfall
 

Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Stemo-Einsatz-Mobil (c) Charité – Universitätsmedizin Berlin
Experten befürworten ergänzende Studien zu Ergebnisqualität und Kosten-Nutzen-Relation

20. Mai 2014 – Schlaganfälle sind in Deutschland die dritthäufigste Todesursache. Wenn ein Gerinnsel ein Blutgefäß im Gehirn blockiert, kommt es auf jede Minute an. In dem Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO) des Berliner STEMO Consortiums der Feuerwehr und der Charité kann die rettende Schlaganfallbehandlung bereits während der Fahrt in die Klinik begonnen werden. Eine jetzt im amerikanischen Ärzteblatt JAMA veröffentlichte Studie bestätigt, dass die Therapie sicher ist und die Dauer bis zum Therapiebeginn um durchschnittlich 25 Minuten verkürzt wird.

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Pseudotumor cerebri: Erste Studie belegt Nutzen für Acetazolamid
 
Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG)
 
bild pseudotumor
16. Mai 2014 – Beim Pseudotumor cerebri verbessert die sechsmonatige Behandlung mit Acetazolamid in einer mittleren Dosis von 2,5 Gramm im Vergleich mit Placebo das Gesichtsfeld sowie das Ausmaß der Stauungspapille und führt zu einer höheren Gewichtsabnahme. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie, die jetzt im JAMA erschienen ist. „Es ist die erste und damit auch die wichtigste Studie zum Einsatz von Acetazolamid bei Patienten mit Pseudotumor cerebri“, kommentiert Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener, Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Leiter der Klinik für Neurologie am Uniklinikum Essen.

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Neurowoche 2014: Video-Einladung und Programm sind online
 
Video-Einladung zur Neurowoche 2014Jetzt schon sehen, was Sie vom 15. bis 19. September auf der Neurowoche mit DGN-Kongress in München erwartet – das können Sie in unserem neuen Video. Prof. Martin Grond, erster Vorsitzender der DGN, und Prof. Wolfgang Oertel, DGN-Kongresspräsident und Koordinator der Neurowoche, laden Sie persönlich ein und erklären, was die Neurowoche ausmacht und warum es sich lohnt, dabei zu sein.

Seit April ist auch das wissenschaftliche Programm inkl. Fortbildungsakademien der DGN und GNP online. Anmeldung und weitere Informationen auf www.neurowoche2014.org.

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greenarrow zum Download Vorprogramm (PDF)
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Studie: unklare Schlaganfälle oft durch Embolie verursacht – neue Optionen für die Sekundärprävention
 
Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG)

Bei jedem vierten ischämischen Schlaganfall ist die Ursache unbekannt. (c) fotolia/vege7. Mai 2014 – Bei jedem vierten ischämischen Schlaganfall bleibt die Ursache im Dunkeln – das sind allein in Europa und Nordamerika jährlich 300.000 Patienten. Eine internationale Arbeitsgruppe kommt zu dem Schluss, dass vielen dieser kryptogenen Schlaganfälle eine Embolie als Ursache zugrunde liegt und diese Patienten daher in einer eigenen Krankheitsgruppe zusammengefasst werden sollten. „Diese Arbeitsgruppe hat eine hilfreiche operationale Definition des Krankheitsbildes geschaffen. Auf dieser Basis können nun neue Konzepte einer Sekundärprävention sinnvoll evaluiert werden“, kommentiert Prof. Dr. med. Martin Grond, Erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Vorstandsmitglied der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), die Studie.

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Multiple Sklerose: Aktualisierungen zur Leitlinie sind ab sofort online verfügbar
 
Therapieinformationen zu den neuen Medikamenten und ein aktualisiertes Stufentherapieschema bringen Neurologen auf den neuesten Stand
 
leitlinien2012 webMünchen/Berlin 23. April 2014 – Experten des Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) haben im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) die aktuelle Überarbeitung federführend erstellt. In der nun verfügbaren Version finden sich Hinweise zum Umgang mit den neu zugelassenen Medikamenten Alemtuzumab, Teriflunomid und Fumarat sowie ein aktualisiertes Stufentherapieschema. Die aktualisierte MS-Leitlinie steht auch als Teil der DGN-Leitlinien-App zur Verfügung.
 
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greenarrow zur Presseinformation des KKNMS (PDF zum Download)
 
Bei Schlaganfall rettet Schädelöffnung älteren Menschen das Leben
 
Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC)

 Der Preis jedoch ist hoch – ein Drittel bleibt pflegebedürftig

schlaganfall 500 web14. April 2014 – Nach einem sehr schweren Schlaganfall entfernen Ärzte mitunter Teile der Schädeldecke: Denn diese „Hemikraniektomie“ nimmt den Druck vom Hirn und erhöht so die Überlebenschancen deutlich. Jetzt hat eine Studie gezeigt, dass auch Patienten über 60 Jahre von einem solchen Eingriff profitieren. Für die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) ist dies jedoch ein Anlass, darauf hinzuweisen, dass viele Überlebende schwere Behinderungen zurückbehalten.
 
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Schlaganfall-Risiko: Fünf Tassen Kaffee pro Tag sind kein Problem
 
kaffee 500 web24. März 2014 – Die Angst, dass Kaffeegenuss das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen könnte, scheint unbegründet. Im Gegenteil: Forscher haben sogar festgestellt, dass Menschen, die nicht mehr als fünf Tassen Kaffee pro Tag trinken, seltener einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt erleiden als diejenigen, die gar keinen Kaffee trinken. „Nach jahrzehntelanger Diskussion und Verunsicherung ist dies sicher eine gute Nachricht für unsere Patienten“, sagt Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener, Direktor der Klinik für Neurologie am Uniklinikum Essen und Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. „Kaffee ist – in Maßen genossen – kein Risikofaktor für den Schlaganfall. Wir raten den Menschen, lieber auf den Blutdruck zu achten, sich zu bewegen und nicht zu rauchen."

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Download: Kodierleitfaden 2014
 
kodierleitfaden 2014 20031. März 2014 – Für DGN-Mitglieder ist im internen Bereich der Kodierleitfaden Neurologie 2014 als PDF-Version abrufbar. Der Leitfaden berücksichtigt die aktuellen Änderungen des ICD-10 und des OPS 2014. Die Produktion und Auslieferung der Print-Version ist bereits erfolgt.
 
greenarrow Zum Kodierleitfaden 2014 (PDF zum Download)
 
Stellungnahme zur Feststellung des Hirntodes vor Organentnahmen
 
Gemeinsame Stellungnahme der DGN, DGNC und DGNI
 
C. Weiller, M. Rijntjes, A. Ferbert, G. Schackert
 
hirntod 500 web5. März/21. März 2014 – Aktuell wird in der Öffentlichkeit die Qualität der Hirntoddiagnostik angezweifelt. Anlass ist eine Statistik der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), nach der innerhalb von drei Jahren bei acht Organspendern der Hirntod formal nicht richtig diagnostiziert worden sei. In allen Fällen fiel der Fehler auf, bevor es zur Organentnahme kam. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) und die Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) nehmen diese Berichterstattung zum Anlass für eine Stellungnahme.
 
greenarrow zur Stellungnahme (aktualisiert am 21. März 2014)
 
Seltene Ursachen für den juvenilen Schlaganfall und Fortschritte der neurologischen Ultraschalldiagnostik
 
DGN verleiht Robert Wartenberg-Preis und Romberg-Glas
 
Kassel201414. März 2014 – Die Kommission Leitende Krankenhausärzte der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) hat heute auf ihrer Tagung in Kassel Priv.-Doz. Dr. med. Markus Krämer (Essen) für seine wissenschaftlichen und klinischen Arbeiten zum juvenilen Schlaganfall mit dem Robert Wartenberg-Preis ausgezeichnet. Prof. Dr. med. Gerhard-Michael von Reutern (Bad Nauheim) wurde als Pionier der neurologischen Ultraschalldiagnostik für seine Verdienste mit dem Romberg-Glas geehrt.
 
greenarrow Zur Pressemitteilung Robert Wartenberg-Preis 2014:
Wenn junge Erwachsene einen Schlaganfall erleiden, könnte es die Moyamoya-Krankheit sein
 
greenarrow Zur Pressemitteilung Romberg-Glas 2014:
Auszeichnung für wissenschaftliche Erfolge in der neurologischen Ultraschalldiagnostik
 
Schlaganfall: Weltweit erkranken immer mehr jüngere Menschen
 
Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG)

Die Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes kann Schlaganfälle verhindern

burden stroke 50024. Februar 2014 – Einen Schlaganfall, früher eine Erkrankung des höheren Alters, erleiden heute immer häufiger Menschen, die in der Mitte des Lebens stehen. Dies zeigt eine neue Auswertung der weltweit ausgerichteten „Global Burden of Disease“-Studie, die im Januar 2014 in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde. So ist in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren die Sterberate deutlich gesunken, wohingegen beispielsweise in Russland besonders viele Menschen am Schlaganfall sterben. Für die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) ist dies Anlass, auf unterschätzte Risikofaktoren der Erkrankung hinzuweisen, zu denen hoher Blutdruck, Rauchen, hohe Blutzuckerwerte, Bewegungsmangel und falsche Ernährung gehören.

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Fortgeschrittene Parkinson-Krankheit: Wirkstoffgabe über den Dünndarm verbessert motorische Symptome
 
Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Parkinson Gesellschaft (DPG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)
 
parkinson-gel 200 web20. Februar 2014 – Die Infusion eines Arzneimittel-Gels in den Dünndarm stellt für Parkinson-Patienten im fortgeschrittenen Erkrankungsstadium eine Alternative zur oralen Therapie dar. Dies berichtet eine internationale Gruppe von Neurologen in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift The Lancet Neurology. „Erstmals wird in dieser Arbeit der Nutzen einer kontinuierlichen Levodopa/Carbidopa-Verabreichung mittels einer prospektiv kontrollierten Doppelblindstudie belegt“, kommentiert Privat-Dozent Dr. Martin Südmeyer für die Deutsche Parkinson Gesellschaft (DPG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN).
 
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Migräne: Candesartan als zweite Option für die Prophylaxe
 
migraene bt web 50004. Februar 2014 – Die Wirksamkeit von Candesartan bei der Prophylaxe von Migräne-Attacken haben norwegische Neurologen in einer Vergleichsstudie mit 72 Patienten bestätigt. Die Substanz aus der Gruppe der Angiotensin-Rezeptorblocker erwies sich dabei als ähnlich wirksam wie der in dieser Indikation häufig verschriebene Beta-Blocker Propranolol. „Beide Wirkstoffe haben unterschiedliche Angriffspunkte und unterschiedliche Nebenwirkungsprofile. Wer das eine Medikament nicht verträgt, profitiert womöglich von dem anderen“, erläutert Professor Hans-Christoph Diener von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.

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211 Stimmen mehr  für die Neurologie: Mitgliederzahl der DGN wächst 2013 weiter
 
dgn mitgliederentwicklung13 1000px 02Mit einem Plus von fast 3 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die Deutsche Gesellschaft für Neurologie im vergangenen Jahr erneut einen erfreulichen Mitgliederzuwachs. Per Ende 2013 sind damit 7581 Ärzte aus Klinik und Forschung in der größten neurologischen Fachgesellschaft Europas vereint, über sieben Mal mehr als vor zwanzig Jahren. Die DGN bedankt sich bei ihren Mitgliedern für das große Vertrauen!

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Demenz: Cholesterinsenker sind nicht schädlich für das Gedächtnis. Schützen sie sogar vor der Vergesslichkeit?
 
statine-und-kognition cgisele-istockGemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG)
 
30. Januar 2014 – Die Sorge, dass die häufig verschriebene Medikamentenklasse der Cholesterinsenker (Statine) das Gedächtnis schädigen könnte, scheint unbegründet. In einer Übersichtsarbeit, bei der Studien mit mehr als 23.000 Männern und Frauen ausgewertet worden waren, fanden US-Forscher bei kurzfristiger Einnahme kein erhöhtes Risiko und bei längerer sogar einen Schutzeffekt. „Unterm Strich könnten laut dieser Studie Statine das Risiko einer Demenz um 29 Prozent senken, wenn sie ein Jahr oder länger eingenommen werden“, fasst Professor Matthias Endres, zweiter Vorsitzender der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und Direktor der Klinik für Neurologie an der Berliner Charité, das Ergebnis der Meta-Analyse zusammen.

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Therapie der Migräne: Erwartungshaltung des Patienten so wichtig wie der Wirkstoff

Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

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28. Januar 2014 – Positive Informationen zu Arzneimitteln können die Wirksamkeit der Medikamente verstärken und sollten von Ärzten gezielt zum Nutzen ihrer Patienten eingesetzt werden. Dies fordern Experten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG), bekräftigt durch eine aktuelle Studie mit einem Migränemittel von Wissenschaftlern der Harvard-Universität. „Die Untersuchung ist für alle Ärzte, die Medikamente verordnen, enorm wichtig, da sie zeigt, wie sehr die pharmakologische Wirkung einer Substanz durch den vom Arzt angekündigten Wirkeffekt beeinflusst werden kann“, betont die Neurologin Stefanie Förderreuther, Generalsekretärin der DMKG und Oberärztin an der Neurologischen Klinik der Ludwig-Maximilian-Universität München.
 
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