![]() |
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Abgesehen von Studien zur Wirkung von Kreatin-Monohydrat bei myotoner Dystrophie Typ 1 und 2 (DM1 und DM2) und Modafinil bei DM1 liegen bisher kaum systematische Studien zur Therapie der Myotonien vor, so dass die Mehrzahl der in dieser Leitlinie aufgeführten Therapieempfehlungen nicht durch evidenzbasierte Daten gestützt werden kann. Was gibt es Neues?Auf dem Gebiet der Myotonien und myotonen Dystrophien sind seit mehreren Jahren die unten genannten symptomatischen Therapieformen etabliert. Bezüglich der symptomatischen Therapie der Myotonie ist erwähnenswert, dass Mexiletin derzeit in Deutschland nur noch als nichtretardiertes Präparat und Tocoinid nicht mehr zur Verfügung steht. Mexiletin ist bei allen myotonen Muskelerkrankungen einschließlich der myotonen Dystrophie Typ 1 das effektivste Medikament zur Behandlung der Myotonie (Kwiecinski et al. 1992) ( Kausale Therapieansätze sind vor allem bei den myotonen Dystrophien Gegenstand aktueller Forschung. Die wichtigsten Empfehlungen auf einen BlickZur symptomatischen Therapie der Myotonien und myotonen Dystrophien gelten die folgenden Empfehlungen. Myotone Dystrophien
Myotonien
Myotone DystrophienMyotone Dystrophie Typ 1 (DM1/Curschmann-Steinert-Erkrankung)AllgemeinesEs handelt sich um die häufigste Muskeldystrophie des Erwachsenenalters in Europa (Prävalenz ca. 5,5/100000). Die myotone Dystrophie Typ 1 (DM1) ist eine autosomal-dominant vererbte multisystemische Erkrankung, deren Hauptsymptome eine distal betonte Muskelschwäche, Myotonie und Katarakt sind. DiagnostikObligat
Fakultativ
ÄtiologieCTG-Repeat-Expansion auf Chromosom 19q133 am nichttranslatierten 3’-Ende des Gens für die Dystrophia myotonica Proteinkinase (DMPK). PathophysiologieRibonukleäre Einschlüsse von Repeattranskripten und RNS-bindenden Proteinen führen zu aberrantem Spleißen der prä-Boten-RNS und damit zur Synthese gewebsspezifischer dysfunktioneller Spleißvarianten (Schoser 2005). Klinische SymptomatikEs handelt sich um eine multisystemische Erkrankung mit muskulären und extramuskulären Symptomen, deren Ausprägung vor allem von der Länge der CTG-Repeat-Expansion abhängt. Bei kurzer Repeat-Expansion ist die klinische Symptomatik meist nur mild ausgeprägt. Je länger die Repeat-Expansion ist, umso schwerer sind in der Regel das klinische Bild und insbesondere auch der Grad der mentalen Beeinträchtigung. Muskuläre Symptome
Extramuskuläre Symptome
Kongenitale FormSchwere, oft schon vor der Geburt symptomatische Sonderform der DM1, die postpartal unter anderem durch ein „floppy-infant“-Syndrom, Trinkschwäche, einen zeltförmig offen stehenden Mund, einen hohen Gaumen und psychomotorische Entwicklungsretardierung gekennzeichnet ist. Diese schwerste Form der DM1 tritt fast ausschließlich bei Vererbung durch symptomatische Mütter, sehr selten auch bei Vererbung durch betroffene Väter auf. Genetisch liegen Repeat-Expansionen > 1000 Repeats zugrunde. Therapie
Operative VerfahrenKataraktoperation und Implantation eines Herzschrittmachers bei entsprechender Indikation Risiken/Komplikationen operativer Verfahren
Weiterbehandlung Kontinuierliche Physiotherapie, Hilfsmittelversorgung in den fortgeschrittenen Stadien, regelmäßige EKG-Kontrollen, ggf. Schrittmacherkontrollen, Kontrollen der Blutzucker- und Schilddrüsenwerte. Myotone Dystrophie Typ 2 (DM2/PROMM)AllgemeinesBei der myotonen Dystrophie Typ 2 (DM2) handelt es sich wie bei der myotonen Dystrophie Typ 1 um eine multisystemische Erkrankung, deren Hauptmanifestationen eine proximale Muskelschwäche, Myotonie und Katarakt sind. Aufgrund der proximalen Muskelschwäche wurde das Krankheitsbild zunächst als proximale myotone Myopathie (PROMM) bezeichnet (Ricker et al. 1994). ÄtiologieCCTG-Repeat-Expansion auf Chromosom 3q213 im 1. Intron des Zinkfingerprotein-9-(ZNF9)-Gens. Die Repeatlänge korreliert nicht mit der Schwere des Krankheitsbildes. PathophysiologieRibonukleäre Einschlüsse von Repeattranskripten und RNS-bindenden Proteinen führen zu aberrantem Spleißen von prä-Boten-RNS und damit zur Synthese gewebsspezifischer dysfunktioneller Spleißvarianten (Schoser 2005). Klinische SymptomatikEs handelt sich um eine multisystemische Erkrankung mit muskulären und extramuskulären Manifestationen. Der Krankheitsverlauf ist in der Regel milder als bei der DM1. Eine kongenitale Form wurde bisher nicht beschrieben. Muskuläre Symptome
Extramuskuläre Symptome
Diagnostik/TherapieWie bei der myotonen Dystrophie Typ 1 (Harper et al. 2004), wobei eine wesentliche therapiebedürftige Myotonie oder Hypersomnie bei der myotonen Dystrophie Typ 2 nur selten vorkommen. Bei der myotonen Dystrophie sind hingegen ausgeprägte körperliche Erschöpfungszustände typisch. Die Myalgien sind oft therapierefraktär. Bei einigen Patienten hat eine Behandlung mit Gabapentin bis zu 4 x 400 mg, Diclofenac 2 x 50 mg oder auch Kreatin 4 g/d einen positiven Effekt auf die Schmerzsymptomatik. In einer kontrollierten Studie konnte keine signifikante Verbesserung der Muskelkraft unter Einnahme von Kreatin-Monohydrat, wohl aber bei einzelnen Patienten eine Besserung der Schmerzen nachgewiesen werden (Schneider-Gold et al. 2003) ( Nichtdystrophe MyotonienErkrankungen des muskulären Chlorid- oder Natriumkanals, die mit einer Über- oder Untererregbarkeit der muskulären Zellmembranen einhergehen. Übererregbarkeit führt zu einer Relaxationsstörung, Untererregbarkeit zu einer Störung der Muskelkontraktion mit einer Muskelschwäche. Die zugrunde liegenden Störungen sind Punktmutationen oder Deletionen in den Genen der muskulären Chlorid- oder Natriumkanäle. Die Funktionsstörung betrifft ausschließlich die Skelettmuskulatur. Die nichtdystrophen Myotonien sind klinisch durch eine Störung der Erschlaffung des Muskels (Myotonie) oder der Muskelkontraktion mit daraus resultierender transienter Schwäche gekennzeichnet . Eine permanente Muskelschwäche tritt nur selten bei autosomal rezessiv vererbten Chloridkanalmyotonien im Verlauf auf (Lehmann-Horn et al. 2004). ChloridkanalmyotonienAllgemeinesDie Chloridkanalmyotonien gehen klinisch vor allem mit einer Störung der Erschlaffung des Muskels (Myotonie) oder im Fall der Becker-Myotonie auch mit einer passageren Störung der Muskelkontraktion mit daraus resultierender transienter Schwäche einher. Charakteristisch für die Chloridkanalmyotonien ist das Warm-up-Phänomen, d. h. die Besserung der Steifigkeit durch wiederholte Bewegungen (Lehmann-Horn et al. 2004). ÄtiologiePunktmutationen oder Deletionen im muskulären Chloridkanal-1-Gen (ClCN1) auf Chromosom 7q (Rüdel u. Lehmann-Horn 1998, Lehmann-Horn et al. 2004). PathophysiologieBei den Chloridkanalmyotonien ist die Aktivität der Chloridkanäle vermindert und dadurch die Leitfähigkeit reduziert. Myotonia congenita Thomsen AllgemeinesDer Myotonia congenita Thomsen liegen autosomal-dominant vererbte Punktmutationen (12 bekannte Missense-Mutationen) in verschiedenen Exonen des ClCN1-Gens zugrunde. (Rüdel u. Lehmann-Horn 1998). Die Patienten wirken häufig athletisch. Frauen sind meist etwas leichter betroffen als Männer. Die Störung besteht wahrscheinlich von Geburt an, Manifestation meist im Kleinkindalter. Die Prävalenz liegt bei ca. 1:400000. Klinische Symptomatik
Myotonia congenita BeckerAllgemeinesDer Myotonia congenita Becker (Becker 1977) liegen autosomal-rezessiv vererbte Nonsense-Mutationen zugrunde, die zu einem gestörten Spleißen oder zu einem vorzeitigen Abbruch des Ablesevorgangs führen, oder auch Missense-Mutationen im Chloridkanalgen. Bisher wurden über 30 Nonsense- oder Missense-Mutationen identifiziert (Rüdel u. Lehmann-Horn 1998, Lehmann-Horn et al. 2004). Klinische Symptomatik
Diagnostik der ChloridkanalmyotonienObligat
FakultativMolekulargenetische Diagnostik Indikation zur TherapieIm Alltag beeinträchtigende myotone Symptomatik oder beruflich/sozial erwünschte Symptomfreiheit Therapie
Cave: Kardiale Reizleitungsstörungen!
Cave: Blutbildveränderungen bei Carbamazepin und kardiale Reizleitungsstörungen bei Phenytoin WeiterbehandlungKeine Behandlung bis auf die symptomatische Behandlung mit z. B. Mexiletin. Risiken/KomplikationenFeneterol (Partusisten) zur Wehenhemmung in der Schwangerschaft und Succinylcholin bei Narkosen sind kontraindiziert, da beide Substanzen die myotone Symptomatik massiv verstärken können. Insbesondere kann es durch Succinyl in der Einleitungsphase zu einer erheblichen Verkrampfung der Kiefermuskulatur kommen, so dass eine Intubation unmöglich wird. NatriumkanalmyotonienDurch autosomal-dominante Mutationen im muskulären Natriumkanalgen kommt es zu einer gestörten Inaktivierung der Natriumkanäle, wobei zwei Varianten unterschieden werden können:
Es kommt zu einem vermehrten Natriumeinstrom in die Muskelzelle. Eine Myotonie ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass der Natriumeinstrom nur leicht vermehrt ist, wie bei der kaliumsensitiven Myotonie. Eine Lähmung entsteht dann, wenn der Natriumeinstrom so sehr vermehrt ist, dass das Membranpotenzial auf Werte depolarisiert, bei denen die Muskelzellen unerregbar werden (hyperkaliämische periodische Paralyse). Aufgrund des Pathomechanismus kann es zu überlappenden Phänotypen kommen, z. B. einer Paramyotonie in Kombination mit hyperkaliämischer periodischer Lähmung (Rüdel u. Lehmann-Horn 1998, Lehmann-Horn et al. 2004). Paramyotonia congenita (Eulenburg)AllgemeinesIn Wärme oft nur geringe oder keine Symptome, bei Abkühlung und bei Muskelarbeit in Kälte zunehmende Myotonie und nachfolgende, mehrere Stunden anhaltende Schwäche. DiagnostikObligat
FakultativMolekulargenetische Diagnostik Ätiologie und PathopysiologiePunktmutationen im SCN4A-Gen auf Chromosom 17q23 (Rüdel u. Lehmann-Horn 1998). Es kommt zu einer starken Verlangsamung der Inaktivierung des Natriumkanals mit Zunahme des Natriumeinstroms bei Kälte und repetitiven Bewegungen. Klinische Symptomatik
Indikation zur TherapieIm Alltag beeinträchtigende myotone Symptomatik und kälteinduzierte Lähmungsattacken, beruflich/sozial erwünschte Symptomfreiheit. Therapie
Cave: Nebenwirkungen s.o.
Hyperkaliämische Paralyse mit und ohne Myotonie oder ParamyotonieDiagnostikWie bei der Paramyotonie. Klinische Symptomatik
TherapieIn der Attacke
Prophylaktische Therapie
Cave: Gabe von Kalium i.v. oder oral kontraindiziert.
Kaliumsensitive Myotonien (Potassium aggravated myotonia/PAM)Im Gegensatz zur Paramyotonia congenita und zur hyperkaliämischen periodischen Paralyse keine Muskelschwäche und kaum Kälteempfindlichkeit. Im Unterschied zu den Chloridkanalmyotonien jedoch Verstärkung der Myotonie durch die Gabe von Kalium. Es kommen verschiedene Ausprägungsgrade vor. Myotonia fluctuansKlinische Symptomatik
Therapie1. Wahl: Mexiletin: Mexitil mite 2–3 x 200 mg, NW s.o. bzw. Diamox (s. u.) Azetazolamidempfindliche MyotonieSonderform der Myotonia fluctuans mit gutem Ansprechen auf Azetazolamid (Diamox) 2–4 x 500 mg Myotonia permanensAusgeprägteste Form der Myotonie überhaupt. Die Patienten können durch eine schwere myotone Verkrampfung der Thoraxmuskeln ateminsuffizient werden. Klinik
DiagnostikObligat
Fakultativ Gegebenenfalls molekulargenetische Diagnostik zum Mutationsnachweis Indikation zur Therapie Im Alltag subjektiv beeinträchtigende myotone Symptomatik, beruflich/sozial erwünschte Symptomfreiheit, Atemnotattacken. Therapie
Vorgehen bei intensivpflichtigen Patienten mit myotonen MuskelerkrankungenBei der myotonen Dystrophie Typ 1 kann eine zentral bedingte Hypoventilation in Kombination mit einer Schwäche der Atemmuskulatur eine Pneumonie begünstigen und zur Beatmungspflichtigkeit führen, pulmonale Infektionen sind eine der Haupttodesursachen bei myotoner Dystrophie Typ 1 (Harper et al. 2004). Vor allem bei der myotonen Dystrophie Typ 1, seltener auch bei der myotonen Dystrophie Typ 2 ist im Rahmen einer intensivmedizinischen Behandlung aufgrund einer schwerwiegenden Zweiterkrankung und nach Operationen prinzipiell eine verlängerte Nachbeatmungszeit einzukalkulieren, insbesondere in fortgeschrittenen Stadien. Um die Entwöhnung vom Respirator zu unterstützen, sollten Elektrolytverschiebungen und pulmonale Infekte möglichst zügig behandelt werden. Grundsätzlich sollten bei allen Myotonien eine Hypothermie, Elektrolytentgleisungen und die Verabreichung depolarisierender Muskelrelaxantien vermieden werden. Beatmete Patienten mit einer myotonen Muskelerkrankung sollten wie oben ausgeführt je nach Art der Erkrankung konsequent behandelt werden. Ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer malignen Hyperthermie sollte im Rahmen der Anästhesie bei allen myotonen Muskelerkrankungen berücksichtigt werden. Narkosen mit Propofol sind zu bevorzugen (Rosenbaum u. Miller 2002). Adressen für weitere Informationen und für humangenetische DiagnostikInternetadressen mit Informationen zu den myotonen Dystrophien und MyotonienDeutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. Freiburg Myotonic Dystrophy, International Webpage, Frankreich www.umd.necker.fr/myotonic’dystrophy.html The Muscular Dystrophy Campaign, Großbritannien Muscular Dystrophy Association, USA Neuromuscular Disease Center, USA www.neuro.wustl.edu/neuromuscular/ GeneClinics, USA National Center for Biotechnology Information, USA www.ncbi.nlm.nih.gov/disease/Myotonic.html Mendelian Inheritance in Man Catalogue, USA National Library of Medicine, PubMed, USA Humangenetische Diagnostik für myotone Dystrophien (DM1 und DM2)Humangenetisches Institut der Universität Lübeck Humangenetisches Institut der Universität Magdeburg Humangenetisches Institut der Universität Würzburg Humangenetische Diagnostik für Myotonien und myotone DystrophienProf. F. Lehmann-Horn, Leiter der Abteilung für angewandte Physiologie, Albert-Einstein-Allee 11, Universitätsklinik Ulm, 89081 Ulm, Tel.: 0731/5023250, Fax: 0731/5023260 Natriumkanal-(SCN4A)-Mutationen (PC, PAM, HyperPP) Chloridkanal (CLCN1)-Mutationen (Thomsen, Becker) CTG Repeatexpansion auf Chromosom 19q (DM1) CCTG Repeatexpansion auf Chromosom 3q (DM2) Darüber hinaus genetische Diagnostik für: Schwartz-Jampel-Syndrom (Perlecan) Hypokaliämische periodische Paralyse (Kalziumkanal [CACNA1S]- und Natriumkanal [SCN4A]-Mutationen) Andersen-Syndrom (Kaliumkanal [KCN2]-Mutationen) ExpertengruppeC. Schneider-Gold, Abteilung Neurologie, Georg-August-Universität Göttingen H.-M. Meinck, Neurologische Klinik der Universität Heidelberg F. Lehmann-Horn, Abteilung für Angewandte Physiologie der Universität Ulm Federführend: PD Dr. C. Schneider-Gold, Abteilung Neurologie der Georg-August-Universität Göttingen, Robert-Koch-Str. 40, 37077 Göttingen, Tel.: 0551/39–6603 e-mail: c.schneider-gold@med.uni-goettingen.de Literatur1. Becker, P. E. (1977): Myotonia and syndromes associated with myotonia. Thieme, Stuttgart. 2. Damian, M. S., A. Gerlach, F. Schmidt, E. Lehmann, H. Reichmann (2001): Modafinil for excessive daytime sleepiness in myotonic dystrophy. Neurology 56, 794–796. 3. Griggs, R. C., J. R. Mendell, R. G. Miller (1995): Evaluation and treatment of myopathies. F. A. Davis, Philadelphia. 4. Harper, P. (2001): Myotonic Dystrophy. W. B. Saunders, London. 5. Harper, P., D. G. Monckton (2004): Myotonic dystrophy. In: Myology, Engel, A. G., C. Franzini-Armstrong (Hrsg.). Mc Graw-Hill, New York, 3. Auflage. 6. Harper, P. S., B. van Engelen, B. Eymard, D. E. Wilcox (Hrsg.; 2004): Myotonic dystrophy: present management, future therapy. Oxford University Press, Oxford. 7. Kwiecinski, H., B. Ryniewicz, A. Ostrzycki (1992): Treatment of myotonia with anti arrhythmic drugs. Acta Neurol. Scand. 86, 371–375. 8. Lazarus, A., J. Varin, D. Babuty, F. Anselme, J. Coste, D. Duboc (2002): Long-term follow-up of arrhythmias in patients with myotonic dystrophy treated by pacing. J. Am. Coll. Cardiol. 40, 1645–1652. 9. Lehmann-Horn, F., R. Rüdel, K. Jurkat-Rott (2004): Nondystrophic myotonias and periodic paralysis. In: Myology, Engel, A. G., C. Franzini-Armstrong (Hrsg.). Mc Graw-Hill, New York, 3. Auflage. 10. Lindeman, E., P. Leffers, F. Spaans, J. Drukker, J. Reulen, M. Kerckhoffs, A. Koke (1995): Strength training in patients with myotonic dystrophy and hereditary motor and sensory neuropathy: a randomized clinical trial. Arch. Phys. Med. Rehabil. 76, 612–620. 11. Liquori, C. L., K. Ricker, M. L. Moseley et al. (2001): Myotonic dystrophy type 2 caused by a CCTG expansion in intron 1 of ZNF9. Science 293, 864–867. 12. Ranum, L. P. W., P. F. Rasmussen, K. A. Benzow, K. D. Koop, J. W. Day (1998): Genetic mapping of a second myotonic dystrophy locus (DM2). Nature Genet. 19, 196–198. 13. Ricker, K., M. C. Koch, F. Lehmann-Horn, D. Pongratz, M. Otto, R. Heine, R. T. Moxley3rd (1994) Proximal myotonic myopathy: a new dominant disorder with amyotonia muscle weakness, and cataracts. Neurology 44:1448–1452. 14. Ricker, K. (2003): Muscle ion channel myotonia. In: Neurological Disorders. Course and treatment. Brandt, L., R. Caplan, J. Dichgans, H. C. Diener, C. Kennard (eds.). Elsevier Science, USA. 15. Rosenbaum, H. K., J. D. Miller (2002): Malignant hyperthermia and myotonic disorders. Anesthesiol. Clin. North America 20, 623–664. 16. Rüdel, R., F. Lehmann-Horn (1998): Muscle ion channel diseases: non-dystrophic myotonias, periodic paralyses and malignant hyperthermia. In: Neuromuscular disorders. Clinical and molecula genetics. Emery, A. E. H. (Hrsg.). Wiley and Sons, Canada. 17. Schneider-Gold, C., M. Beck, C. Wessig, A. George, H. Kele, K. Reiners, K. V. Toyka (2003): Creatine monohydrate in DM2/PROMM. A double blind placebo-controlled clinical study. Neurology 60, 500–502. 18. Schoser B. GH. (2005). Myotone Dystrophien – Aktueller Stand der molekularen Pathogenese. Akt Neurol 32:324–330. 19. Tarnopolsky, M., D. Mahoney, T. Thompson, H. Naylor, T. J. Doherty (2004): Creatine monohydrate supplementation does not increase muscle strength, lean body mass or phosphocreatine in patients with myotonic dystrophy type 1. Muscle Nerve 29, 51–58. 20. Walter, M. C., P. Reilich, H. Lochmüller, R. Kohnen, B. Schlotter, H. Hautmann, E. Dunkl, D. Pongratz, W. Müller-Felber (2002): Creatine monohydrate in myotonic dystrophy: a double-blind, placebo-controlled clinical study. J. Neurol. 249, 1717–1722.
Die in den Leitlinien verwendeten Symbole haben folgende Bedeutung:
Empfehlungsstärken
Die Einstufung der Empfehlungsstärke kann neben der Evidenzstärke
die Größe des Effekts, die Abwägung von bekannten und möglichen
Risiken, Aufwand, Verhältnismäßigkeit, Wirtschaftlichkeit oder
ethische Gesichtspunkte berücksichtigen.
Die "Leitlinien" der Deutschen Gesellschaft für Neurologie sind systematisch entwickelte Hilfen für Ärzte zur Entscheidungsfindung in spezifischen Situationen. Sie beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und in der Praxis bewährten Verfahren und sorgen für mehr Sicherheit in der Medizin, sollen aber auch ökonomische Aspekte berücksichtigen. Die "Leitlinien" sind für Ärzte rechtlich nicht bindend und haben daher weder haftungsbegründende noch haftungsbefreiende Wirkung. Wie jede Wissenschaft ist die Medizin ständigen Entwicklungen unterworfen.
Soweit in diesem Werk eine Dosierung oder eine Applikation erwähnt wird,
darf der Leser zwar darauf vertrauen, dass die Autoren große Sorgfalt
darauf verwandt haben, dass diese Angabe dem Wissensstand bei Fertigstellung
des Werkes entspricht. Geschützte Warennamen und Warenzeichen werden nicht besonders kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises kann also nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||