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Was gibt es Neues?Cochrane Review Donepezil Donepezil kann bei leichter bis mittelschwerer Ausprägung einer vaskulären kognitiven Beeinträchtigung verabreicht werden. Weitere Studien für fortgeschrittene Stadien und längere Behandlungsdauer werden zu einer eventuellen Zulassung benötigt (Malouf u. Birks 2004). Rivastigmin ist der Kombination von ASS und Nimodipin überlegen Eine offene und relativ kleine italienische Studie zeigte, dass Rivastigmin günstiger in der Therapie war als ASS/Nimodipin bei ähnlichen Nebeneffekten. Memantine In zwei Studien wurde Memantine bei vaskulärer Demenz untersucht. Bei insgesamt rund 900 Patienten ergab Memantine signifikante Verbesserungen der primären Endpunkte. Eine Subgruppenanalyse zeigte, dass dies allein auf die Patienten mit Binswanger-Erkrankung zurückzuführen war (Möbius u. Stöffler 2002). Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick
DefinitionEs handelt sich um ein klinisches Syndrom mit erworbenen Beeinträchtigungen der intellektuellen Funktionen, die durch Hirnschäden auf dem Boden zerebrovaskulärer Erkrankungen ausgelöst werden. Vaskuläre Demenzen werden nach unterschiedlichen Diagnosesystemen bestimmt und eingeteilt, wie ICD 10 (Internationale Klassifikation der Erkrankungen, 10. Version, 1992), DMS IV (Diagnostic and statistical manual of mental diseases, 4. Version, 1994), NINDS-AIREN (National Institute of Neurological Disorders and Stroke-Association Internationale pour la Recherche et l’Enseignement en Neurosciences, 1993) oder ADDTC-Kriterien (State of California Alzheimer’s Disease Diagnostic and Treatment Centers, 1992). Die früher gebräuchlichen sog. Ischämieskores (z. B. nach Hachinski, Loeb oder Rosen; Amar u. Wilcock 1996) haben nur noch historischen Charakter. Von einem kanadischen Konsortium wurde der Versuch unternommen, die wesentlichen Punkte der NINDS-AIREN und der ADDTC zusammenzufassen und in eine neue Skala (C5R Vascular dementia checklist) zu inkorporieren (Rockwood et al. 1994; Tabelle 1). DiagnostikFür die Diagnosestellung einer Form der VD ist die Verknüpfung von Symptomen einer Demenz mit Hinweisen für zerebrovaskuläre Störungen richtungweisend (Amar u. Wilcock 1996, Desmond 1996). Das Nebeneinanderbestehen beider Symptomenkomplexe alleine reicht noch nicht aus, man muss eine kausale oder zeitliche Verknüpfung nachweisen können (Tatemichi 1995). Die kausale Verknüpfung wäre gegeben, wenn die Demenz unmittelbar nach einem Schlaganfall auftreten würde. Eine Demenz nach dem ersten klinisch auffälligen Schlaganfall findet sich immerhin bei ca. 20–25% der Patienten, je nach benutztem Diagnosekriterium (Pohjasvaara et al. 1997). Häufig wird jedoch weniger der kausale als ein zeitlicher Zusammenhang zwischen Schlaganfall und Demenz festzustellen sein. Neben der direkten kausalen oder zeitlichen Verknüpfung lassen als Verlaufsparameter schrittweise oder abrupte Verschlechterungen mehr an eine Form der VD als an eine andere, z. B. degenerative Demenzform, denken (Kloß et al. 1994). Dies trifft nicht auf die Binswanger-Erkrankung zu, wo es ebenfalls zu sehr allmählicher Progression kommt. Diagnostisches Vorgehen zur Diagnosestellung VDEs gibt verschiedene Ansatzmöglichkeiten, um praktisch den klinischen Verdacht VD diagnostisch abzusichern. Von Loeb und Meyer (1996) wird der folgende fünfstufige Weg vorgeschlagen:
AnamneseEs findet sich in der Regel eine positive Anamnese für vorangegangene zerebrovaskuläre Ereignisse (frühere Hirninfarkte oder zumindest intermittierende neurologische Ausfälle) in Kombination mit einem kognitiven Abbau. In einigen Fällen liegen nur die typischen vaskulären Risikofaktoren vor, wie Hypertonie, Rauchen, Diabetes mellitus oder Herzerkrankungen, zusammen mit der dementiellen Entwicklung. Diese Konstellation würde eher auf eine SAE hinweisen. Klinische SymptomatikEin einheitliches Bild der vaskulären Demenzen gibt es erwartungsgemäß nicht, daher sollte der Schwerpunkt der Untersuchung auf das Aufdecken vaskulärer und kardialer Grunderkrankungen gelegt werden (Karotisstenosegeräusch, Herzvitium, absolute Arrhythmie etc.) und vor allem auf das Vorliegen fokal-neurologischer Ausfälle geachtet werden (Roman et al. 1993). Durch begleitende Aphasien kann das Erkennen einer postischämischen dementiellen Erkrankung erschwert werden. So kann man global aphasische Patienten mit Hemiplegie, Hemianopsie und kontralateraler Apraxie klinisch oder auch mit speziellen neuropsychologischen Tests kaum so untersuchen, dass die Diagnose VD zu stellen ist. Insgesamt sollen auch depressive Verstimmungen häufiger als bei AD zu finden sein (Reichmann u. Coyne 1995). Bei Patienten mit Binswanger-Erkrankung besteht meist eine langjährige Hypertonie bei nur diskreten neurologischen Ausfällen. Begleitend finden sich häufig eine Pseudobulbärparalyse, extrapyramidale Symptome mit Hypokinese und Gangapraxie und eine Harninkontinenz. Kognitive StörungenDie neuropsychologische Untersuchung von Patienten mit Verdacht auf VD ist grundsätzlich zu empfehlen, jedoch ist nicht die unmittelbare Testung nach einem Schlaganfall wesentlich, sondern eher jene in der rehabilitativen Phase. Frühere Arbeiten stellten vor allem den Unterschied der eher subkortikalen Demenz bei VD mit Aufmerksamkeits-, Konzentrations- und Exekutivfunktionsstörungen gegen den kortikalen Demenztyp bei VD mit Gedächtnisstörungen heraus (Nyenhuis u. Gorelick 1998). Nichtkognitive SymptomeDepressive Verstimmungen nach Schlaganfall sind häufig, mit Raten von 18–54%. Diese sog. „post-stroke“ Depression kann sowohl neuropsychologische Tests erschweren als auch allgemein die Fehldiagnose einer dementiellen Erkrankung begründen (Sultzer et al. 1993). Bildgebende ZusatzuntersuchungenDie kraniale Computertomographie ist die erste und als Routinemethode oft schon entscheidende bildgebende Methode. Trotz auflösungstechnischer Nachteile kann diese Methode hilfreich sein, Patienten mit AD von solchen mit VD zu differenzieren (Meyer et al. 1995). Die vorteilhaftere Methode ist allerdings die Magnetresonanztomographie (MRT). Es werden wesentliche diagnostische und differenzialdiagnostische Informationen gewonnen (wie Infarktlokalisation, mikroangiopathische Veränderungen, Leukoaraiosis, Hydrozephalus, Tumoren, Atrophien etc.). MRT-Befunde sind mittlerweile schon Bestandteil von Diagnoseskalen. Spezielle MRT-Methoden, wie z. B. die Spektroskopie, tragen weiter zur Differenzierung der beiden Hauptdemenztypen bei (MacKay et al. 1996). Problematisch ist die Zunahme von Marklagerveränderungen im Rahmen des normalen Alterungsprozesses. Durch die weitere Verbreitung der MRT-Diagnostik und ihren großzügigeren Einsatz wurde vor allem bei älteren Patienten mit vaskulären Risikofaktoren (vor allem Hypertonie) eine große Zahl von anscheinend bisher asymptomatischen Marklagerläsionen gefunden (Roman 1996). In der bisher größten MRT-Bevölkerungsstudie wurden 3301 ältere Personen mittels Anamnese, klinischer Untersuchung, neuropsychologischer Tests, EKG, Labor, Lungenfunktionstest, Karotisultraschall und Herzecho, sowie MRT untersucht. Marklagerläsionen waren in dieser Studie vor allem mit höherem Alter, arterieller Hypertonie, eingeschränkter Lungenfunktion und schlechtem Einkommen assoziiert. Patienten mit Marklagerveränderungen hatten vermehrt kognitive Einschränkungen und Gangstörungen (Longstreth et al. 1996). Damit bleibt es möglich, dass Marklagerveränderungen als Gelegenheitsbefund nicht nur lediglich Ausdruck des normalen Alterns sind, sondern den Beginn der Veränderungen, welche in eine Form der VD münden, darstellen. Die PET (Positronenemissionscomputertomographie) bietet gegenüber der MRT bei strittigen Fällen die Möglichkeit der Differenzialdiagnose zwischen AD und VD und stellt unterschiedliche Muster des Aktivitätsverlusts bei verschiedenen Unterformen der VD fest (De Reuck et al. 1998). Die PET wird von den deutschen Krankenkassen derzeit nicht für diese Indikation bezahlt. SPECT (Single-Photonen-Emissions-Computertomographie) erlaubt in späten Stadien der VD ähnliche Ergebnisse wie das PET. LaboruntersuchungenNeben den routinemäßig bestimmten Werten, wie Serumelektrolyte, Glukose, Leberwerte, Blutbild etc., gibt es einige Laborwerte mit großer differenzialdiagnostischer Bedeutung zur Abgrenzung der VD von anderen Demenzursachen (siehe Tabelle 2). Die Liquoruntersuchung ist eher differenzialdiagnostisch wichtig (z. B. Abgrenzung von immunologisch bedingten Marklagerveränderungen). Unspezifisch finden sich gehäuft Eiweißerhöhungen bei VD-Patienten. Lediglich bei der primären ZNS-Vaskulitis spielt die Zellzahlerhöhung im Liquor eine wichtige differenzialdiagnostische Rolle, es finden sich hier oft Zellzahlen von bis zu 150/µl. Technische ZusatzuntersuchungenDer Wert des EEG bei VD ist nur begrenzt, gelegentlich werden diffuse allgemeine Verlangsamungen, Anfallsmuster oder fokale Läsionen gefunden. Besonders betont sei, dass ca. 60% der VD-Patienten normale EEG-Ableitungen zeigen (Kloß et al. 1994). Aus diesem Grund schließt ein normales EEG keinesfalls eine Form der VD aus. EKG, Langzeit-EKG und Herzecho sowie eventuell andere kardiologische Zusatzuntersuchungen sind bedeutsam zur Einordnung der oft begleitenden kardialen Erkrankungen und zur Abschätzung der weiteren Organwirkungen der Risikofaktoren des jeweiligen Patienten. Den Ultraschallmethoden (extrakranielle und transkranielle Doppler- und Farbduplexsonographie) kommen eine besondere Bedeutung für die Diagnosestellung von Stenosen und Verschlüssen zu. BiopsienBiopsien (Meningen, Hirn, Haut, Nerv, Muskel) sind Sonderindikationen vorbehalten. Epidemiologie und ProblematikDie Gruppe der vaskulären Demenzen stellt nach der Alzheimer-Demenz (AD) die zweithäufigste Ursache einer dementiellen Entwicklung in der westlichen Welt dar. Patienten mit vaskulären Demenzen (VD) gehören einer ätiopathogenetisch heterogenen Gruppe an. So werden nach Loeb und Meyer (1996) unterschieden:
PrävalenzAufgrund unterschiedlicher Diagnosekriterien und Studiendesigns finden sich verschiedene Angaben. In der Framingham-Studie konnte unter 2180 Probanden eine Prävalenz von 1,5% für VD und Mixed Dementia ermittelt werden (Hebert u. Brayne 1995). Die Abhängigkeit der Prävalenz vom Alter zeigte die Untersuchung von Skoog (et al. 1993) mit einer Prävalenz von rund 14% für VD bei über 85-Jährigen. In einer Metaanalyse kommen Hebert und Brayne zu einer Prävalenz der VD bei Probanden über 65 Jahre von 1–4% und von über 75-Jährigen von 2–8% (Hebert u. Brayne 1995). Grundsätzlich sind Männer etwas häufiger als Frauen betroffen. InzidenzInzidenzraten werden von 6,4/1000 über 10/1000, 12/1000 bis zu 28/1000 angegeben (Hebert u. Brayne 1995). Wie bei der Prävalenz wird eine Zunahme in höherem Alter festgestellt. Das gesamte Lebenszeitrisiko, an einer Form der VD zu erkranken, ist für Männer etwa doppelt so hoch wie für Frauen. Beim Vergleich der verschiedenen Kriterien werden deutliche Unterschiede in der Diagnoserate offensichtlich (Wetterling et al. 1996, Verhey et al. 1996). Die hohe Variabilität hat erhebliche Einschränkungen für die Interpretation von therapeutischen oder epidemiologischen Studien zur Folge, da je nach verwendetem Diagnosemanual deutlich abweichende Ergebnisse erzielt werden. TherapieDie Therapie für VD kann im Wesentlichen auf sechs verschiedenen Wegen erfolgen:
Empfehlungen:
Hier gelten die derzeit anerkannten Behandlungskonzepte des akuten Schlaganfalls (siehe Leitlinie „Ischämischer Schlaganfall: Akuttherapie“ und Leitlinie „Primär- und Sekundärprävention der zerebralen Ischämie“), um eine pathophysiologisch orientierte Therapie zu erreichen. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass eine Reduktion oder Vermeidung ischämischer Schäden in der Akutphase die Gefahr der Entwicklung VD postakut reduziert.
Es empfiehlt sich also, die konsequente medikamentöse Sekundärprävention bei Patienten mit VD durchzuführen (siehe Leitlinie „Primär- und Sekundärprävention der zerebralen Ischämie“) ( Eine Besonderheit stellt die Sekundärprävention bei Vorhofflimmern dar. Hier ist die orale Antikoagulation der Acetylsalicylsäure deutlich überlegen. Bei alten und dementen Patienten ist eine orale Antikoagulation nur sinnvoll, wenn eine Compliance durch Angehörige oder betreuendes Personal gegeben ist, regelmäßige Gerinnungskontrollen erfolgen, keine schwere Mikroangiopathie vorliegt und der Hypertonus unter Kontrolle ist. Einen Kompromiss stellt die niedrig dosierte Antikoagulation mit Ziel-INR-Werten um 2,0 dar, hier sind die Blutungskomplikationen relativ gering (Diener 1998) (
Hier wird auf die Ausführungen zur Leitlinie „Degenerative Demenzen“ verwiesen. • Spezifische Pharmakotherapie:
• Begleittherapie Neben vielen denkbaren Aspekten der sinnvollen Therapie von Begleiterkrankungen sollen zwei häufige Probleme angesprochen werden. Viele Patienten nach einem Schlaganfall erkranken nicht nur an VD, sondern auch an einer Depression. Umgekehrt beginnen auch VD häufig mit depressiven Symptomen. Moderne Antidepressiva, die sog. SSRI, führen ohne einen wesentlichen anticholinergen Effekt zur Besserung der depressiven Verstimmung und gleichzeitig zur verbesserten Impulskontrolle und Affektkontrolle bei Patienten mit VD, die häufig auch von Zwangslachen oder -weinen betroffen sind (
Verfahren zur KonsensbildungIm Delphi-Verfahren, verabschiedet am 21.02.2005 ExpertengruppeProf. Dr. Gerhard F. Hamann, Neurologische Klinik, Dr. Horst-Schmidt-Klinik GmbH Wiesbaden Prof. Dr. M. Böhm, Klinik für Innere Medizin III, Universitätsklinik Homburg/Saar Prof. Dr. Otto Busse, Neurologische Klinik, Klinikum Minden Prof. Dr. H.C. Diener, Universitätsklinik für Neurologie Essen Prof. Dr. Hans Förstl, Psychiatrische Klinik, TU München Prof. Dr. Peter Marx, Neurologische Klinik, Freie Universität Berlin, Klinikum Benjamin Franklin Prof. Dr. A. Riepe, Neurologische Klinik, Universitätsklinik Ulm Prof. Dr. K. Schmidtke, Zentrum für Geriatrie, Universität Freiburg Prof. Dr. R. Schneider, Neurologische Klinik, Klinikum Aschaffenburg Prof. Dr. C.-W. Wallesch, Neurologische Klinik, Universitätsklinik Magdeburg Federführend: Prof. Dr. Gerhard F. Hamann, Neurologische Klinik, Dr. Horst-Schmidt Klinik GmbH, Ludwig-Erhard-Str. 100, 65199 Wiesbaden, Tel.: 0611/432376 e-mail: Gerhard.Hamann@hsk-wiesbaden.de Literatur1. Amar, K., G. Wilcock (1996): Vascular dementia. BMJ 312, 227–231. 2. Anttila, T., E.-L. Helkala, M. Viitanen, I. Kareholt, L. Fratiglioni, B. Windblad, H. Soininen, J. Tuomilehto, A. Nissinen, M. Kivipelto (2004): Alcohol drinking in middle age and subsequent risk of mild cognitive impairment and dementia in old age: a prospective population bades study. BMJ 101136. 3. Areosa, S. A., R. McShane, F. Sherriff (2004): Memantine for dementia. Cochrane database Syst. Rev. 18, CD 003154. 4. Azuma, T., Y. Nagai, T. Saito, M. Funauchi, T. Matsubara, S. Sakoda (1999): The effect of dehydroepiandrosterone sulfate administration to patients with multi-infarct dementia. J. Neurol. Sci. 162, 69–73. 5. Bes, A., J.-M. Orgogozo, M. Poncet, G. Rancurel, M. Weber, N. Bertholom, R. Calvez, B. 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Die in den Leitlinien verwendeten Symbole haben folgende Bedeutung:
Empfehlungsstärken
Die Einstufung der Empfehlungsstärke kann neben der Evidenzstärke
die Größe des Effekts, die Abwägung von bekannten und möglichen
Risiken, Aufwand, Verhältnismäßigkeit, Wirtschaftlichkeit oder
ethische Gesichtspunkte berücksichtigen.
Die "Leitlinien" der Deutschen Gesellschaft für Neurologie sind systematisch entwickelte Hilfen für Ärzte zur Entscheidungsfindung in spezifischen Situationen. Sie beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und in der Praxis bewährten Verfahren und sorgen für mehr Sicherheit in der Medizin, sollen aber auch ökonomische Aspekte berücksichtigen. Die "Leitlinien" sind für Ärzte rechtlich nicht bindend und haben daher weder haftungsbegründende noch haftungsbefreiende Wirkung. Wie jede Wissenschaft ist die Medizin ständigen Entwicklungen unterworfen.
Soweit in diesem Werk eine Dosierung oder eine Applikation erwähnt wird,
darf der Leser zwar darauf vertrauen, dass die Autoren große Sorgfalt
darauf verwandt haben, dass diese Angabe dem Wissensstand bei Fertigstellung
des Werkes entspricht. Geschützte Warennamen und Warenzeichen werden nicht besonders kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises kann also nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.
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