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Inhalt:
Die in den Leitlinien verwendeten Symbole haben folgende Bedeutung:
Aussage zur Wirksamkeit
wird gestützt durch mehrere adäquate, valide klinische Studien (z.B.
randomisierte klinische Studien) bzw. durch eine oder mehrere valide Metaanalysen
oder systematische Reviews. Positive Aussage gut belegt.
Aussage zur Wirksamkeit
wird gestützt durch zumindest eine adäquate, valide klinische Studie
(z.B. randomisierte klinische Studie). Positive Aussage belegt.
Negative Aussage
zur Wirksamkeit wird gestützt durch eine oder mehrere adäquate, valide
klinische Studien (z. B. randomisierte klinische Studie), durch eine oder mehrere
Metaanalysen bzw. systematische Reviews. Negative Aussage gut belegt.
Es liegen keine sicheren
Studienergebnisse vor, die eine günstige oder ungünstige Wirkung belegen.
Dies kann bedingt sein durch das Fehlen adäquater Studien, aber auch durch
das Vorliegen mehrerer, aber widersprüchlicher Studienergebnisse.
Empfehlungsstärken
A Hohe Empfehlungsstärke aufgrund starker Evidenz oder bei schwächerer
Evidenz aufgrund besonders hoher Versorgungsrelevanz
B Mittlere Empfehlungsstärke aufgrund mittlerer Evidenz oder bei
schwacher Evidenz mit hoher Versorgungsrelevanz oder bei starker Evidenz und
Einschränkungen der Versorgungsrelevanz
C Niedrige Empfehlungsstärke aufgrund schwächerer Evidenz oder
bei höherer Evidenz mit Einschränkungen der Versorgungsrelevanz
Die Einstufung der Empfehlungsstärke kann neben der Evidenzstärke
die Größe des Effekts, die Abwägung von bekannten und möglichen
Risiken, Aufwand, Verhältnismäßigkeit, Wirtschaftlichkeit oder
ethische Gesichtspunkte berücksichtigen.
Die "Leitlinien" der Deutschen Gesellschaft
für Neurologie sind systematisch entwickelte Hilfen für Ärzte
zur Entscheidungsfindung in spezifischen Situationen. Sie beruhen auf aktuellen
wissenschaftlichen Erkenntnissen und in der Praxis bewährten Verfahren
und sorgen für mehr Sicherheit in der Medizin, sollen aber auch ökonomische
Aspekte berücksichtigen. Die "Leitlinien" sind für Ärzte
rechtlich nicht bindend und haben daher weder haftungsbegründende noch
haftungsbefreiende Wirkung.
Wie jede Wissenschaft ist die Medizin ständigen Entwicklungen unterworfen.
Soweit in diesem Werk eine Dosierung oder eine Applikation erwähnt wird,
darf der Leser zwar darauf vertrauen, dass die Autoren große Sorgfalt
darauf verwandt haben, dass diese Angabe dem Wissensstand bei Fertigstellung
des Werkes entspricht.
Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann
von der DGN jedoch keine Gewähr übernommen werden. Jeder Benutzer
ist angehalten, durch sorgfältige Prüfung der Beipackzettel der verwendeten
Präparate und gegebenenfalls nach Konsultation eines Spezialisten festzustellen,
ob die dort gegebene Empfehlung für Dosierungen oder die Beachtung von
Kontraindikationen gegenüber der Angabe in diesem Buch abweicht. Eine solche
Prüfung ist besonders wichtig bei selten verwendeten Präparaten oder
solchen, die neu auf den Markt gebracht worden sind. Jede Dosierung oder Applikation
erfolgt auf eigene Gefahr des Benutzers. Die Autoren und die DGN appellieren
an jeden Benutzer, ihm etwa auffallende Ungenauigkeiten der DGN mitzuteilen.
Geschützte Warennamen und Warenzeichen werden nicht besonders kenntlich
gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises kann also nicht geschlossen
werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.
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