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Mattiacum-Preis

Der Mattiacum-Preis wird von dem Jahre 2008 an für hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Motoneuron- Erkrankungen verliehen an junge Neurowissenschaftler im Alter von unter 45 Jahren. Er ist verbunden mit einer Geldzuwendung von 10.000,- EURO. Der Preis wird jeweils in den Jahren mit einer geraden Jahreszahl verliehen.

Der Preis wird in verschiedenen wissenschaftlichen Zeitschriften und auf der Homepage der DGN ausgeschrieben. Bewerbungen mit Einsendungen der Bewerbungsunterlagen (incl. Lebenslauf und Publikationsliste) sind nach erfolgter Ausschreibung in fünffacher Ausfertigung einzureichen. Die Verleihung des Preises erfolgt auf dem jeweiligen DGN-Jahreskongress.

Das Preiskuratorium setzt sich aus vier Neurowissenschaftlern und zwei Vertretern des Stifters zusammen.

 

Preiskuratorium für den Mattiacum-Preis:

Prof. Dr. med. Heinz Reichmann, Dresden (Vorsitzender)

Prof. Dr. med. Detlef Claus, Darmstadt

Prof. Dr. med. Reinhard Dengler, Hannover

Prof. Dr. med. Wolfgang Jost, Wiesbaden

Dipl.-Ing. Alexander Richter, Lions-Club Mattiacum Wiesbaden

Dr. med. Eberhard Baumbauer, Lions-Club Mattiacum Wiesbaden



Adolf-Wallenberg-Preis (Adolf Wallenberg, 1862-1949)

Adolf-Wallenberg-Preis – ausgeschrieben von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfall Gesellschaft (DSG). Dotation: 5000 Euro. Bewerben können sich junge Wissenschaftler/innen (Altersgrenze 40 Jahre) auf dem Gebiet der zerebrovaskulären Krankheiten und der Schlaganfallforschung. Die Bewerbungsunterlagen sollen einen Lebenslauf, eine Auflistung der publizierten Originalarbeiten sowie eine kurze Darstellung des Inhalts der besonderen wissenschaftlichen Leistungen (Publikationen, Habilitationsschrift) enthalten. Sie sind in fünffacher Ausfertigung bis zum 31. März 2007 zu richten an den 1. Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, Herrn Prof. Dr. med. Günther Deuschl, Ärztlicher Direktor der Neurologischen Klinik, Universitätsklinikum Kiel, Schittenhelmstr. 10, 24105 Kiel. email: g.deuschl@neurologie.uni-kiel.de



Wilhelm Erb-Gedenkmünze (Wilhelm Heinrich Erb, 1840-1921)

Die Wilhelm-Erb-Gedenkmünze wird seit 1913 in etwa zweijährigen Abständen (ab 2005 in Jahren mit ungerader Jahreszahl) verliehen für hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Neurologie (normale und pathologische Anatomie und Physiologie des Nervensystems, allgemeine Pathologie, Klinik und Therapie der Krankheiten des Nervensystems). Die Wilhelm-Erb-Gedenkmünze wird nicht ausgeschrieben, sondern von der DGN verliehen. Das Preiskuratorium wird vom DGN-Vorstand mit deutschsprachigen Ordinarien gebildet.

 

Preiskuratorium: Prof. Dr. med. G. Deuschl, Kiel (1. Vorsitzender der DGN) Prof. Dr. med. W. Hacke, Heidelberg Prof. Dr. med. H. J. Heinze, Magdeburg Prof. Dr. med. D. Kömpf, Lübeck



Max Nonne-Gedenkmünze (Max Nonne, 1861-1959)

Im Jahre 1960 wurde von der DGN die Einrichtung einer Nonne-Gedächtnis-Vorlesung verbunden mit der Verleihung der Nonne-Gedenkmünze beschlossen, um die Erinnerung an den großen Lehrer Max Nonne wachzuhalten. Die Gedenkmünze wird in der Regel alle zwei Jahre (Jahre mit geraden Jahreszahlen) verliehen. Sie wird nicht ausgeschrieben. Der Preisträger soll ein hervorragender Kliniker sein, der durch seine wissenschaftlichen Leistungen und als klinischer Lehrer die gesamte Neurologie im Sinne Nonnes vertreten und gefördert hat. Das Preiskuratorium setzt sich aus den amtierenden 1.-3. Vorsitzenden der DGN zusammen und zwei weiteren, vom Vorstand zu benennenden Mitgliedern, die die klinische Neurologie in ihrer Breite wissenschaftlich vertreten.

 

Preiskuratorium: Prof. Dr. med. G. Deuschl, Kiel (1. DGN-Vorsitzender) Prof. Dr. med. J. Noth, Aachen (2. DGN-Vorsitzender) Prof. Dr. med. H. Reichmann, Dresden (3. DGN-Vorsitzender) zwei weitere Lehrstuhlinhaber werden noch benannt



Heinrich Pette-Preis (Heinrich Pette, 1887-1964):

Der Preis wurde von der DGN zur Erinnerung an Heinrich Pette gestiftet und wird seit 1969 jährlich verlieren. Prämiert werden sollen deutschsprachige Neurologen in nicht selbständiger Stellung für wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit Pathogenese, Diagnostik und Therapie oder der pathologischen Anatomie der Krankheiten des Nervensystems befassen. Der Preis wird in Form einer Urkunde überreicht und ist mit einer Geldprämie von EUR 10.000 verbunden. Vorschlagsberichtigt sind die deutschen neurologischen Lehrstuhlinhaber, ihre Vorschläge sind an den 1.Vorsitzenden der DGN bis zum 31.03. des jeweiligen Jahres zu richten. Den Unterlagen sollen die drei wichtigsten Arbeiten, das Schriftenverzeichnis und der Lebenslauf der Kandidaten beigelegt werden. Das Preiskuratorium setzt sich aus den Preisträgern des Heinrich Pette-Preises der vergangen fünf Jahre zusammen. Hieraus ergibt sich jeweils eine fünfjährige Mitgliedschaft im Preiskuratorium. Das am längstens am¬tierende Mitglied des Preiskuratoriums führt den Vorsitz.

 

Preiskuratorium: Prof. Dr. med. H. O. Karnath, Tübingen Prof. Dr. med. C. Büchel, Hamburg Prof. Dr. med. G. Fink, Köln Prof. Dr. med. F. Zipp-Nitsch, Berlin Prof. Dr. med. A. Schnitzler, Düsseldorf Prof. Dr. med. W. Wick, Heidelberg



Dingebauer-Preis

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie verleiht seit dem Jahre 2002 den Dr. Dingebauer-Preis für hervorragende wissenschaftliche Leistungen in der Erforschung der Parkinsonschen Krankheit und anderer neurodegenerativer Erkrankungen.

Der Preis kann sowohl in- als auch ausländischen Neurowissenschaftlern verliehen werden. Er  wird alle zwei Jahre (in den Jahren mit geraden Jahreszahlen) vergeben. Die Dotation ist variabel und beträgt höchsten EUR 50.000,--. Der Preis ist teilbar.

Das Preiskuratorium, welches alle zwei Jahre den Preisträger des Dingebauer-Preises benennt, besteht aus sechs Mitgliedern, die vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Neurologie bestimmt werden. Die Stifterin ist auf Lebenszeit zusätzliches Mitglied des Kuratoriums. Die Amtszeit der Kuratoriumsmitglieder beträgt fünf Jahre.

 

Preiskuratorium: Frau Dr. Isolde Dingebauer (Stifterin)

Prof. Dr. med. G. Deuschl, Kiel (1. Vorsitzender der DGN) Prof. Dr. med. W. Hacke, Heidelberg (bis zu seiner Emeritierung) Prof. Dr. med. T. Klockgether, Bonn Prof. Dr. med. W. Oertel, Marburg Prof. Dr. med. W. Poewe, Innsbruck Prof. Dr. med. M. Schwarz, Dortmund



H.G. Mertens-Preis

Mertens-Preis (Hans Georg Mertens 1921-2002)

Der Preis wird seit dem Jahre 2003 verliehen für innovative, therapierelevante Forschung in der Neurologischen Intensivmedizin und der Allgemeinen Neurologie. Der Preis wird jährlich gemeinsam verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGNI) und zwar auf dem Jahreskongress der DGNI. Der Preis ist mit EUR 5.000,-- dotiert.

Er wird in verschiedenen medizinischen, vorzugsweise neurologischen Zeitschriften und auf der Homepage der DGN ausgeschrieben. Bewerbungen mit Einsendung der Bewerbungsunterlagen (siehe Ausschreibungstext) sind nach der Ausschreibung in fünffacher Ausfertigung bis zu einem halben Jahr vor dem DGNI-Kongress an den jeweiligen Vorsitzenden sowohl der DGNI als auch der DGN zu richten.

 

Preiskuratorium: Für die DGNI:

Prof. Dr. med. S. Schwab (1. DGNI-Vorsitzender), Erlangen Prof. Dr. med. D. Schneider, Leipzig Prof. Dr. med. U. Bogdahn, Regensburg

Für die DGN:

Prof. Dr. med. G. Deuschl (1. DGN-Vorsitzender), Kiel Prof. Dr. med. M. Weller, Tübingen Prof. Dr.med. H. Steinmetz, Frankfurt



Felgenhauer-Stiftung zur Förderung junger Neurowissenschaftler

Felgenhauer-Stiftung zur Förderung junger Neurowissenschaftler

Die Stiftung zur Förderung junger Neurowissenschaftler wurde von Klaus Felgenhauer (1933-2002) gegründet. Er hinterließ der Stiftung sein Vermögen mit dem Ziel, junge Neurowissenschaftler zu fördern. Bevorzugt gefördert werden Assistenten neurologischer und psychiatrischer Kliniken, die in der Regel nicht älter als 30 Jahre sein sollen. Auch junge Wissenschaftler aus theoretischen Instituten oder Kliniker aus Grenzgebieten der Neurologie und Psychiatrie können gefördert werden, wenn sie Projekte mit klinischer Relevanz verfolgen.

Die Förderung wird pro Einzelfall bis zu einer Höhe von 3.000 EUR gewährt, insbesondere für die Realisierung folgender Projekte:

  1. Kurze Studienaufenthalte in einem angesehenen Labor des In- und Auslandes.
  2. Teilnahme an wissenschaftlich anspruchsvollen Tagungen im Ausland, besonders, wenn eigene Forschungsergebnisse präsentiert werden.
  3. Die Stiftung wählt jährlich aus den von der DGN für die Jahrestagung angenommenen Minisymposien eines aus, verleiht diesem die Bezeichnung „Felgenhauer-Symposium“ und fördert es durch eine Zuwendung von 3.000,- €.

Die Anträge zu Nr. 1 und 2 werden mit einer Kostenaufstellung und einem kurzen wissenschaftlichen Werdegang in fünffacher Ausfertigung bis  zum 30. Juni jeden Jahres gesendet an Herrn Prof. Dr. Volles, Gerhart Hauptmannstr. 28, in 38723 Seesen.

 

Preiskuratorium: Prof. Dr. med. E. Volles, Seesen; Prof. Dr. med. C. E. Elger, Bonn; Prof. Dr. med. W. Hacke, Heidelberg; Prof. Dr. med. R. Hohlfeld, München; Prof. Dr. med. K. Maurer, Frankfurt; Prof. Dr. med. R. Schneider, Aschaffenburg; Prof. Dr. med. M. Weller, Zürich.



Erb-Becher

Der Erb-Becher, ein Faksimile, wird in unregelmäßigen Abständen vom Vorstand der DGN an Personen verliehen, die hervorragende Verdienste um die Deutsche Neurologie und die DGN erworben haben. Das Original des Bechers, das Wilhelm Erb (1840-1921) von einem Patienten aus Dankbarkeit bekam, wurde von Erb an Heinrich Pette weitergegeben und 1985 von dessen Sohn anlässlich des Weltkongresses in Hamburg der DGN übergeben. Das Original wird vom jeweiligen 1. Vorsitzenden als Signum seiner Würde gewahrt.

 

Preiskuratorium: DGN-Vorstand



Robert-Wartenberg-Preis

Robert-Wartenberg-Preis (1886-1956)

Der Preis wird seit 2001 jährlich von der Kommission Leitende Krankenhausärzte ausgeschrieben. Ausgezeichnet werden sollen wissenschaftliche Arbeiten klinisch tätiger Ärzte in nicht-universitären neurologischen Kliniken. Der Preis ist verbunden mit einer Vorlesung (Robert-Wartenberg-Lecture) auf dem Jahrestreffen der Leitenden Krankenneurologen. Er ist mit 3.500,-- EUR dotiert.

Der Preis wird in neurologischen Zeitschriften und auf der Homepage der DGN ausgeschrieben.

Das Preiskuratorium setzt sich zusammen aus dem 1. Vorsitzenden der DGN, dem Vorsitzenden und drei weiteren Mitgliedern der Kommission Leitende Krankenhausärzte sowie zwei weiteren Leitenden Krankenhausärzten, die Beiratsmitglieder in der DGN sind.

 

Preiskuratorium: Prof. Dr. med. G. Deuschl, Kiel Prof. Dr. med. P. Berlit, Essen Prof. Dr. med. A. Ferbert, Kassel Prof. Dr. med. H. W. Kölmel, Erfurt Prof. Dr. med. W. Nacimiento, Duisburg Prof. Dr. med. A. Müller-Jensen, Hamburg Prof. Dr. med. K. Wessel, Braunschweig



Die früheren Preisträger finden Sie in der Chronik

 

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