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Was gibt es Neues?
Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick
Definition des GesundheitsproblemsDie durch Viren ausgelöste reine Meningitis ist harmlos und nicht speziell therapiebedürftig, solange es sich allein um ein Reizsyndrom der Hirnhäute handelt. Auch die viralen Meningoenzephalitiden haben oft eine gute Prognose, selbst wenn sie als akute Krankheitsbilder hochdramatisch in Erscheinung treten. Dessen ungeachtet gibt es einige virale Enzephalitiden, die unerkannt und unbehandelt mit einer hohen Letalität einhergehen. Ein Beispiel hierfür ist die Herpes-simplex-Virus-Enzephalitis (HSVE), die in ihrem natürlichen Verlauf in 70 von 100 Fällen tödlich ist. Die unbehandelt Überlebenden behalten schwere Defekte zurück. Für die HSVE gibt es gute Therapiemöglichkeiten, vorausgesetzt die Verdachtsdiagnose wird früh gestellt und die Behandlung unverzüglich eingeleitet. Einige, glücklicherweise in Europa seltene Viruskrankheiten enden auch heute noch in Ermangelung einer spezifischen Therapie letal; dies trifft für die Tollwut (Rabies) zu. Auch WNE- und JEV-Enzephalitis gehen mit einer höheren Letalität einher (Solomon et al. 2003). Die Entwicklung neuer bildgebender (MRT) und molekularbiologischer (z. B. PCR) Diagnostikverfahren brachte erhebliche Fortschritte für die Identifizierung viraler ZNS-Erkrankungen und die Etablierung kausaler Therapieverfahren. Die Zahl effektiver und gut verträglicher antiviraler Substanzen steigt ständig. In den letzten Jahren wurden u. a. das Imidazolidinon-Analogon Pleconaril eingeführt, das sich nach aktueller Studienlage als therapeutisch effektiv bei Enterovirus-Meningoenzephalitiden erwies, sofern die Therapie nicht erst in der Phase des Multiorganversagens einsetzte (Kak-Shan Shia et al. 2002, Bryant et al. 2004) ( Klassifikation der KrankheitsbilderEine „aseptische“ Meningitis (synonym virale oder nichtbakterielle Meningitis) geht mit Kopfschmerz, Übelkeit, manchmal auch Erbrechen, Nackensteife sowie Licht- und Lärmscheu einher. Neurologische Herdzeichen und Bewusstseinsstörungen gehören nicht zum Krankheitsbild. Die Liquorzellzahl ist erhöht (< 1000 Zellen pro µl); Liquorprotein und -laktat steigen nur leicht an oder verbleiben im Normalbereich. Die akute Symptomatik klingt auch ohne Therapie nach Tagen bis wenigen Wochen ab. Die akute virale (Meningo-) Enzephalitis ist geprägt von einer psychopathologischen Symptomatik mit Verhaltensauffälligkeiten, Verwirrtheit und vor allem Bewusstseinsstörungen. Hinzu kommen oft – wenn auch nicht obligatorisch – neurologische Herdsymptome wie fokale oder generalisierte Anfälle, Paresen, aphasische Störungen und oft ein Meningismus. Der (Meningo-) Enzephalitis geht typischerweise eine Allgemeinkrankheit (Röteln, Masern, Mumps, Varizellen, Exanthema subitum, Ringelröteln) oder ein katarrhalisches Prodromalstadium voraus (Enteroviruserkrankungen einschließlich Poliomyeloenzephalitis, HSV-Enzephalitis, FSME). Die chronische virale (Meningo-) Enzephalitis manifestiert sich mit einem langsamen Persönlichkeitsabbau, kognitiven Funktionsstörungen und zunehmenden neurologischen Ausfallerscheinungen. Die Liquorpleozytose ist gering oder fehlt. Die wichtigsten, in Europa vorkommenden viralen Meningitiden und Meningoenzephalitiden und ihre Erreger sind in Tabelle 1 aufgeführt. DiagnostikAn die Virusätiologie eines akuten oder subakuten ZNS-Prozesses sollte man bei folgenden anamnestischen Fakten denken:
Die Diagnostik stützt sich auf Laboruntersuchungen, mikrobiologische Untersuchungen und bildgebende Verfahren. Das EEG hat eine wesentliche diagnostische Bedeutung für die SSPE (subakute sklerosierende Panenzephalitis) und die HSVE.
EpidemiologieDie Inzidenz der viralen ZNS-Infektionen liegt in den USA mit 10–20/100000 deutlich höher als die der bakteriellen Meningitis (Hammer u. Connolly 1992, Rotbart 2000b). Zu den häufigsten Erregern zählen Enteroviren (Coxsackie A, B und Echo-Viren), gefolgt von Mumps, Arboviren (Flavi-, Bunya- und Toga-Viren), Herpesviren, HIV und dem lymphozytären Choriomeningitisvirus (LCMV). Durch Vakzination wurde seit einigen Jahren ein Rückgang der Mumps-Meningoenzephalitis erreicht. Virusmeningitiden treten beim männlichen Geschlecht häufiger auf als beim weiblichen. Virale Enzephalitiden weisen eine regional unterschiedliche Inzidenz bei variierendem Erregerspektrum auf. In Nordamerika spielen Arboviren eine größere Rolle als in Europa. In Mitteleuropa verursachte das FSME-Virus 276 Erkrankungsfälle im Jahre 2003. Für die rötelnvirusassoziierte Enzephalitis wird hier nur eine Zahl von 1/24000 angegeben (Meyding-Lamadé et al. 2004). Die HSVE ist mit 5/100000 die häufigste sporadische Enzephalitis in Westeuropa. Die Rabies (Tollwut) gilt bei uns als überwunden; weltweit sterben jährlich noch 35000–100000 Menschen an der Tollwut. Da die Inkubationszeit des Leidens sehr lang sein kann, besteht bei Immigranten (in Abhängigkeit von ihrer Herkunftsregion) die Möglichkeit, dass die Krankheit noch Monate nach der Einwanderung manifest wird. Zur Häufigkeit von Virusmanifestationen bei Immundefizienz werden folgende Zahlen angegeben (Brodt et al. 2000): HSV mit nekrotisierenden Hauterscheinungen (selten Enzephalitis) 4,0%, VZV-Komplikationen (Herpes zoster, seltener Enzephalitis) 4,8%, PML-Enzephalitis 1,8%, CMV-Retinitis und -enzephalitis 3,2% der Betroffenen. TherapieAllgemeine Therapieprinzipien
Cave: Listerien-Meningoenzephalitis!
Spezielle TherapieHerpes-simplex-Enzephalitis (HSVE) Die HSVE ist unbehandelt bei mindestens 70 % letal. Personen mit rekurrierendem Herpes labialis sind nicht gehäuft betroffen. Bei Erwachsenen und älteren Kindern ist die akute nekrotisierende Enzephalitis nahezu immer durch HSV Typ 1 bedingt, während der Typ 2 bei ihnen eher eine gutartige Meningitis hervorruft. Bei Neugeborenen führt der Typ 2 dagegen zu einer hämorrhagisch-nekrotisierenden Enzephalitis diffusen Charakters und ist – anders als bei Erwachsenen – nicht auf rhinenzephale Strukturen begrenzt. Symptomatik: Die HSV-1-Enzephalitis ist durch ihren mehrphasigen Verlauf gekennzeichnet:
Diagnostik: Der Liquor weist eine lymphozytäre Pleozytose (5-350/µl; initial normale Liquorzellzahl bei 5%; Whitley et al. 1982), mäßige bis deutliche Eiweißerhöhung und einen leichten Anstieg des Laktats (max. 4,0 mmol/l) auf. Das CCT ist in den ersten 4 Tagen nach Einsetzen der Symptome ohne Normabweichungen. Später werden temporo- und frontobasale Hypodensitäten und eine Beteiligung des G. cinguli erkennbar; diese Herde sind im MRT von Anfang an als medio-temporo-basale Hyperintensitäten in der Diffusions- und FLAIR-Wichtung zu identifizieren. Die Verifizierung der Diagnose erfolgt durch die Liquor-PCR in den ersten Tagen (Sensitivität 95–100%, je nach Vergleichsgruppe; Aurelius et al. 1991, Guffond et al. 1994) oder durch Nachweis steigender Liquorantikörper bzw. einer intrathekalen Antikörpersynthese (Sensitivität 97%, Spezifität 73–100%, je nach Vergleichswert; Kahlon et al. 1987) ab Ende der 2. Krankheitswoche. Der Virus-DNA-Nachweis mittels PCR kann im weiteren Krankheitsverlauf wieder negativ werden. Therapie: Die Effektivität von Aciclovir ( Varizellenenzephalitis Sie manifestiert sich 4-8 Tage nach den Hauterscheinungen. In der Hälfte der Fälle geht sie mit zerebellären Symptomen einher. Ansonsten steht die zerebrale oder zerebrospinale Symptomatik im Vordergrund. Die Verabfolgung von Aciclovir in vorgenannter Dosierung ist zu empfehlen, wenngleich hier keine größeren randomisierten Studien vorliegen (Wallace et al. 1992) ( Cave: Bei gleichzeitiger Gabe von Fluorouracil oder verwandten Substanzen kann es durch Brivudin zu stärkeren Nebenwirkungen (Inappetenz, Schläfrigkeit, Schwindel) kommen.
Zosterenzephalitis Für die Behandlung des Zoster stehen folgende Präparate zur Verfügung: Aciclovir (5 x 800 mg oral für 7-10 Tage), Famciclovir (3 x 250-500 mg oral) und Brivudin (125 mg/d; Therapiebeginn innerhalb der ersten 72 Stunden nach Auftreten der Effloreszenzen). Eine Enzephalitis als Komplikation des Zoster betrifft vorzugsweise Personen mit Leukämie, Lymphomen und sonstigen Immundefekten. Die ZNS-Symptomatik entwickelt sich wenige Tage bis Wochen nach Auftreten der kutanen Bläschen, die meistens am Kopf lokalisiert sind. Eine i.v. Aciclovir-Therapie wird empfohlen (siehe Tabelle 3). Die Zosterenzephalitis kann ähnlich wie die HSV-1-Enzephalitis ablaufen, allerdings mit geringerer Progredienz und zumeist weniger schwerem Krankheitsbild. Residuen oder ein letaler Ausgang sind auch hier nicht ungewöhnlich. Der frühe Therapiebeginn mit Aciclovir ( Infektionen durch Zytomegalievirus Das Zytomegalievirus (CMV) kann prä- oder perinatal schwere Enzephalitiden und Defektsyndrome verursachen. Spätere CMV-Infektionen verlaufen oft inapparent (mit der wichtigen Ausnahme der Frühgeborenen). Nahezu ausschließlich bei beeinträchtigter Immunität kommen akute oder chronische Infektionen des Nervensystems vor. Sie treten als opportunistische Infektionen bei AIDS auf – vor allem als Enzephalitis und/oder Chorioretinitis. Im Liquor ist manchmal bei der Enzephalitis eine granulozytäre Pleozytose vorhanden. Verbindliche Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie der CMV-Komplikationen im ZNS wurden vom International Herpes Management Forum (IHMF) erarbeitet (Griffiths 2004): Für die Diagnostik wird die Liquor-PCR gefordert (A). Die Therapie der CMV-Enzephalitis und -Retinitis besteht in der Gabe von Ganciclovir 5 mg/kg alle 12 h i.v. über 21 Tage (B), die Effektivität dieses Präparats ist bei der CMV-Enzephalitis nicht sehr hoch ( Epstein-Barr-Virus-Enzephalitis EBV-Enzephalitiden kommen vorzugsweise bei immunsupprimierten Personen, beispielsweise Organempfängern vor und äußern sich in Fieber, Verwirrtheit, auch Übelkeit, Erbrechen und Eintrübung. Herdsymptome und Meningismus sind ungewöhnlich. Auch der EEG-Befund ist unspezifisch. Die diagnostische Verifizierung erfolgt über die Liquor-PCR; die intrathekale Antikörperproduktion (ASI) ist bei Immunsupprimierten unzuverlässig. Ein Therapieversuch mit Ganciclovir (Dosierung 5 mg/kg 2 x täglich über 3 Wochen; Dosisreduktion bei renaler Funktionsstörung) ist gerechtfertigt (MacGinley et al. 2001) ( Progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) Die PML wird durch das JC-Virus, ein hüllenloses, ubiquitäres DNA-Virus aus der Gruppe der Polyomaviren hervorgerufen. Die Virusdurchseuchung der erwachsenen Population liegt bei 92%. Eine PML tritt aber nur bei Personen mit Immundefekten, neoplastischen Erkrankungen oder nach therapeutischer Immunsuppression auf. Die Krankheit beginnt mit Kopfschmerz, Gesichtsfelddefekten und kognitiven Störungen, geht in ihrem Verlauf mit Paresen, Visusstörungen, Aphasie, Krampfanfällen, Ataxie und Dysarthrie, schließlich mit Demenz, Ataxie, Tetraparesen, kortikaler Blindheit und präfinalen Dezerebrationszeichen einher. Die Verdachtsdiagnose ergibt sich aus anamnestischen Angaben (z. B. HIV-Infektion oder bekannte lymphoproliferative Erkrankung), dem neurologischen Status und dem MRT-Befund. Die Verifizierung der Diagnose erfolgt durch Liquor-PCR (Weber u. Major 1997) und Hirnbiopsie. Eine zuverlässig wirksame Therapie ist bisher nicht bekannt. In Einzelfällen hat man den Krankheitsverlauf mit Cidofovir, Camptothecin oder a-Interferon positiv beeinflussen können (Vollmer-Haase et al. 1997, Huang et al. 1998, Taofik et al. 1998, De Luca et al. 1999, Happe et al. 1999) ( “Slow-virus-Krankheiten” des ZNS Die beiden Erkrankungen mit nachgewiesener slow-virus Pathogenese sind die subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) und die progressive Rubella-Panenzephalitis (PRP). Gemeinsame Charakteristika der beiden Krankheitsbilder sind die besonders lange Inkubationszeit (Monate bis Jahre) sowie die protrahierte, chronisch-progrediente Symptomatik, die in der Regel zum Tode führt. Vom klinischen Verlauf her sind die Krankheiten ähnlich. SSPE und PRP treten praktisch nur im Kindes- und Jugendalter auf. Es kommt zu Verhaltensstörungen, Demenz und Persönlichkeitsverfall. Typisch für SSPE sind myoklonische Entäußerungen. Die Diagnose der SSPE wird durch Nachweis einer exzessiven intrathekalen Antikörperproduktion gegen Masernviren (ASI > 1,5) bzw. SSPE-Antigen gesichert (A). Nahezu pathognomonisch ist auch das EEG-Muster der Radermecker-Komplexe. Die Häufigkeit der SSPE nimmt seit Einführung der Masernschutzimpfung rapide ab. Beide Leiden sind therapeutisch nicht beeinflussbar und führen über ein Coma vigile zum Tod. Die Anwendung von Interferon-beta vermag möglicherweise den Verlauf verzögern; die Studienergebnisse sind widersprüchlich ( NachsatzIn Fällen, bei denen mehrere, etwa gleichwertige Therapieoptionen gegeben sind, wird man die Behandlungskosten bei der Therapieentscheidung nicht unberücksichtigt lassen. Deshalb wurden die Wochenpreise der gegenwärtig (und in naher Zukunft) am meisten üblichen antiviralen Substanzen in Tabelle 4 zusammengestellt. Die Preise sind als Lauer-VK (Rote-Liste-Preise) in Euro inklusive Mehrwertsteuer berechnet. Grundlage der Preisermittlung ist der jeweils günstigste Generikaanbieter.
ExpertengruppePD Dr. Dr. B. Krone, Institut für Virologie, Universität Göttingen PD Dr. U. Meyding-Lamade, Neurologische Universitätsklinik Heidelberg Prof. Dr. E. Schmutzhardt, Neurologische Universitätsklinik Innsbruck Prof. Dr. V. Schuchardt, Neurologische Klinik Lahr Federführend: Prof. Dr. Hilmar Prange, Neurologische Universitätsklinik Göttingen, Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen, Fax 0551/398405 e-mail hilmarprange@gmx.de oder hprange@gwdg.de. Literatur1. Abdel-Rahman, S., G. L. Kearns (1999): Single oral dose escalation pharmacokinetics of pleconaril capsules in adults. J. Clin. Pharmacol. 39, 613–618. 2. Aurelius, E., B. Johansson, B. Sköldenberg et al. (1991): Rapid diagnosis of herpes encephalitis by nested polymerase chain reaction assay of cerebrospinal fluid. Lancet 337, 189–192. 3. Balfour, H. H., C. V. Fletcher, A. Erice et al. (1996): Effect of foscarnet on quantities of cytomegalovirus and human immunodeficiency virus in blood of persons with AIDS. Antimicrob. 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Die in den Leitlinien verwendeten Symbole haben folgende Bedeutung:
Empfehlungsstärken
Die Einstufung der Empfehlungsstärke kann neben der Evidenzstärke
die Größe des Effekts, die Abwägung von bekannten und möglichen
Risiken, Aufwand, Verhältnismäßigkeit, Wirtschaftlichkeit oder
ethische Gesichtspunkte berücksichtigen.
Die "Leitlinien" der Deutschen Gesellschaft für Neurologie sind systematisch entwickelte Hilfen für Ärzte zur Entscheidungsfindung in spezifischen Situationen. Sie beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und in der Praxis bewährten Verfahren und sorgen für mehr Sicherheit in der Medizin, sollen aber auch ökonomische Aspekte berücksichtigen. Die "Leitlinien" sind für Ärzte rechtlich nicht bindend und haben daher weder haftungsbegründende noch haftungsbefreiende Wirkung. Wie jede Wissenschaft ist die Medizin ständigen Entwicklungen unterworfen.
Soweit in diesem Werk eine Dosierung oder eine Applikation erwähnt wird,
darf der Leser zwar darauf vertrauen, dass die Autoren große Sorgfalt
darauf verwandt haben, dass diese Angabe dem Wissensstand bei Fertigstellung
des Werkes entspricht. Geschützte Warennamen und Warenzeichen werden nicht besonders kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises kann also nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.
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