Um ein modernes Bild der Neurologie in der Öffentlichkeit zu zeichnen, hat die DGN einen Imagefilm drehen lassen. Die Signalwirkung: „Die Neurologie spielt mit, befindet sich mitten in der Gesellschaft. Und im Internet kannst du dich weiter informieren“.
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Eine Verdoppelung der neurologischen Fallzahlen in nur 15 bis 20 Jahren, ein Rückgang der Studentenzahlen in der Humanmedizin, ein chronischer (Assistenz-)ärztemangel in neurologischen Kliniken und Abteilungen, eine unklare Honorarsituation bei den Niedergelassenen – viel wurde darüber schon diskutiert, argumentiert und allzu häufig lamentiert. Faktum ist: Nachwuchs wird dringend gesucht. Aber: Junge Ärzte werden sich nicht aus Mitleid für die Neurologie entscheiden, sondern nur dann, wenn sie sich als attraktives Fach präsentiert. An positiven Attributen mangelt es nicht. Denn die Neurologie:
ist eine äußerst aktive, therapeutische Medizin
ist mit einem hohen Forschungs- und Innovationspotenzial ausgestattet
bietet exzellente Karrierechancen
setzt sich mit dem ganzen Menschen auseinander
beschäftigt sich mit dem faszinierenden Organ, das die Persönlichkeit eines Menschen bestimmt
übernimmt gerade in Zeiten des demografischen Wandels eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe und ist damit eine Schlüsselmedizin des 21. Jahrhunderts
Hirnstimulation mit konstanter Stromstärke lindert Morbus Parkinson
Gainesville, 3. Februar 2012 – US-Wissenschaftler haben mit Erfolg ein neues Hirnstimulations-Verfahren bei Parkinson-Patienten erprobt. Unter Anwendung konstanter Stromstärken konnten die Neurologen um Dr. Michael Okun aus Gainesville in Florida die Krankheitssymptome und die benötigte Medikamentendosis der Studienteilnehmer deutlich senken.
Strengeres kardiovaskuläres Monitoring bei Fingolimod
München, 31. Januar 2012 – Die EU-Arzneimittelbehörde EMA überprüft Nutzen und Risiken des Präparats Fingolimod (Gilenya®) gegen Multiple Sklerose (MS). Anlass sind Berichte über mögliche negative Wirkungen auf das Herz bei Ersteinnahme des Medikaments.
München, 30.01.2012 –Unter Federführung von Prof. Dr. med. Thomas Klopstock vom Friedrich-Baur-Institut an der Neurologischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität in München und mit Unterstützung der Bayerischen Forschungs-allianz hat das internationale Konsortium TIRCON eine vierjährige EU-Förderung in Höhe von 5,2 Millionen Euro zur Erforschung einer seltenen neurodegenerativen Eisen-Stoffwechselerkrankung eingeworben.