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News

DGfE: Nutzenbewertung des G-BA geht zu Lasten der Patienten

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11. November 2014 – Die Deutsche Gesellschaft für Epileptologie (DGfE) hat sich über die Nutzenbewertung von Perampanel durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) am 6. November mit Unverständnis und Bedauern geäußert. Dem Medikament, das vielen bisher pharmakoresistenten Epilepsie-Patienten in Deutschland ein Leben ohne oder mit stark reduzierten Anfällen ermöglicht, wurde kein Zusatznutzen bescheinigt.

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Ausschreibung Initiative mitMiSsion der Hertie-Stiftung

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5. November – Die Hertie-Stiftung schreibt zum dritten Mal die Initiative mitMiSsion aus, die die Entwicklung und Realisierung effizienter sozialer Maßnahmen im Bereich der Erkrankung Multiple Sklerose honoriert. Die Fördermittel von insgesamt 200.000 Euro sind für die Gestaltung und Umsetzung zukünftiger Vorhaben vorgesehen. Voraussetzung für eine Bewerbung ist die Kooperation mehrerer (auch fachfremder) Organisationen: vor allem Selbsthilfeverbände, karitative Einrichtungen und andere gemeinnützige Verbände und Gruppen. Anträge werden bis zum 15. Februar 2015 berücksichtigt.

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Förderpreise 2015 für Neuroonkologie und Neuroregeneration

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4. November 2014 – Der für 2015 ausgeschriebene Förderpreis für Neuroonkologie der Stiftung Sibylle Assmus richtet sich vor allem an jüngere Wissenschaftler, die durch herausragende Leistungen in den vergangenen drei Jahren zum Verständnis von Tumorpathomechanismen oder zu neuen diagnostischen und therapeutischen Ansätzen beigetragen haben oder an entsprechenden Projekten im klinischen Bereich bzw. in der Grundlagenforschung arbeiten. Der Preis ist mit 7500 Euro dotiert.

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Bündnis Junge Ärzte aktiv für bessere Weiterbildung

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28. Oktober 2014 – Die Jungen Neurologen engagieren sich jetzt auch im Bündnis Junge Ärzte (BJÄ). „Darin haben sich Nachwuchsorganisationen verschiedener Fachrichtungen zusammengeschlossen, um die Arbeitsbedingungen für Ärzte und letztlich die Patientenversorgung zu verbessern“, erläutert die JuNo-Sprecherin Dr. Christiana Ossig. Das Bündnis hat angekündigt, die Interessen der jungen Ärzte gesundheitspolitisch aktiv zu vertreten. Mehr Informationen und das Positionspapier des BJÄ auf www.junge-neurologen.de

 

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Schlaganfall-Behandlung: Thrombektomie erstmals in der Vergleichsstudie MR CLEAN erfolgreich
 
Fachgesellschaften betonen die Bedeutung Neurovaskulärer Netzwerke
 
Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR)
 
20. November 2014 – Blutgerinnsel, die für die meisten Schlaganfälle verantwortlich sind, können seit einigen Jahren mittels eines Mikrokatheters aus den Hirnarterien entfernt werden (Thrombektomie). Eine Studie aus den Niederlanden belegt jetzt erstmals, dass die Thrombektomie im Vergleich mit der herkömmlichen Thrombolysetherapie den Gesundheitszustand des Patienten nachhaltig verbessern kann. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR) halten die Thrombektomie für äußerst vielversprechend. In Kürze werden die Ergebnisse weiterer Studien erwartet.

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Kurze Tage, dunkle Zeiten: Warum Sonnenlicht Patienten mit Multipler Sklerose gut tut
 
Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) mit dem Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS)
 
141112 UV MS 50012. November 2014 – Der Lichtmangel im Winter drückt nicht nur aufs Gemüt – das fehlende Sonnenlicht belastet auch das Immunsystem und kann den Verlauf der Multiplen Sklerose (MS) negativ beeinflussen. Tatsächlich erkranken Menschen seltener an Multipler Sklerose, wenn sie in Regionen mit starker Sonneneinstrahlung leben. Je weiter weg vom Äquator sie wohnen, desto schlechter für die MS-Patienten: Jeder Breitengrad weiter entfernt verstärkt die Krankheit durch den Lichtmangel im Winter. Das rechneten Wissenschaftler nun in der bislang größten internationalen Studie zu diesem Thema aus.

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Fieberkrampf bei Kleinkindern – genetische Entdeckung ebnet Weg zu neuen Medikamenten
 
Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie (DGfE)
 
141103 fieberkrampf epilepsie 5003. November 2014 – Warum entwickeln zwei bis vier Prozent der Kleinkinder im Alter zwischen drei Monaten und fünf Jahren einen epileptischen Fieberkrampf? In einer am 2. November online erschienenen Publikation in Nature Genetics wird von einem internationalen Forscherteam unter Tübinger Leitung ein neuer Schlüssel zum Verständnis dieser Krankheit vorgestellt: Mutationen im Gen STX1B und die damit verbundene Fehlfunktion des Proteins Syntaxin-1B. Die Mutationen können bereits bei moderatem Temperaturanstieg zu einer Störung der Botenstoffe an den Synapsen, als Folge zu elektrischen Fehlleistungen und damit zu epileptischen Fieberkrämpfen führen, teilen heute die Deutsche Gesellschaft für Neurologie und die Deutsche Gesellschaft für Epileptologie mit.

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Dimethylfumarat bei Multipler Sklerose: Blutbild alle sechs bis acht Wochen kontrollieren
 
polyomavirus24. Oktober 2014 – Vor wenigen Tagen ist eine Patientin mit Multipler Sklerose (MS) verstorben, die im Rahmen einer klinischen Studie mehrere Jahre lang ein Medikament mit dem Wirkstoff Dimethylfumarat eingenommen hatte. Die Ursache war eine Virusinfektion aufgrund des geschwächten Immunsystems als Folge der Behandlung. „Dieser bedauerliche Todesfall darf nicht dazu führen, dass Patienten nun das Medikament als Kurzschlussreaktion absetzen“, warnt Prof. Dr. med. Ralf Gold von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

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Nutzenbewertung von Stents zur Behandlung symptomatischer intrakranieller Stenosen
 
Kommentar zum Rapid Report des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) durch BDNR, DGNR, DGN und DSG

wingspan stent iqwig10. Oktober 2014 – Mit dem 09.10.2014 hat das IQWiG eine Nutzenbewertung von Stents zur Behandlung symptomatischer intrakranieller Stenosen veröffentlicht. Auslöser für die Erstellung des Gutachtens war ein Antrag des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) an den Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) zur Überprüfung dieser Behandlungsmethode auf der Grundlage des §137c SGB V. Ergeben sich Hinweise auf einen unzureichenden Nutzen, eine Schädlichkeit oder Unwirksamkeit, so dürfte diese Behandlung künftig nicht mehr zulasten der Krankenkassen erbracht werden. Es geht folglich um eine Entscheidung mit hoher Tragweite, die einschneidende Folgen für den Gesundheitszustand betroffener Patienten haben kann. Die medizinisch‐wissenschaftlichen Fachgesellschaften BDNR, DGNR, DGN und DSG nehmen hierzu gemeinsam wie folgt Stellung:

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DGN-Fortbildungsakademie 2014 – Vorträge jetzt online
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8. Oktober 2014 – Auch in diesem Jahr wurden auf der Neurowoche 2014 in München alle Vorträge der Fortbildungsakademie – die Zustimmung der Referenten vorausgesetzt – audiovisuell aufgezeichnet. Die Videos mit den Vortragsfolien sind für alle registrierten Kongressteilnehmer kostenlos online zugänglich. Hierzu haben alle Teilnehmer eine E-Mail mit ihrem persönlichen Voucher-Code erhalten. Sollten Sie diese E-Mail nicht erhalten haben, so wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

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Robert Wartenberg-Preis – Bewerbung noch bis zum 15. Dezember möglich
 
Portrait Wartenberg 2 200px7. Oktober 2014 – Die leitenden Krankenhausneurologen Deutschlands schreiben für 2015 erneut den Robert Wartenberg-Preis aus. Die Auszeichnung wird seit 2001 jährlich von der Kommission Leitende Krankenhausärzte für wissenschaftliche Arbeiten klinisch tätiger Neurologen in nichtuniversitären neurologischen Kliniken vergeben. Der Preisträger erhält die Möglichkeit zu einem Vortrag (Robert Wartenberg-Lecture) auf dem Jahrestreffen der Leitenden Krankenhausneurologen in Kassel am 27.02.2015 sowie einen Geldpreis von 5000 Euro. Die Arbeiten müssen Bezug zur klinischen Neurologie haben und konkrete Anwendbarkeit aufweisen. Einsendungen bis spätestens 15. Dezember 2014 werden berücksichtigt.

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Preise und Ehrungen der DGN auf der Neurowoche 2014
 
Dingebauer-Preis 201429. September 2014 – Neue wissenschaftliche Erkenntnisse im Dienste der Neurologie: Auf dem 87. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) mit Neurowoche vom 15. bis 19. September 2014 in München hat die DGN mehrere renommierte Preise und Ehrungen vergeben. Herausragende Forscher und junge Nachwuchswissenschaftler in der Neurologie wurden für außergewöhnliche Leistungen in ihren Fachbereichen geehrt.
 
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Neurowoche endet heute: Experten diskutierten – Patienten profitieren
 
Prof. Dr. med. Wolfgang Oertel19. September 2014 – Mit einer ganzen Reihe neuer Rekorde ging heute die Neurowoche 2014 in München zu Ende: Mehr als 7000 neuromedizinische Experten diskutierten eine Woche lang jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse zu Diagnose und Therapie von neurologischen Erkrankungen wie Epilepsie, Schlaganfall, Multiple Sklerose, Alzheimer oder Parkinson. Daneben nutzten die Ärzte den Kongress zur Fortbildung und belegten in dieser einen Woche mehr als 7000 Kurse – ebenfalls ein neuer Rekord. Damit hat der Kongress eine große Bedeutung für den Transfer von aktuellem Fachwissen in die Kliniken und Praxen – und damit bis zum Patienten. Auch das Interesse des Nachwuchses und der Öffentlichkeit war sehr hoch: 400 Studierende der Humanmedizin besuchten den Kongress, um sich über die neuromedizinischen Fächer zu informieren, 200 Journalisten berichteten von der Neurowoche, so viel wie nie zuvor.
 
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Professor Ralf Gold wird zum Jahreswechsel Erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurologie
  
Prof. Dr. med. Ralf Gold19. September 2014 – Auf der Neurowoche 2014 in München wurde Prof. Dr. med. Ralf Gold aus Bochum von den Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) zum neuen Ersten Vorsitzenden gewählt. Ralf Gold ist bereits seit vier Jahren in verschiedenen Positionen im Vorstand der DGN vertreten und wird ab Januar 2015 als „Stimme der Neurologie“ mehr als 7500 neurologisch tätige Mediziner in Deutschland repräsentieren. Er folgt Prof. Dr. med. Martin Grond aus Siegen, der zum Jahreswechsel automatisch in die Position des Zweiten Vorsitzenden wechselt.

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Altersmedizin: Keine Zwei-Klassen-Medizin!
  
Prof. Dr. med. Martin Grond16. September 2014 – „Stell dir vor, du bist alt und kannst nicht mehr zum Facharzt!“ Mit diesem Satz beschreibt Prof. Dr. Martin Grond, Erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, heute auf der Neurowoche in München das medizinische Versorgungsproblem der älter werdenden Gesellschaft. „Es besteht die Gefahr, dass die Politik und mit ihr auch medizinische Standeskreise mit neuen Geriatriekonzepten eine Zwei-Klassen-Medizin für Alte entwickeln“, so Grond weiter. Ein aktuelles Beispiel ist das Niedersächsische Geriatriekonzept. Im Jahr 2060 wird es nach seriösen Prognosen etwa genauso viele über 80-Jährige geben wie unter 20-Jährige.

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Epilepsie-Varianten – Studie belegt erstmals, dass es gemeinsame genetische Risikofaktoren bei häufigen Epilepsiesyndromen gibt
  
Epilepsie19. September 2014 – Epilepsien sind eine klinisch heterogene Gruppe neurologischer Erkrankungen. Trotz starker Evidenz für die Vererbbarkeit der Erkrankung erbrachte die Suche nach gemeinsamen genetischen Risikofaktoren, die allen Epilepsien zugrunde liegen, bislang keine klaren Ergebnisse. Eine in Lancet Neurology erschienene Arbeit eines kürzlich formierten weltweiten Konsortiums (International League Against Epilepsy Consortium on Genetics of Complex Epilepsies) mit deutscher und europäischer Beteiligung hat das jetzt geändert: „Dies ist die erste weltweite Studie, die zeigt, dass es gemeinsame und distinkte genetische Risikofaktoren für die verschiedenen Formen der Epilepsie gibt“, erklärt Prof. Dr. med. Holger Lerche heute auf der Neurowoche 2014 in München, Europas größtem Neurologenkongress. Die Wissenschaftler konnten drei Risiko-Loci für Epilepsie identifizieren.

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Seltene Erkrankungen: Mehr Forschung für die Waisen der Neurologie
 
Orphan Diseases18. September 2014 – Alzheimer, Parkinson, Schlaganfall – fast jeder hat von diesen Krankheiten schon gehört. Doch woran erkennt man eine spinozerebelläre Ataxie? Wie hilft man Patienten mit paroxysmaler kinesiogener Dyskinesie oder einer  Musiker-Dystonie? Geschätzte 7000 bis 8000 solcher Seltenen Erkrankungen sind bekannt, allein 1000 davon fallen in den Bereich der Neurologie. Allen ist gemein, dass sie weniger als fünf von 10.000 Menschen betreffen, in einigen Fällen sogar nur einen von einer Million. Patienten durchleben oft eine Ärzte-Odyssee. Ist endlich die richtige Diagnose gestellt, gibt es oftmals keine Therapiemöglichkeiten. Denn der ökonomische Anreiz für die Industrie, Therapien für die Behandlung dieser Waisenkinder-Erkrankungen (Orphan Diseases) zu entwickeln, ist gering. Deshalb ist es umso wichtiger, dass öffentliche Fördergelder in diesen Bereich fließen.

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Games for Health: Videospiele helfen Kindern mit schweren Bewegungsstörungen
 
Games for Health18. September 2014 – So einfach kann es manchmal sein: Ausgewählte, handelsübliche Videospiele, die mit dem ganzen Körper gesteuert werden, motivieren Kinder und Jugendliche mit einer schweren Hirnerkrankung für ihre Therapie und verbessern ihren Zustand deutlich. Dies zeigt eine aktuelle Studie mit zehn Kindern und Jugendlichen, die von einer seltenen neurodegenerativen Erkrankung mit schweren Bewegungsstörungen (Ataxien) betroffen sind.

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Patientenverfügungen beim Wachkoma: Wege zu mehr Sicherheit
 
Patientenverfügung beim Wachkoma18. September 2014 – Leben erhalten oder sterben lassen? Eigentlich soll eine Patientenverfügung klarstellen, welchen Weg Angehörige oder Ärzte einschlagen sollen, wenn man selber nicht mehr bei Bewusstsein und damit nicht entscheidungsfähig ist. Die überwiegende Mehrheit der Patienten wünscht keine Weiterbehandlung, wenn es keine Aussicht auf Besserung mehr gibt. Doch im Fall des Wachkomas ist eine solche eindeutige Prognose schwer zu stellen. Denn es gibt immer wieder Patienten, die unerwartet nach Monaten in reaktionsloser Wachheit, so der Fachbegriff, ihr Bewusstsein wiedererlangen.

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Neue Nervenzellen nach Schlaganfall?
 
Mit der aus der Archäologie bekannten Radiokarbonmethode können Forscher erstmals das Alter von Nervenzellen exakt bestimmen. Sie gehen damit einer zentralen Frage der Neurologie nach: Erholt sich das Gehirn nach einem Schlaganfall?
 
Neurogenese nach Stroke?18. September 2014 – Das menschliche Gehirn kann auch im Erwachsenenalter neue Nervenzellen bilden – mit dieser Meldung machte vor einigen Jahren die Neurowissenschaft Furore. Denn bis dahin galt eisern: Erwachsene Gehirne bilden keine neuen Nervenzellen mehr. Allerdings: Die Neubildung von Neuronen, die sogenannte Neurogenese, konnte beim gesunden Erwachsenen bisher nur im Hippocampus nachgewiesen werden, einem kleinen, tiefer sitzenden und evolutionär sehr alten Areal im Gehirn. Seitdem suchten die Wissenschaftler auch nach neugebildeten Zellen in der Großhirnrinde (Neokortex), in der alle höheren Funktionen des Gehirns angelegt sind, etwa das Sprechen, Verstehen und Entscheidungszentren.

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Multiple Sklerose: Empfehlungen aus der aktualisierten Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie
 
KKNMS und DGN informieren auf der Neurowoche 2014 über Änderungen und Ergänzungen in den Diagnose- und Therapieempfehlungen zu Multipler Sklerose

MS-Leitlinien17. September 2014 – Zwei Neuzulassungen in 2013, zwei weitere in 2014 – das Angebot an verfügbaren MS-Therapeutika wächst. Die stetigen Entwicklungen in Therapie und Diagnostik steigern die Komplexität der MS-Behandlung und machen Behandlungsrichtlinien unerlässlich. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) unterstützen Neurologen daher mit einer Leitlinie zur Therapie der Multiplen Sklerose. Prof. Dr. Ralf Gold, Koordinator der Leitliniengruppe und Mitglied der Vorstände von DGN und KKNMS, stellte die Aktualisierungen 2014 auf der diesjährigen Neurowoche in München vor.

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Vorsicht vor Statinen bei MS!
 
Keine Statine bei MS17. September 2014 – Kostengünstige Statine als Behandlungsoption bei Multipler Sklerose? Vor Jahren erzeugten spektakuläre Therapieerfolge bei Mäusen mit MS-artiger Hirnentzündung hochfliegende Erwartungen – nicht zuletzt bei den Patienten, die große Hoffnungen in solche, auf den ersten Blick einfache, Behandlungsoptionen legen. Seitdem flackert die Diskussion über den möglichen Nutzen von Statinen bei Autoimmunerkrankungen immer wieder auf – jüngst befeuert durch eine britische Studie, die unter Atorvastatin eine verringerte Hirnatrophie festgestellt hatte. Doch die Ergebnisse lassen eher mehr Fragen offen als sie beantworten. Zwar weisen experimentelle Daten und Tiermodelle auf einen immunmodulierenden Effekt von Statinen hin. Aber: „Es gibt nach wie vor keinen Beleg für die therapeutische Wirkung von Statinen bei Patienten mit schubförmig-remittierender MS“, stellt Prof. Dr. Volker Limmroth auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in München klar.

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Update Schlaganfall: Analyse der Lyse und Schlaganfall im Schlaf
 
Update Schlaganfall17. September 2014 – Schlaganfall-Patienten erhalten in Deutschland eine Therapie auf höchstem internationalem Niveau. Eine Lysetherapie in Stroke Units  innerhalb von 90 Minuten führt zu den besten Ergebnissen – das zeigt eine aktuelle Auswertung aus deutschen Stroke Units, die vor Kurzem im British Medical Journal erschienen ist [1]. Je kürzer die Zeitspanne von den ersten Schlaganfallsymptomen bis zum Behandlungsbeginn (Lyse), desto günstiger sind die Behandlungsergebnisse für den Patienten. „Trotz aller Aufklärungsarbeit in den letzten Jahren und der Öffnung des Zeitfensters bis 4,5 Stunden laut ECASS-Studie gilt immer noch: Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute“, so Prof. Dr. Werner Hacke, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg heute auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in München.

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