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News

Dimethylfumarat bei MS

24. Oktober 2014 – Bei MS-Patienten, die mit Dimethylfumarat (Handelsname Tecfidera) behandelt werden, ist eine Kontrolle des Blutbildes alle sechs bis acht Wochen zur Früherkennung von Nebenwirkungen unverzichtbar. Dies betont das Kompetenznetz Multiple Sklerose anlässlich des Falls einer deutschen MS-Patientin, die im Rahmen von Studien mit Dimethylfumarat behandelt wurde und nun verstorben ist.
zur Presseinformation des KKNMS

 
Professor Dr. Werner Hacke geht in den Ruhestand

Hacke
1. Oktober 2014 – Professor Dr. Werner Hacke, einer der weltweit führenden Schlaganfall-Experten, verabschiedet sich nach 27 Jahren als Ärztlicher Direktor der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg. Als Seniorprofessor wird er weitere drei Jahre forschen und lehren.
zur Presseinformation der Uniklinik Heidelberg

 
Parkinson: Kodierung von schweren Wirkungsfluktuationen im ICD-System

26. September 2014 – Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Deutschen Parkinson-Gesellschaft zur korrekten Kodierung des Schweregrads der Parkinson-Erkrankung bei Patienten mit Wirkungsfluktuationen nach ICD
Zur Stellungnahme

 
Beta-Interferone: keine Änderung der Nutzen-Risiko-Bewertung bei MS

4. September 2014 – Beta-Interferone könnten das Risiko für schwere Nierenschäden erhöhen, warnte vor kurzem das BfArM. Eine Änderung der Nutzen-Risiko-Bewertung für das Medikament ergibt sich daraus jedoch nicht und es besteht kein Anlass, eine wirksame und gut vertragene Interferon-Therapie abzubrechen, erklären die Vorstände von KKNMS und Ärztlichem Beirat des DMSG-Bundesverbandes.
Zur Stellungnahme auf der Homepage des KKNMS

 

polyomavirus
Dimethylfumarat bei Multipler Sklerose: Blutbild alle sechs bis acht Wochen kontrollieren
 
24. Oktober 2014 - Vor wenigen Tagen ist eine Patientin mit Multipler Sklerose (MS) verstorben, die im Rahmen einer klinischen Studie mehrere Jahre lang ein Medikament mit dem Wirkstoff Dimethylfumarat eingenommen hatte. Die Ursache war eine Virusinfektion aufgrund des geschwächten Immunsystems als Folge der Behandlung. „Dieser bedauerliche Todesfall darf nicht dazu führen, dass Patienten nun das Medikament als Kurzschlussreaktion absetzen“, warnt Prof. Dr. med. Ralf Gold von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

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Nutzenbewertung von Stents zur Behandlung symptomatischer intrakranieller Stenosen
 
Kommentar zum Rapid Report des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) durch BDNR, DGNR, DGN und DSG

wingspan stent iqwig10. Oktober 2014 – Mit dem 09.10.2014 hat das IQWiG eine Nutzenbewertung von Stents zur Behandlung symptomatischer intrakranieller Stenosen veröffentlicht. Auslöser für die Erstellung des Gutachtens war ein Antrag des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) an den Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) zur Überprüfung dieser Behandlungsmethode auf der Grundlage des §137c SGB V. Ergeben sich Hinweise auf einen unzureichenden Nutzen, eine Schädlichkeit oder Unwirksamkeit, so dürfte diese Behandlung künftig nicht mehr zulasten der Krankenkassen erbracht werden. Es geht folglich um eine Entscheidung mit hoher Tragweite, die einschneidende Folgen für den Gesundheitszustand betroffener Patienten haben kann. Die medizinisch‐wissenschaftlichen Fachgesellschaften BDNR, DGNR, DGN und DSG nehmen hierzu gemeinsam wie folgt Stellung:

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DGN-Fortbildungsakademie 2014 – Vorträge jetzt online
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8. Oktober 2014 – Auch in diesem Jahr wurden auf der Neurowoche 2014 in München alle Vorträge der Fortbildungsakademie – die Zustimmung der Referenten vorausgesetzt – audiovisuell aufgezeichnet. Die Videos mit den Vortragsfolien sind für alle registrierten Kongressteilnehmer kostenlos online zugänglich. Hierzu haben alle Teilnehmer eine E-Mail mit ihrem persönlichen Voucher-Code erhalten. Sollten Sie diese E-Mail nicht erhalten haben, so wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

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Robert Wartenberg-Preis – Bewerbung noch bis zum 15. Dezember möglich
 
Portrait Wartenberg 2 200px7. Oktober 2014 – Die leitenden Krankenhausneurologen Deutschlands schreiben für 2015 erneut den Robert Wartenberg-Preis aus. Die Auszeichnung wird seit 2001 jährlich von der Kommission Leitende Krankenhausärzte für wissenschaftliche Arbeiten klinisch tätiger Neurologen in nichtuniversitären neurologischen Kliniken vergeben. Der Preisträger erhält die Möglichkeit zu einem Vortrag (Robert Wartenberg-Lecture) auf dem Jahrestreffen der Leitenden Krankenhausneurologen in Kassel am 27.02.2015 sowie einen Geldpreis von 5000 Euro. Die Arbeiten müssen Bezug zur klinischen Neurologie haben und konkrete Anwendbarkeit aufweisen. Einsendungen bis spätestens 15. Dezember 2014 werden berücksichtigt.

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Preise und Ehrungen der DGN auf der Neurowoche 2014
 
Dingebauer-Preis 201429. September 2014 – Neue wissenschaftliche Erkenntnisse im Dienste der Neurologie: Auf dem 87. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) mit Neurowoche vom 15. bis 19. September 2014 in München hat die DGN mehrere renommierte Preise und Ehrungen vergeben. Herausragende Forscher und junge Nachwuchswissenschaftler in der Neurologie wurden für außergewöhnliche Leistungen in ihren Fachbereichen geehrt.
 
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Neurowoche endet heute: Experten diskutierten – Patienten profitieren
 
Prof. Dr. med. Wolfgang Oertel19. September 2014 – Mit einer ganzen Reihe neuer Rekorde ging heute die Neurowoche 2014 in München zu Ende: Mehr als 7000 neuromedizinische Experten diskutierten eine Woche lang jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse zu Diagnose und Therapie von neurologischen Erkrankungen wie Epilepsie, Schlaganfall, Multiple Sklerose, Alzheimer oder Parkinson. Daneben nutzten die Ärzte den Kongress zur Fortbildung und belegten in dieser einen Woche mehr als 7000 Kurse – ebenfalls ein neuer Rekord. Damit hat der Kongress eine große Bedeutung für den Transfer von aktuellem Fachwissen in die Kliniken und Praxen – und damit bis zum Patienten. Auch das Interesse des Nachwuchses und der Öffentlichkeit war sehr hoch: 400 Studierende der Humanmedizin besuchten den Kongress, um sich über die neuromedizinischen Fächer zu informieren, 200 Journalisten berichteten von der Neurowoche, so viel wie nie zuvor.
 
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Professor Ralf Gold wird zum Jahreswechsel Erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurologie
  
Prof. Dr. med. Ralf Gold19. September 2014 – Auf der Neurowoche 2014 in München wurde Prof. Dr. med. Ralf Gold aus Bochum von den Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) zum neuen Ersten Vorsitzenden gewählt. Ralf Gold ist bereits seit vier Jahren in verschiedenen Positionen im Vorstand der DGN vertreten und wird ab Januar 2015 als „Stimme der Neurologie“ mehr als 7500 neurologisch tätige Mediziner in Deutschland repräsentieren. Er folgt Prof. Dr. med. Martin Grond aus Siegen, der zum Jahreswechsel automatisch in die Position des Zweiten Vorsitzenden wechselt.

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Altersmedizin: Keine Zwei-Klassen-Medizin!
  
Prof. Dr. med. Martin Grond16. September 2014 – „Stell dir vor, du bist alt und kannst nicht mehr zum Facharzt!“ Mit diesem Satz beschreibt Prof. Dr. Martin Grond, Erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, heute auf der Neurowoche in München das medizinische Versorgungsproblem der älter werdenden Gesellschaft. „Es besteht die Gefahr, dass die Politik und mit ihr auch medizinische Standeskreise mit neuen Geriatriekonzepten eine Zwei-Klassen-Medizin für Alte entwickeln“, so Grond weiter. Ein aktuelles Beispiel ist das Niedersächsische Geriatriekonzept. Im Jahr 2060 wird es nach seriösen Prognosen etwa genauso viele über 80-Jährige geben wie unter 20-Jährige.

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Epilepsie-Varianten – Studie belegt erstmals, dass es gemeinsame genetische Risikofaktoren bei häufigen Epilepsiesyndromen gibt
  
Epilepsie19. September 2014 – Epilepsien sind eine klinisch heterogene Gruppe neurologischer Erkrankungen. Trotz starker Evidenz für die Vererbbarkeit der Erkrankung erbrachte die Suche nach gemeinsamen genetischen Risikofaktoren, die allen Epilepsien zugrunde liegen, bislang keine klaren Ergebnisse. Eine in Lancet Neurology erschienene Arbeit eines kürzlich formierten weltweiten Konsortiums (International League Against Epilepsy Consortium on Genetics of Complex Epilepsies) mit deutscher und europäischer Beteiligung hat das jetzt geändert: „Dies ist die erste weltweite Studie, die zeigt, dass es gemeinsame und distinkte genetische Risikofaktoren für die verschiedenen Formen der Epilepsie gibt“, erklärt Prof. Dr. med. Holger Lerche heute auf der Neurowoche 2014 in München, Europas größtem Neurologenkongress. Die Wissenschaftler konnten drei Risiko-Loci für Epilepsie identifizieren.

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Seltene Erkrankungen: Mehr Forschung für die Waisen der Neurologie
 
Orphan Diseases18. September 2014 – Alzheimer, Parkinson, Schlaganfall – fast jeder hat von diesen Krankheiten schon gehört. Doch woran erkennt man eine spinozerebelläre Ataxie? Wie hilft man Patienten mit paroxysmaler kinesiogener Dyskinesie oder einer  Musiker-Dystonie? Geschätzte 7000 bis 8000 solcher Seltenen Erkrankungen sind bekannt, allein 1000 davon fallen in den Bereich der Neurologie. Allen ist gemein, dass sie weniger als fünf von 10.000 Menschen betreffen, in einigen Fällen sogar nur einen von einer Million. Patienten durchleben oft eine Ärzte-Odyssee. Ist endlich die richtige Diagnose gestellt, gibt es oftmals keine Therapiemöglichkeiten. Denn der ökonomische Anreiz für die Industrie, Therapien für die Behandlung dieser Waisenkinder-Erkrankungen (Orphan Diseases) zu entwickeln, ist gering. Deshalb ist es umso wichtiger, dass öffentliche Fördergelder in diesen Bereich fließen.

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Games for Health: Videospiele helfen Kindern mit schweren Bewegungsstörungen
 
Games for Health18. September 2014 – So einfach kann es manchmal sein: Ausgewählte, handelsübliche Videospiele, die mit dem ganzen Körper gesteuert werden, motivieren Kinder und Jugendliche mit einer schweren Hirnerkrankung für ihre Therapie und verbessern ihren Zustand deutlich. Dies zeigt eine aktuelle Studie mit zehn Kindern und Jugendlichen, die von einer seltenen neurodegenerativen Erkrankung mit schweren Bewegungsstörungen (Ataxien) betroffen sind.

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Patientenverfügungen beim Wachkoma: Wege zu mehr Sicherheit
 
Patientenverfügung beim Wachkoma18. September 2014 – Leben erhalten oder sterben lassen? Eigentlich soll eine Patientenverfügung klarstellen, welchen Weg Angehörige oder Ärzte einschlagen sollen, wenn man selber nicht mehr bei Bewusstsein und damit nicht entscheidungsfähig ist. Die überwiegende Mehrheit der Patienten wünscht keine Weiterbehandlung, wenn es keine Aussicht auf Besserung mehr gibt. Doch im Fall des Wachkomas ist eine solche eindeutige Prognose schwer zu stellen. Denn es gibt immer wieder Patienten, die unerwartet nach Monaten in reaktionsloser Wachheit, so der Fachbegriff, ihr Bewusstsein wiedererlangen.

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Neue Nervenzellen nach Schlaganfall?
 
Mit der aus der Archäologie bekannten Radiokarbonmethode können Forscher erstmals das Alter von Nervenzellen exakt bestimmen. Sie gehen damit einer zentralen Frage der Neurologie nach: Erholt sich das Gehirn nach einem Schlaganfall?
 
Neurogenese nach Stroke?18. September 2014 – Das menschliche Gehirn kann auch im Erwachsenenalter neue Nervenzellen bilden – mit dieser Meldung machte vor einigen Jahren die Neurowissenschaft Furore. Denn bis dahin galt eisern: Erwachsene Gehirne bilden keine neuen Nervenzellen mehr. Allerdings: Die Neubildung von Neuronen, die sogenannte Neurogenese, konnte beim gesunden Erwachsenen bisher nur im Hippocampus nachgewiesen werden, einem kleinen, tiefer sitzenden und evolutionär sehr alten Areal im Gehirn. Seitdem suchten die Wissenschaftler auch nach neugebildeten Zellen in der Großhirnrinde (Neokortex), in der alle höheren Funktionen des Gehirns angelegt sind, etwa das Sprechen, Verstehen und Entscheidungszentren.

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Multiple Sklerose: Empfehlungen aus der aktualisierten Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie
 
KKNMS und DGN informieren auf der Neurowoche 2014 über Änderungen und Ergänzungen in den Diagnose- und Therapieempfehlungen zu Multipler Sklerose

MS-Leitlinien17. September 2014 – Zwei Neuzulassungen in 2013, zwei weitere in 2014 – das Angebot an verfügbaren MS-Therapeutika wächst. Die stetigen Entwicklungen in Therapie und Diagnostik steigern die Komplexität der MS-Behandlung und machen Behandlungsrichtlinien unerlässlich. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) unterstützen Neurologen daher mit einer Leitlinie zur Therapie der Multiplen Sklerose. Prof. Dr. Ralf Gold, Koordinator der Leitliniengruppe und Mitglied der Vorstände von DGN und KKNMS, stellte die Aktualisierungen 2014 auf der diesjährigen Neurowoche in München vor.

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Vorsicht vor Statinen bei MS!
 
Keine Statine bei MS17. September 2014 – Kostengünstige Statine als Behandlungsoption bei Multipler Sklerose? Vor Jahren erzeugten spektakuläre Therapieerfolge bei Mäusen mit MS-artiger Hirnentzündung hochfliegende Erwartungen – nicht zuletzt bei den Patienten, die große Hoffnungen in solche, auf den ersten Blick einfache, Behandlungsoptionen legen. Seitdem flackert die Diskussion über den möglichen Nutzen von Statinen bei Autoimmunerkrankungen immer wieder auf – jüngst befeuert durch eine britische Studie, die unter Atorvastatin eine verringerte Hirnatrophie festgestellt hatte. Doch die Ergebnisse lassen eher mehr Fragen offen als sie beantworten. Zwar weisen experimentelle Daten und Tiermodelle auf einen immunmodulierenden Effekt von Statinen hin. Aber: „Es gibt nach wie vor keinen Beleg für die therapeutische Wirkung von Statinen bei Patienten mit schubförmig-remittierender MS“, stellt Prof. Dr. Volker Limmroth auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in München klar.

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Update Schlaganfall: Analyse der Lyse und Schlaganfall im Schlaf
 
Update Schlaganfall17. September 2014 – Schlaganfall-Patienten erhalten in Deutschland eine Therapie auf höchstem internationalem Niveau. Eine Lysetherapie in Stroke Units  innerhalb von 90 Minuten führt zu den besten Ergebnissen – das zeigt eine aktuelle Auswertung aus deutschen Stroke Units, die vor Kurzem im British Medical Journal erschienen ist [1]. Je kürzer die Zeitspanne von den ersten Schlaganfallsymptomen bis zum Behandlungsbeginn (Lyse), desto günstiger sind die Behandlungsergebnisse für den Patienten. „Trotz aller Aufklärungsarbeit in den letzten Jahren und der Öffnung des Zeitfensters bis 4,5 Stunden laut ECASS-Studie gilt immer noch: Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute“, so Prof. Dr. Werner Hacke, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg heute auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in München.

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Keine voreilige Intervention bei arteriovenösen Fehlbildungen
 
Pressemitteilung der DGNC
 
AV-Fehlbildungen17. September 2014 – Arteriovenöse Fehlbildungen des Gehirns bergen ein hohes Risiko für Hirnblutungen. Obwohl sie dank Fortschritten in der Bildgebung immer häufiger diagnostiziert werden können, sind präventive Eingriffe in einigen Fällen riskant und könnten einen Schlaganfall auslösen, so das Ergebnis eines internationalen Teams von Neurologen, Neurochirurgen und Neuroradiologen. „Im Rahmen der ARUBA-Studie ergeben sich Hinweise, dass bei einigen nicht ruptierten Angiomen ein konservatives Management mit sorgfältiger Beobachtung des Patienten einer interventionellen Therapie überlegen sein könnte“, sagte Professor Dr. Ulrich Sure von der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Essen heute anlässlich der Neurowoche 2014. Insbesondere sei von Eingriffen abzuraten, bei denen die Fehlbildung nur teilweise verschlossen wird.

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Neuroonkologie: mit neuen Methoden gegen Glioblastome

Pressemitteilung der DGNC

Neuroonkologie17. September 2014 – Jedes Jahr wird bei 7000 Menschen in Deutschland ein bösartiger primärer Hirntumor diagnostiziert, Tendenz steigend. Diese Glioblastome sind äußerst aggressiv. Trotz intensiver Strahlen- und Chemotherapie sowie operativer Tumorentfernung sterben die meisten Patienten innerhalb der ersten zwei Jahre nach der Diagnose. Die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) stellt auf der Neurowoche in München aktuelle Ergebnisse aus der Glioblastom-Forschung vor und berichtet über zwei neue Therapieansätze, die jetzt in öffentlich geförderten Studien untersucht werden sollen.

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Bandscheiben-Operation: Gute Beratung – gute Entscheidung
 
Pressemitteilung der DGNC

Bandscheiben-OP17. September 2014 – 90 Prozent der Patienten mit einem Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich haben die Wahl, ob sie eine Operation wünschen oder mit der konservativen Therapie verfahren wollen – und sind bei dieser Entscheidung zunehmend verunsichert. „Diese Patienten haben ein Recht darauf, von einem gut informierten Arzt ausführlich über die Behandlungsoptionen beraten zu werden und dann selbst frei zu entscheiden“, sagt Professor Dr. med. Bernhard Meyer, Direktor der Neurochirurgischen Klinik der Technischen Universität München am Klinikum rechts der Isar, auf der Neurowoche, die vom 15. bis 19. September 2014 in München stattfindet. Denn Studien zeigen, dass langfristig beide Methoden gleich gute Ergebnisse liefern und nur eine geringe Rate ernsthafter Komplikationen aufweisen.

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Ist die Alzheimer-Demenz ansteckend?

Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Neuropathologie und Neuroanatomie

Neuropathologie – von der molekularen Forschung zur Verbesserung von Diagnostik und Therapie

alzheimer demenz16. September 2014 – Eine wichtige Aufgabe für die moderne Medizin ist die Translation, also die Umsetzung von neuen Erkenntnissen aus der Forschung in eine bessere medizinische Versorgung der Patienten. Hierbei spielt die Neuropathologie als Bindeglied zwischen der Arbeit im Labor und der direkten ärztlichen Krankenversorgung eine zentrale Rolle. Zwei aktuelle Beispiele, die in dieser Woche auf dem Kongress Neurowoche 2014 in München intensiv diskutiert werden, sind die maßgeschneiderte Therapie von Hirntumoren sowie die Frage nach der Entstehung, Diagnose und Therapie der Alzheimer-Demenz und der Parkinson-Erkrankung.

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Mit dem Skalpell in ein normales Leben – Chirurgie bei Kindern mit Epilepsie
 
Pressemitteilung der Gesellschaft für Neuropädiatrie – die Neurologie im Kindes- und Jugendalter

Epilepsiechirurgie16. September 2014 – Bei einigen Kindern mit schweren Epilepsien bedeutet ein hirnchirurgischer Eingriff den Beginn einer normalen Entwicklung und damit eines normalen Lebens. Denn die wiederkehrenden Anfälle sowie die epileptische Aktivität im Gehirn können sowohl dessen Entwicklung behindern als auch gravierende Einschränkungen im Alltag nach sich ziehen. „Das Entfernen von epilepsieerzeugenden Fehlbildungen im Gehirn oder sogar das Abtrennen einer ganzen Gehirnhälfte wird oft zu spät und insgesamt zu selten durchgeführt, weil das Wissen über diese Behandlungsoption noch zu wenig verbreitet ist“, mahnt Professor Martin Staudt, Tagungspräsident der Jahrestagung der Gesellschaft für Neuropädiatrie, die im Rahmen der Neurowoche 2014 in München stattfindet.

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Neurowoche 2014 – Kongress-App und Hauptprogramm
 
QR-Code Neurowoche-App
5. September 2014 – Auch in diesem Jahr gibt es zum 87. DGN-Kongress im Rahmen der Neurowoche 2014 wieder eine Kongress-App für iPhone, iPad und Android. Kongressbesucher, die bereits im vergangenen Jahr die Kongress-App genutzt haben, können diese nach einem kurzen Update weiterhin nutzen. Mit der App zur Neurowoche können Besucher nach Themen, Referenten und Ausstellern suchen, wichtige Termine und tagesaktuelle Änderungen des Programms im Blick behalten, Abstracts lesen, sich anhand des Raumplans im Internationalen Congress Center München (ICM) orientieren sowie mit anderen Teilnehmern in Kontakt treten.
 
Außerdem steht Ihnen ab sofort das Hauptprogrammder Neurowoche 2014 als PDF zum Download bereit – mit dem gesamten Wissenschafts- und Fortbildungsprogramm sowie dem DGN(forum rund um aktuelle berufspolitische Themen.
 
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greenarrowHauptprogramm zum Download (PDF)
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Journalistenpreis Neurologie: zweimal Multiple Sklerose – zweimal aus einem anderen Blickwinkel
 
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10. September 2014 – Der Deutsche Journalistenpreis Neurologie geht im Jahr 2014 an drei Preisträgerinnen: In der Kategorie „Elektronische Medien“ wird Anna-Lena Dohrmann (Foto l.) aus Leipzig für ihr Radio-Feature „Ende der Lähmung? Aufbruchstimmung bei Multipler Sklerose“ ausgezeichnet, das im Deutschlandfunk ausgestrahlt wurde und neue Forschungsansätze zur Behandlung der MS aufzeigt. In der Kategorie „Wort“ teilen sich Nadine Ahr aus Berlin und Christiane Hawranek (Foto r.) aus München den Preis für ihr investigatives Dossier über klinische Studien, die zunehmend ins Ausland verlagert werden und dort unter teils fragwürdigen Bedingungen ablaufen. Als Beispiel dient ein MS-Medikament. Der daraus entstandene Artikel „Eine Überdosis Risiko“ erschien in der ZEIT. Die Jury aus Neurologen und Journalisten wählte aus mehr als 50 anspruchsvollen Beiträgen die Sieger aus. Die Preisverleihung findet am 16. September während der feierlichen Eröffnungsveranstaltung des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie im Rahmen der Neurowoche 2014 statt.

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Patient Klinische Forschung – kontroverse Diskussion mit führenden Experten auf Neurologenkongress
 
oertel hecken 2001. September 2014 – Innovationen aus dem Labor schaffen es nicht immer bis zum Patienten, denn der klinischen Forschung in Deutschland fehlen Geld und gute Köpfe. Doch das Thema ist kontrovers und nicht alle Akteure kommen bei der Kosten-Nutzen-Rechnung zum gleichen Ergebnis. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und das Netzwerk der Koordinierungszentren für Klinische Studien (KKS-N) laden deshalb ein zur Podiumsdiskussion über die Rahmenbedingungen der klinischen Forschung in der Neurologie am Standort Deutschland. Die Veranstaltung findet am Freitag, den 19. September 2014, im Internationalen Congress Center München statt.

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In 60 Sekunden zum Weltrekord?
 
Die Neurowoche 2014 in München beginnt mit einem Gedächtnis-Weltrekordversuch – und neuen Erkenntnissen über die Gesunderhaltung des Gehirns
 
Konrad ZDF 2014 500px4. September 2014 – Auf der öffentlichen Informationsveranstaltung „Nerven behalten! So schützen Sie Ihr Gehirn“ am 15. September um 18:30 Uhr erklären führende Neuromediziner spannend und verständlich, warum unser Gehirn sich über viel Schlaf freut, wie Ausdauersport vor Schlaganfall und Demenz schützen kann und was das Oktoberfest mit Neurologie zu tun hat. Ein Gedächtniskünstler führt anschließend vor, zu welchen überragenden Leistungen das Gehirn fähig ist, gibt Tipps, wie jeder seine Merkfähigkeit auf einfache Weise steigern kann, und versucht sich live an einem neuen Guinness-Weltrekord.

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Nerven behalten! So schützen Sie Ihr Gehirn
 
Informationsveranstaltung am 15. September in München zur Neurowoche – mit führenden Neuromedizinern und einem Gedächtnis-Weltrekordversuch

kopfsache web7. August 2014 – Schon gewusst, dass selbst wenig Ausdauersport für das Gehirn ein echter Jungbrunnen ist? Dass das Oktoberfest – nüchtern betrachtet – auch neurologische Herausforderungen mit sich bringt? Dass Schlaf für ein gesundes Gehirn lebenswichtig ist und Schlafstörungen frühe Vorzeichen einer Parkinson-Erkrankung sein können? Wie das Gehirn von der Jugend bis ins hohe Alter gesund und leistungsfähig bleiben kann, erklären am 15. September um 18.30 Uhr in München Professor Wolfgang Oertel (Hertie-Senior-Forschungsprofessor und ehemaliger Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Marburg), Privatdozentin Dr. Doreen Huppert (Neurowissenschaftlerin am Universitätsklinikum München) und Professor Barbara Tettenborn (Chefärztin der Klinik für Neurologie am Kantonsspital St. Gallen). Die Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) wird von dem aus „Wetten, dass…?“ bekannten mehrfachen Gedächtinsweltrekordhalter und Münchner Neurowissenschaftler Dr. Boris Nikolai Konrad moderiert.

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Studie belegt hohen Behandlungsstandard bei Schlaganfall an neurologischen Kliniken
 
schlaganfall 51195758 S fotolia christian mueller 500pxGemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Lysetherapie: Behandlungsbeginn innerhalb von 90 Minuten führt zu den besten Ergebnissen

21. Juli 2014 – Patienten mit einem Schlaganfall erhalten in Deutschland eine Behandlung auf höchstem internationalem Niveau. Eine aktuelle Auswertung von Behandlungsergebnissen zeigt, dass die Lysetherapie in Stroke Units ähnlich erfolgreich ist wie in den klinischen Studien, in denen sie erprobt wurde. Diese Ergebnisse veröffentlichte die baden-württembergische AG Schlaganfall in Kooperation mit den Universitätskliniken Heidelberg und Mannheim aktuell im British Medical Journal.
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