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Leitlinien der DGN - Karpaltunnelsyndrom (KTS) |
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KAPITEL Erkrankungen peripherer Nerven
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Karpaltunnelsyndrom (KTS)
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Mehr zu dieser Leitlinie
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Federführend Dr. Oliver Kastrup, Essen,
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Dr. Konrad Scheglmann, Augsburg, konrad.scheglmann@ neurologie.augsburg-med.de
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Leitlinien- Navigator
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Was gibt es Neues?
Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick
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Leichte Fälle (nur Schmerz und Parästhesien) werden mit Schonung und ggf. Schienung behandelt (B).
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Symptomatische KTS in der Schwangerschaft können zusätzlich diuretisch behandelt werden (B).
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Bei stärkeren Beschwerden kann die lokale Injektion von Steroiden (A) oder ein systemischer Steroidstoß über 2 Wochen erfolgen (B).
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Bei Beschwerdepersistenz besteht Operationsindikation. Bei unkompliziertem KTS ohne anatomische Besonderheiten kann je nach Erfahrung des Operateurs endoskopisch oder offen operiert werden. Zusätzliche Epineurotomie ist nicht nötig, eine Tenosynovektomie der Flexoren ist möglich (A).
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Bei KTS-Rezidiv sollten Zweitoperationen offen ausgeführt werden.
| Herausgegeben von der Kommission "Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie" |
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Aus: H. C. Diener, N. Putzki: "Leitlinien für die Diagnostik und Therapie in der Neurologie", Georg Thieme Verlag, 4. überarb. Auflage 2008 > direkt bei Amazon.de bestellen
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