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Leitlinien der DGN - Diagnostik und Differenzialdiagnose bei Myalgien |
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KAPITEL Erkrankungen der Muskulatur
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Diagnostik und Differenzialdiagnose bei Myalgien
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Mehr zu dieser Leitlinie
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Federführend Prof. Dr. Dieter Heuß, Erlangen,
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Leitlinien- Navigator
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Was gibt es Neues?
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Bei belastungsabhängigen Myalgien ist die Muskelbiopsie nur bei mindestens siebenfach erhöhten CK-Werten erfolgversprechend (Filosto et al. 2007) ( ).
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Bei nicht belastungsabhängigen Myalgien und unauffälligem neurologischem Befund findet sich in 2% der Muskelbiopsien ein in der Regel unspezifisch auffälliger Befund (Filosto et al. 2007) ( ).
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Bei Verdacht auf eine Carnitin-Stoffwechselstörung stellt die Untersuchung des Carnitins und der Acylcarnitine im Serum mit Tandem-Massenspektrometrie derzeit die umfassendste und kosteneffizienteste Untersuchung dar und sollte einer invasiven Diagnostik vorausgehen (Gempel et al. 2002) ( ).
Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick
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Myalgien sind zumeist ein unspezifisches Symptom bei einer Vielzahl neurologischer und anderer Erkrankungen (B).
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Myalgien sind in vielen Fällen nicht durch eine primäre Schädigung des Skelettmuskels selbst verursacht (B).
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Primäre muskuläre Ursachen müssen bedacht werden, um eine angemessene Therapie anbieten und entsprechend beraten zu können (A).
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Bei Statin-behandelten Patienten sollte bei einer CK-Erhöhung über das 5-Fache der Norm bzw. muss bei einer CK-Erhöhung über das 10-Fache der Norm das Statin abgesetzt werden (A).
| Herausgegeben von der Kommission "Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie" |
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Aus: H. C. Diener, N. Putzki: "Leitlinien für die Diagnostik und Therapie in der Neurologie", Georg Thieme Verlag, 4. überarb. Auflage 2008 > direkt bei Amazon.de bestellen
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