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Leitlinien der DGN - Hypoxische Enzephalopathie (HE) |
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KAPITEL Verschiedenes
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Hypoxische Enzephalopathie (HE)
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Mehr zu dieser Leitlinie
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Federführend Prof. Dr. Gerhard F. Hamann, Wiesbaden,
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Leitlinien- Navigator
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Was gibt es Neues?
Ein Algorithmus zur Prognoseabschätzung wurde 2006 von der American Academy of Neurology vorgeschlagen (siehe Abb. 3). Hierbei soll nach Ausschluss der Störfaktoren (Intoxikation, Sedierung, primäre Hypothermie) eine klinische Untersuchung durchgeführt werden. Bei Ausfall aller Hirnstammreflexe soll eine Hirntoddiagnostik erfolgen. Kommt es am ersten Tag zu einem myoklonischen Status, ist die Prognose als infaust anzusehen. Dies gilt auch für einen Ausfall der somatosensibel evozierten Potenziale (SEP), einen Serumspiegel der Neuronen-spezifischen Enolase (NSE) > 33 µg/l, für Ausfälle von Korneal- und Lichtreflex sowie eine fehlende Schmerzreaktion, jeweils am Tag 3. Bei allen anderen Patienten ist eine negative Prognose nicht sicher zu bestimmen.
Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick
Prognosestellung
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Unter den Voraussetzungen eines fehlenden Medikamenteneffekts und nicht durchgeführter therapeutischer Hypothermie zeigt ein posthypoxisch tiefes Koma mit bis zum Tag 3 anhaltend schlechten Reaktionen auf Schmerzreiz (Streckreaktion oder keine motorische Antwort) die schlechte Prognose sicher an. Gleiches gilt für die über 3 Tage ausbleibende Erholung der Hirnstammreflexe ( ) (A).
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Der Nachweis des beidseitigen SEP-Verlustes innerhalb der Tage 2–3 nach Beginn einer hypoxischen Enzephalopathie (unter der Bedingung ausreichender Erfahrung mit der Methode) ist ein sicherer Beleg für eine schlechte Prognose ( ) (A).
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Die einmalige Bestimmung der NSE im Serum innerhalb der Tage 1–3 nach hypoxischer Schädigung wird zur Voraussage einer schlechten Prognose (NSE > 33 µg) empfohlen ( ) (A).
Hypothermie
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Patienten nach globaler zerebraler Ischämie sollten für die ersten 24 Stunden mit milder Hypothermie (32–34 °C) behandelt werden. Hiermit wird eine deutlich bessere Prognose erreicht ( ) (A).
Indikationen für einen Internen Cardioverter Defibrillator (ICD)
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Eine erfolgreich überlebte Reanimation infolge Kammertachykardie/Kammerflimmern stellt nach zerebraler Restitution bei Fehlen einer reversiblen Ursache eine ICD-Indikation dar ( ) (A).
Laienreanimation, Reanimationsparadigmen
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Ein einheitliches Kompressions-Beatmungs-Verhältnis von 30:2 wird präklinisch vom einzelnen Helfer beim Erwachsenen wie bei Kindern verwendet. Die Kompressionsfrequenz beträgt 100/min ( ) (A).
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Die frühe Defibrillation bei Kammertachykardie/Kammerflimmern wird empfohlen ( ) (A).
| Herausgegeben von der Kommission "Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie" |
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Aus: H. C. Diener, N. Putzki: "Leitlinien für die Diagnostik und Therapie in der Neurologie", Georg Thieme Verlag, 4. überarb. Auflage 2008 > direkt bei Amazon.de bestellen
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