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Leitlinien der DGN - Crampi/Muskelkrampf |
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KAPITEL Erkrankungen der Muskulatur
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Crampi/Muskelkrampf
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Mehr zu dieser Leitlinie
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Federführend Dr. Rainer Lindemuth, Siegen,
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Leitlinien- Navigator
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Was gibt es Neues?
Die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde (FDA) hat im Dezember 2006 den Verkehr aller frei verkäuflichen, chininhaltigen Präparate untersagt; sie hält aufgrund der möglichen, schweren Nebenwirkungen (siehe Abschnitt Therapie) den Einsatz bei Muskelkrämpfen für nicht mehr vertretbar (FDA News P06–195). Die Empfehlungsstärke für chininhaltige Präparate wird deshalb trotz hoher Evidenz der Wirksamkeit in dieser Leitlinie von A auf B herabgesetzt. Die Datenbankrecherche erbrachte darüber hinaus keine neuen, leitlinienrelevanten Publikationen zum Thema.
Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick
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Symptomatische Ursachen für Muskelkrämpfe sind auszuschließen.
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Im akuten Fall soll der verkrampfte Muskel gedehnt oder die Antagonisten angespannt werden.
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Bei nächtlichen Wadenkrämpfen sollten regelmäßige Dehnübungen der Wadenmuskeln durchgeführt werden (B). Magnesium ist wahrscheinlich wirksam (A), Chinin ist wirksam, sollte wegen der (seltenen) schweren Nebenwirkungen aber erst in zweiter Linie eingesetzt werden (B).
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Bei Muskelkrämpfen in der Schwangerschaft ist Magnesium wirksam (A).
| Herausgegeben von der Kommission "Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie" |
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Aus: H. C. Diener, N. Putzki: "Leitlinien für die Diagnostik und Therapie in der Neurologie", Georg Thieme Verlag, 4. überarb. Auflage 2008 > direkt bei Amazon.de bestellen
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