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Leitlinien der DGN - Trigeminusneuralgie |
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KAPITEL Kopfschmerzen und andere Schmerzen
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Trigeminusneuralgie
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Mehr zu dieser Leitlinie
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Federführend PD Dr. Stefanie Förderreuther, München,
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Leitlinien- Navigator
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Was gibt es Neues?
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Medikamentöse Therapie: Es gibt keine neuen Pharmaka zur medikamentösen Prophylaxe der Trigeminusneuralgie.
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Operative Therapie: Auch die radiochirurgische Behandlung der Trigeminusneuralgie mittels Gamma-Knife oder Linearbeschleuniger ist grundsätzlich wirksam, jedoch im Hinblick auf die Langzeitergebnisse den klassischen operativen Verfahren unterlegen.
Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick
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Carbamazepin ist das Mittel der Wahl zur Behandlung der Trigeminusneuralgie ( ).
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Die Wirkung von Oxcarbazepin ist derjenigen von Carbamazepin wahrscheinlich vergleichbar, die Substanz ist allerdings nicht zur Behandlung der Trigeminusneuralgie zugelassen ( ).
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Zur Akuttherapie von schweren Exazerbationen eignet sich Phenytoin, i. v. gegeben ( ), alternativ als Mittel der zweiten Wahl das hochpotente Neuroleptikum Pimozid ( ).
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Wirksame Medikamente der zweiten Wahl sind orales Phenytoin ( ), Baclofen ( ), Lamotrigin ( ) und Gabapentin ( ).
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Misoprostol ist zur Behandlung der Trigeminusneuralgie bei Multipler Sklerose wirksam ( ).
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Symptomatische Trigeminusneuralgien, die einer kausalen Operation zugänglich sind, sollten primär operativ behandelt werden, ansonsten werden auch symptomatische Trigeminusneuralgien primär konservativ behandelt.
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Operative Therapieverfahren sollten bei Versagen der medikamentösen Prophylaxe bzw. intolerablen Nebenwirkungen der medikamentösen Prophylaxe eingesetzt werden.
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Die Wahl des operativen Verfahrens richtet sich nach dem allgemeinen Operationsrisiko und der Genese der Trigeminusneuralgie.
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In der operativen Therapie der Trigeminusneuralgie gesichert wirksam sind die mikrovaskuläre Dekompression nach Jannetta ( ) sowie perkutane Verfahren ( ) im oder am Ganglion Gasseri (temperaturgesteuerte Koagulation nach Sweet, Glyzerinrhizolyse, Ballonkompression) und die radiochirurgische Behandlung ( ) mittels Gamma-Knife oder Linearbeschleuniger.
| Herausgegeben von der Kommission "Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie" |
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Aus: H. C. Diener, N. Putzki: "Leitlinien für die Diagnostik und Therapie in der Neurologie", Georg Thieme Verlag, 4. überarb. Auflage 2008 > direkt bei Amazon.de bestellen
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