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Leitlinien der DGN - Schwindel – Diagnostik |
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KAPITEL Hirnnervensyndrome und Schwindel
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Schwindel – Diagnostik
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Mehr zu dieser Leitlinie
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Federführend Prof. Dr. med. h.c. Thomas Brandt, München,
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Leitlinien- Navigator
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Was gibt es Neues?
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Beim benignen paroxysmalen Lagerungsschwindel (BPPV) beträgt die Rezidivrate 50%, davon 80% im ersten Jahr.
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Bei der Neuritis vestibularis sind Rezidive im Langzeitverlauf selten; wenn diese auftreten, dann auf der vorher nicht betroffenen Seite (1,9%).
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Patienten mit chronischem bilateralem Vestibularisausfall zeigen signifikante Störungen des räumlichen Gedächtnisses und der Navigation sowie eine Atrophie des Hippokampus; dies ist bei einseitigem Ausfall nicht der Fall.
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Die drei häufigsten nachweisbaren Ursachen einer bilateralen Vestibulopathie sind ototoxische Substanzen, beidseitiger Morbus Menière und Meningitis.
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Die vestibuläre Migräne ist das Chamäleon episodischer Schwindelformen und die häufigste Ursache rezidivierender spontan auftretender Schwindelattacken. Die diagnostischen Kriterien müssen verbessert werden.
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Der somatoforme phobische Schwankschwindel ist die häufigste Ursache von Schwindel bei den 20- bis 60-Jährigen; im Langzeitverlauf zeigt sich in etwa zwei Drittel der Fälle eine Besserung.
| Herausgegeben von der Kommission "Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie" |
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Aus: H. C. Diener, N. Putzki: "Leitlinien für die Diagnostik und Therapie in der Neurologie", Georg Thieme Verlag, 4. überarb. Auflage 2008 > direkt bei Amazon.de bestellen
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