|
Leitlinien der DGN - Querschnittlähmung |
|
|
KAPITEL Neurotraumatologie
|
Querschnittlähmung
|
|
|
|
Mehr zu dieser Leitlinie
|
|
|
|
|
Federführend Prof. Dr. V. Dietz, Zürich,
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
|
|
|
|
Leitlinien- Navigator
|
|
|
|
Was gibt es Neues?
Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick
-
Die akute traumatische und nicht-traumatische Querschnittlähmung erfordert initial eine intensivmedizinische Überwachung, da sie zu kardiovaskulären, pulmonalen und gastrointestinalen Komplikationen führen kann (A).
-
Bei isolierter traumatischer Rückenmarkschädigung Anwendung des Methylprednisolon-Behandlungsschemas (NASCIS-III-Schema, Bracken et al. 1997) innerhalb von 8 Stunden nach Trauma über 23 Stunden (B). Diese Therapie wird in Frage gestellt (Hulbert 2000, Short et al. 2000).
-
Frühzeitig kontrollierte Blasendrainage (meist über suprapubische Ableitung) (A).
-
Thromboembolieprophylaxe mit niedermolekularen Heparinen (A).
-
Bei zervikalen und hoch-thorakalen Läsionen Entwicklung einer Beatmungspflichtigkeit beachten. Gestörte sympathische Innervation und verstärkter Vagotonus führen zu Bradykardie.
-
Regelmäßige En-bloc-Drehung des Körpers (alle 2–3 Stunden) zur Vermeidung von druckbedingten Hautulzera und funktionelle Lagerung der Extremitäten zur Verminderung von Kontrakturen (A).
| Herausgegeben von der Kommission "Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie" |
| |
|
|
 |
|
Aus: H. C. Diener, N. Putzki: "Leitlinien für die Diagnostik und Therapie in der Neurologie", Georg Thieme Verlag, 4. überarb. Auflage 2008 > direkt bei Amazon.de bestellen
|
|