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Nachrichten
Erfolgreiche Patientenveranstaltung beim Hamburger Neurologenkongress Drucken E-Mail

patientenveranstaltung30. September 2012 – Bin ich ein Risikopatient? Und kann ich mich vor einem Schlaganfall schützen? – Mehr als 200 Gäste interessierte dieses Thema, zu dem die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) am Samstag, den 29. September 2012 im CCH Hamburg informierte.

Der Schlaganfall ist mit mehr als 250.000 Fällen im Jahr in Deutschland inzwischen häufiger als der Herzinfarkt, einer der wichtigsten Gründe für eine schwere Behinderung und bei der Sterbeursache an dritter Stelle. Die Informations- und Diskussionsveranstaltung war ein abschließender Höhepunkt des 85. Kongresses der DGN, auf dem sich vom 26. bis 29. September 2012 erstmals deutlich mehr als 5000 Experten für Krankheiten des Gehirns und der Nerven trafen und neue Erkenntnisse diskutieren. Durch die Veranstaltung führt Vera Cordes, Moderatorin des NDR-Gesundheitsmagazins „Visite“. Die Referenten sind führende Neurologen in Hamburg, etwa der Initiator der Veranstaltung, Prof. Dr. Christian Gerloff, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Präsident des Neurologenkongresses, sowie Prof. Dr. Joachim Röther, Leiter der Neurologischen Klinik in der Asklepios Klinik Altona.

 
Report Mainz: Prof. Martin Grond über Qualität der Schlaganfallversorgung Drucken E-Mail

Report Mainz fragt Prof. Martin GrondDer 3. Vorsitzender der DGN und Vorstandsmitglied der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft nimmt in der Sendung Report Mainz Stellung zu Fragen über mangelnde Qualitätsstandards bei der Versorgung von akuten Schlaganfällen in vielen kleineren Kliniken.
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Ginkgo schützt nicht vor Alzheimer Drucken E-Mail

6. September 2012 - Die bislang größte europäische Studie zur Prävention der Alzheimer-Demenz hat ein enttäuschendes Ergebnis erbracht: Extrakte aus den Blättern des Ginkgo biloba-Baumes sind demnach keine wirksame Maßnahme, um den Ausbruch der Alzheimer-Krankheit bei älteren Menschen mit Gedächtnisproblemen zu verhindern oder zu verzögern.

An der Untersuchung hatten mehr als 2800 französische Senioren teilgenommen, die bei ihrem Hausarzt über Gedächtnisprobleme geklagt hatten, jedoch noch nicht an Alzheimer erkrankt waren. Bis zu fünf Jahre lang hatten die Studienteilnehmer nach dem Losprinzip entweder 2 Mal täglich 120 Milligramm des Ginkgo biloba- Extraktes  EGb761 erhalten, oder ein Scheinmedikament mit gleichem Aussehen und Geschmack.
Zum Abschluss der Studie wurde bei  4 Prozent der Patienten in der Ginkgo biloba-Gruppe eine Alzheimer-Demenz festgestellt – ein statistisch nicht bedeutsamer Unterschied zu den 5 Prozent an Alzheimer erkrankten Probanden in der Plazebogruppe.

„Im Vergleich zu Placebo verringerte der Langzeitgebrauch eines standardisierten Ginkgo biloba-Extraktes in dieser Studie das Progressionsrisiko der Alzheimer-Krankheit nicht“, so die Studienautoren um Professor Bruno Vellas vom Hôpital Casselardit (Toulouse) in der Online-Ausgabe der Zeitschrift Lancet Neurology.

Bereits im Jahr 2008 war in den USA eine große Präventionsstudie mit dem auch in Deutschland millionenfach verkauften Präparat fehlgeschlagen. Schon zu diesem Zeitpunkt hatte die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) davon abgeraten, Ginkgo-Präparate zur Vorbeugung gegen Demenzerkrankungen einzunehmen.

 
Zusammenhang zwischen pandemischer Influenza A/H1N1v-Impfung und Guillain-Barré-Syndrom/ Miller-Fisher-Syndrom nachgewiesen – Risiko aber äußerst gering Drucken E-Mail

Schweinegrippe-Impfung

9. August 2012 – Das Paul-Ehrlich-Institut hat zwischen November  2009 und Dezember 2010 eine epidemiologische, nichtinterventionelle Untersuchung zum Auftreten des Guillain-Barré-Syndroms (GBS)/ Miller-Fisher-Syndroms (FS) nach dem Self-Controlled-Case-Series (SCCS)-Design durchgeführt. In dieser Studie wurde der zeitliche Zusammenhang zwischen pandemischer Influenza A/H1N1v-Impfung bzw. saisonaler Grippeimpfung (2009/2010) und GBS/FS untersucht. H1N1v ist Synonym für A/H1N1, auch „Schweinegrippe-Virus“ genannt.

 
Neurovaskuläres Netzwerk Ruhr ausgezeichnet Drucken E-Mail

Das „Neurovaskuläre Netzwerk Ruhr“ möchte allen 5,2 Millionen Bürgern im Ruhrgebiet den schnellen Zugang zur optimalen Schlaganfallbehandlung mit Stroke Unit, Thrombolyse und Neurothrombektomie bieten. Eine derartige Versorgungsstruktur in einer Metropolenregion ist neu und hat internationalen Vorbildcharakter.

 
Oppenheim-Preis für Neurologen aus Hannover Drucken E-Mail

Dr. Christoph Schrader

19. Juni 2012 – Der Oppenheim-Preis der Deutschen Dystonie Gesellschaft e.V. wird im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Dystonie Gesellschaft am 23. Juni 2012 in Brühl bei Köln an Dr. Christoph Schrader, Facharzt für Neurologie und Oberarzt der Neurologischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover, verliehen. Dr. Christoph Schrader erhält den Preis für seine  Arbeit „GPi-DBS may induce a hypokinetic gait disorder with freezing of gait in patients with dystonia“.

 
Heinz Reichmann wird Präsident der ENS Drucken E-Mail

Prof_Reichmann_neu

7. Juni 2012 – Prof. Dr. med. Heinz Reichmann, Zweiter Vorsitzender und Past-President der DGN, ist ab 9. Juni 2012 gewählter Präsident der European Neurological Society (ENS). Die Amtseinführung findet während der 22. Tagung der ENS in Prag statt. Prof. Reichmann hat die Präsidentschaft bis zum nächsten Treffen der European Neurological Society im Juni 2013 inne und vertritt in dieser Zeit die Interessen der europaweit über 900 Mitglieder der Fachgesellschaft.

 
1000 Patienten für internationale GBS-Studie gesucht Drucken E-Mail
Prof. Hans-Pewter Hartung

11. April 2012 – Die Peripheral Nerve Society (PNS) bereitet in Zusammenarbeit mit dem Inflammatory Neuropathy Consortium (INC) momentan eine der größten jemals durchgeführten Studien zum Krankheitsverlauf und Folgezustand bei Guillain-Barré-Syndrom (GBS) vor. Das Ziel der Studie besteht darin, klinische  und biologische Parameter zu identifizieren, um den Krankheitsverlauf und Ausgang beim GBS frühestmöglich und mit höchster Sicherheit vorhersagen zu können.

Es handelt sich um eine prospektive, internationale multizentrische Studie mit dem ehrgeizigen Ziel, insgesamt 1000 Patienten mit GBS und Miller-Fisher-Syndrom (MFS) innerhalb der ersten vier Wochen nach Beginn der Erkrankung einzuschließen.

Patienten, die in diese Studie eingeschlossen werden, sollen über einen Zeitraum von 52 Wochen insgesamt achtmal untersucht werden.

 
Robert-Wartenberg-Preis der DGN verliehen Drucken E-Mail
Dr. Niels Allert

10. April 2011 – Dr. Niels Allert, Oberarzt im Neurologischen Rehabilitationszentrum Godeshöhe in Bonn, hat für seine mehrjährige klinische und wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Bewegungsstörungen und des Einsatzes der Tiefenhirnstimulation den diesjährigen Robert-Wartenberg-Preis der Deutschen Gesellschaft für Neurologie erhalten. Er hat sich insbesondere mit Aspekten der Langzeitbehandlung von Parkinson-Patienten mit tiefer Hirnstimulation beschäftigt.

 
Journal-Club zu Schlaganfall-Publikationen – „Stroke News“ erscheint vierteljährlich Drucken E-Mail
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Essen, 23. März – Mit Ausgabe 01/2012 erscheint die Zeitschrift „Stroke News“ künftig viermal pro Jahr in elektronischer Form. In dem Journal, herausgegeben von der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG) und der Österreichischen Gesellschaft für Schlaganfall (ÖGSF), werden neue Publikationen aus dem Bereich Schlaganfall von hochqualifizierten Referenten in Form eines „Journal Club“ kritisch beleuchtet und ihre Bedeutung für den klinischen Alltag herausgearbeitet.
 
Annahme zur Entstehung von Multipler Sklerose widerlegt Drucken E-Mail

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Leipzig, 15. März 2012 – Schäden im Myelin von Gehirn und Rückenmark führen nicht zur Multiplen Sklerose (MS), so das Ergebnis einer gemeinsamen Studie von Wissenschaftlern aus Deutschland und der Schweiz. Mit der jüngst in der "Nature Neuroscience" veröffentlichten Studie verwerfen die Forscher eine gängige Hypothese zur Entstehung von MS.

 
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