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Nachrichten
Neuroimplantate aus Kohlenstoff – Projekt NeuroCare gestartet Drucken E-Mail

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Jülich, 05. März 2012 – Im Rahmen des Projekts NeuroCare wollen Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und elf weitere Institute innerhalb der nächsten drei Jahre Prototypen für Netzhaut-, Kortex- und Cochlea-Implantate entwickeln, die binnen 10 Jahren zur klinischen Anwendung kommen könnten. Hierzu sollen neuartige, auf Kohlenstoff basierende Materialien zum Einsatz kommen, welche sich besser auf den medizinischen Zweck anpassen lassen als Silizium und die üblicherweise verwendeten Metalle.

 
Hamburger Neurologe mit Nachwuchs-Preis ausgezeichnet Drucken E-Mail

Hamburg, 1. März 2012 – Der Dr.-Martini-Preis ist in diesem Jahr an den Neurologen Dr. Götz Thomalla vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) verliehen worden. Dr. Thomalla erhielt den mit 3.000 Euro dotierten Nachwuchspreis für die Entwicklung eines Verfahrens, mit dem durch Einsatz eines Magnetresonanztomographen (MRT) der Zeitpunkt eines Schlaganfalls genauer eingrenzbar ist. Die Preisvergabe fand am 13. Februar in Hamburg statt.

> Zur Pressemitteilung

 
Bei Schlaganfall 112 wählen – europaweit! Drucken E-Mail

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Gütersloh, 14. Februar 2012 – In Deutschland erleiden jährlich über 250 000 Menschen einen Schlaganfall, der bei über der Hälfte der Betroffenen zu bleibenden Behinderungen führt. Dass die hier nötige rasche Hilfe in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten über die zentrale Notrufnummer 112 angefordert werden kann, wissen jedoch lediglich 19 Prozent der Deutschen. Hierauf macht die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe im Rahmen ihrer Informationskampagne „Jeder Schlaganfall ist ein Notfall – 112!“ anlässlich des europaweiten Notruftages am vergangenen Samstag aufmerksam.

>Zur Webseite des Schlaganfall-Hilfe e.V.

 
Störungen des Sexuallebens häufige Folge neurologischer Erkrankungen Drucken E-Mail

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Ljubliana, 10. Februar 2012 – Menschen mit neurologischen Erkrankungen leiden viel häufiger an Störungen ihres Sexuallebens als Gesunde. Das Gehirn wird zwar häufig als „größtes Geschlechts-organ“ des Menschen bezeichnet, tatsächlich denkt aber nicht jeder beim Thema Sexualstörungen zuerst an neurologische Ursachen. Wie sehr Schlaganfall, Parkinson oder Multiple Sklerose das Sexualleben beeinträchtigen können, hat Professor David Vodušek aus Ljubljana jetzt in einer Übersichtsarbeit in der Zeitschrift "Der Nervenarzt" beschrieben. Demnach berichten etwa zwei Drittel aller Schlaganfallpatienten, die vor dem Insult sexuell aktiv waren, von einer Beeinträchtigung ihres Sexuallebens.

 
Hirnstimulation mit konstanter Stromstärke lindert Morbus Parkinson Drucken E-Mail

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Gainesville, 3. Februar 2012 – US-Wissenschaftler haben mit Erfolg ein neues Hirnstimulations-Verfahren bei Parkinson-Patienten erprobt. Unter Anwendung konstanter Stromstärken konnten die Neurologen um Dr. Michael Okun aus Gainesville in Florida die Krankheitssymptome und die benötigte Medikamentendosis der Studienteilnehmer deutlich senken.

 
Strengeres kardiovaskuläres Monitoring bei Fingolimod Drucken E-Mail

München, 31. Januar 2012 – Die EU-Arzneimittelbehörde EMA überprüft Nutzen und Risiken des Präparats Fingolimod (Gilenya®) gegen Multiple Sklerose (MS). Anlass sind Berichte über mögliche negative Wirkungen auf das Herz bei Ersteinnahme des Medikaments.

 
LMU-Neurologe koordiniert internationales Forschungsprojekt Drucken E-Mail

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München, 30.01.2012 –Unter Federführung von Prof. Dr. med. Thomas Klopstock vom Friedrich-Baur-Institut an der Neurologischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität in München und mit Unterstützung der Bayerischen Forschungs-allianz hat das internationale Konsortium TIRCON eine vierjährige EU-Förderung in Höhe von 5,2 Millionen Euro zur Erforschung einer seltenen neurodegenerativen Eisen-Stoffwechselerkrankung eingeworben.

 
Weniger Schlaganfälle durch Magen-OP Drucken E-Mail

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Göteborg, 27. Januar 2012 – Menschen mit extremem Übergewicht profitieren von einer chirurgischen Umgehung oder Verkleinerung des Magens. Derart Operierte hatten innerhalb von 15 Jahren 30 Prozent weniger Schlaganfälle oder Herzinfarkte als Nicht-Operierte, so das Ergebnis einer schwedischen Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlicht wurde. In der prospektiven Swedish Obese Subjects Study hatten Mediziner um Dr. Lars Sjöström vom Sahlgrenska University Hospital in Göteborg 2010 Patienten mit einem mittlerer BMI von 42 chirurgisch mit einem Magenband, einem Magenbypass oder mit einer Magenverkleinerung versorgt. Als Kontrollgruppe dienten 2037 adipöse Patienten ohne Eingriff (mittlerer BMI 40) mit normaler gesundheitlicher Versorgung.

 
Neurologische Klinik der Universität Düsseldorf als Exzellenzzentrum ausgezeichnet Drucken E-Mail

Düsseldorf, 25. Januar 2012 – Die internationale GBS-CIDP-Stiftung hat die von Prof. Dr. Hans-Peter Hartung geleitete neurologische Klinik der Universitätsklinik Düsseldorf zu einem ihrer Exzellenzzentren für Diagnose, Behandlung und Erforschung immunvermittelter Neuropathien ernannt. Die Klinik erhält die Auszeichnung aufgrund ihrer internationalen Reputation bei Diagnosestellung, Behandlung und Grundlagenforschung. Sie zählt damit zu dem ausgewiesenen Kreis von zehn international anerkannten Zentren, die auf diesem Gebiet sowohl klinisch als auch wissenschaftlich besonders hohes Ansehen genießen.
> Zur Pressemitteilug der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

 
Neurointensivmedizin: Prof. Dr. Rainer Dziewas aus Münster erhält H. G. Mertens Preis Drucken E-Mail

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Berlin, 23. Januar 2012 – Für innovative therapierelevante Forschung im Bereich der neurologischen Intensiv-
medizin und der allgemeinen Neurologie erhält Prof. Dr. Rainer Dziewas aus Münster den H. G. Mertens Preis 2012. Dieser wird alle zwei Jahre von der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) ausgelobt und ist mit 5000 Euro dotiert. Mit Hilfe magnetenzephalo-
grafischer Untersuchungen bei Schlaganfallpatienten mit Dysphagie konnte Professor Dziewas nachweisen, dass sowohl eine Reduktion der ipsiläsionalen als auch der kontraläsionalen schluckaktbezogenen Hirnaktivität vorliegt. Möglicherweise lässt sich diese Erkenntnis in Zukunft auch therapeutisch nutzen, indem stimulatorisch interveniert wird.
>Zur Pressemitteilung der DGNI

 
Transkranielle Magnetstimulation hilft auch nach Schlaganfall Drucken E-Mail

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Berlin, 16. Januar 2012 – Das große therapeutische Potential der sanften Hirnstimulation mit Magnetfeldern und Gleichstrom wird derzeit intensiv erforscht. Jetzt haben Neurologen um Dr. Giacomo Koch aus Rom die Wirksamkeit der transkraniellen Magnetstimulation bei der Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten mit visuellem Neglect nachgewiesen. Durch eine gezielte Hemmung überaktiver Schaltkreise konnten sie die linksseitige Wahrnehmung der Patienten wieder deutlich verbessern. Die Ergebnisse wurden kürzlich in der Fachzeitschrift Neurology veröffentlicht.

 
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