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Nachrichten
LMU-Neurologe koordiniert internationales Forschungsprojekt Drucken E-Mail

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München, 30.01.2012 –Unter Federführung von Prof. Dr. med. Thomas Klopstock vom Friedrich-Baur-Institut an der Neurologischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität in München und mit Unterstützung der Bayerischen Forschungs-allianz hat das internationale Konsortium TIRCON eine vierjährige EU-Förderung in Höhe von 5,2 Millionen Euro zur Erforschung einer seltenen neurodegenerativen Eisen-Stoffwechselerkrankung eingeworben.

 
Weniger Schlaganfälle durch Magen-OP Drucken E-Mail

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Göteborg, 27. Januar 2012 – Menschen mit extremem Übergewicht profitieren von einer chirurgischen Umgehung oder Verkleinerung des Magens. Derart Operierte hatten innerhalb von 15 Jahren 30 Prozent weniger Schlaganfälle oder Herzinfarkte als Nicht-Operierte, so das Ergebnis einer schwedischen Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlicht wurde. In der prospektiven Swedish Obese Subjects Study hatten Mediziner um Dr. Lars Sjöström vom Sahlgrenska University Hospital in Göteborg 2010 Patienten mit einem mittlerer BMI von 42 chirurgisch mit einem Magenband, einem Magenbypass oder mit einer Magenverkleinerung versorgt. Als Kontrollgruppe dienten 2037 adipöse Patienten ohne Eingriff (mittlerer BMI 40) mit normaler gesundheitlicher Versorgung.

 
Neurologische Klinik der Universität Düsseldorf als Exzellenzzentrum ausgezeichnet Drucken E-Mail

Düsseldorf, 25. Januar 2012 – Die internationale GBS-CIDP-Stiftung hat die von Prof. Dr. Hans-Peter Hartung geleitete neurologische Klinik der Universitätsklinik Düsseldorf zu einem ihrer Exzellenzzentren für Diagnose, Behandlung und Erforschung immunvermittelter Neuropathien ernannt. Die Klinik erhält die Auszeichnung aufgrund ihrer internationalen Reputation bei Diagnosestellung, Behandlung und Grundlagenforschung. Sie zählt damit zu dem ausgewiesenen Kreis von zehn international anerkannten Zentren, die auf diesem Gebiet sowohl klinisch als auch wissenschaftlich besonders hohes Ansehen genießen.
> Zur Pressemitteilug der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

 
Neurointensivmedizin: Prof. Dr. Rainer Dziewas aus Münster erhält H. G. Mertens Preis Drucken E-Mail

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Berlin, 23. Januar 2012 – Für innovative therapierelevante Forschung im Bereich der neurologischen Intensiv-
medizin und der allgemeinen Neurologie erhält Prof. Dr. Rainer Dziewas aus Münster den H. G. Mertens Preis 2012. Dieser wird alle zwei Jahre von der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) ausgelobt und ist mit 5000 Euro dotiert. Mit Hilfe magnetenzephalo-
grafischer Untersuchungen bei Schlaganfallpatienten mit Dysphagie konnte Professor Dziewas nachweisen, dass sowohl eine Reduktion der ipsiläsionalen als auch der kontraläsionalen schluckaktbezogenen Hirnaktivität vorliegt. Möglicherweise lässt sich diese Erkenntnis in Zukunft auch therapeutisch nutzen, indem stimulatorisch interveniert wird.
>Zur Pressemitteilung der DGNI

 
Transkranielle Magnetstimulation hilft auch nach Schlaganfall Drucken E-Mail

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Berlin, 16. Januar 2012 – Das große therapeutische Potential der sanften Hirnstimulation mit Magnetfeldern und Gleichstrom wird derzeit intensiv erforscht. Jetzt haben Neurologen um Dr. Giacomo Koch aus Rom die Wirksamkeit der transkraniellen Magnetstimulation bei der Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten mit visuellem Neglect nachgewiesen. Durch eine gezielte Hemmung überaktiver Schaltkreise konnten sie die linksseitige Wahrnehmung der Patienten wieder deutlich verbessern. Die Ergebnisse wurden kürzlich in der Fachzeitschrift Neurology veröffentlicht.

 
Neuer Algorithmus – MS-Läsionen schnell und genau aufspüren Drucken E-Mail

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München, 12. Januar 2012 – Forscher des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) haben einen automatischen Algorithmus entwickelt, mit dem MRT-Bilder von Patienten mit Multipler Sklerose automatisch nach Läsionen gescreent werden können. „Unser Ansatz spart nicht nur Kosten und Zeit, sondern ist außerdem genauer als die herkömmliche manuelle Auswertung“, erklärt Studienleiter PD Dr. Mark Mühlau, Oberarzt in der Neurologischen Klinik des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München. Der Algorithmus ist insbesondere für die Grundlagenforschung und für klinische Studien interessant, da hier in der Regel viele MRT-Bilder und demnach große Datenmengen ausgewertet werden müssen… Pressemeldung des KKNMS

 
Das neue Jahr als Chance – Schlaganfall-Hilfe und Forscher ermuntern zu guten Vorsätzen Drucken E-Mail

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Gütersloh, 5. Januar 2012 – Gute Vorsätze für ein gesünderes Leben machen Sinn. Denn gesund leben heißt besser und länger leben. Jedoch ist die Hälfte der zum Jahreswechsel gemachten Vorsätze bereits nach drei Monaten wieder vergessen, wie eine nüchterne Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa besagt. Mit dem Geheimnis erfolgreicher Vorsätze hat sich nun die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe beschäftigt.

 
Marburger Neurologe erhielt NeuroWiss-Nachwuchspreis Drucken E-Mail

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2. Januar 2012 – Der Verein zur Förderung der Neurologischen Wissenschaften „NeuroWiss“ hat den Marburger Neurologen Dr. Yaroslav Winter mit einem Nachwuchspreis geehrt. Er erhielt die Auszeichnung für ein neues Modellierungs-Verfahren, mit dem individuelle Krankheitsverläufe bei Patienten mit Blutungen im Bereich von Hirn und Rückenmark analysiert werden können. Die Preisverleihung fand Ende November im Rahmen eines Festaktes im Hörsaal des Frankfurter St. Katharinen Krankenhauses statt.

 
Viel hilft nicht (viel): Vitaminpillen können sogar Schlaganfall auslösen Drucken E-Mail

Pillenloeffel_web21. Dezember 2012 – Schon Paracelsus wusste es: dosis sola facit venenum – allein die Dosis macht das Gift. Eine Nahrungsergänzung mit Vitaminen und Mineralstoffen vermag keine ausgewogene Ernährung zu ersetzten und kann, so das Resultat einer aktuellen Studie, im Übermaß sogar schädlich sein. In einer Meta-Analyse, die jüngst im Fachmagazin "The Lancet Neurology" erschien, hat der australische Neurologe Professor Graeme Hankey die Literatur zum Thema Ernährung und Schlaganfall durchforstet und kommt zu ernüchternden Ergebnissen.

 
Prof. Dr. Ralf Gold erhält hoch dotierten Sobek-Forschungspreis 2011 Drucken E-Mail
Renningen, 8. Dezember 2011 – Der Bochumer Neuroimmunologe und Neurologe Ralf Gold erhält dieses Jahr den renommierten Sobek-Forschungspreis. Die mit 100 000 Euro europaweit höchstdotierte Auszeichnung im Bereich der Erforschung und Bekämpfung von Multipler Sklerose (MS) soll am kommenden Freitag, dem 9. Dezember in Stuttgart überreicht werden. „National und international gehört Prof. Gold zu den bekanntesten und hoch geschätzten Vertretern dieser Forschungsrichtung“, heißt es bei der Aktion Multiple Sklerose Erkrankter (AMSEL).
 
Bundesregierung beschließt Forschungsagenda zum demographischen Wandel Drucken E-Mail

Berlin, 5. Dezember 2011 – Die Bundesregierung wird in den Jahren 2012 bis einschließlich 2016 bis zu 415 Mio. Euro für Forschungsprojekte bereitstellen, die sich den Herausforderungen des demografischen Wandels und der alternden Gesellschaft widmen. Die Mittel werden im Rahmen der Forschungsagenda für den Demografischen Wandel „Das Alter hat Zukunft“ vergeben, die das Bundeskabinett am 30. November beschlossen hat.

 
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