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Nachrichten
Grippe: Experten raten MS-Patienten zur Schutzimpfung Drucken E-Mail

impfung_web2München, 2. Dezember 2011 – Derzeit haben Grippeviren wieder Hochsaison. Die hohe Luftfeuchte und sinkende Temperaturen in den Wintermonaten sorgen dafür, dass die Arztpraxen derzeit einen Anstieg der Grippeerkrankungen verzeichnen. Experten des krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) raten daher allen Multiple Sklerose-Patienten dringend, sich gegen Influenza impfen zu lassen. „Eine Influenza-Infektion kann neue MS-Schübe auslösen und damit den Gesamtzustand der Patienten verschlechtern“, erläutert Prof. Dr. Uwe Zettl, Leiter für Neuroimmunologie an der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universität Rostock,

 
Volkskrankheit Demenz – AOK-Bericht rät zur Vorbereitung auf ein wachsendes Problem Drucken E-Mail

Berlin, 29.11.2011 – In Deutschland leben derzeit etwa 1,4 Millionen Menschen mit Demenz. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung wird sich die Zahl der Demenzerkrankungen in den kommenden Jahrzehnten dramatisch erhöhen, heißt es im neuen Versorgungs-Report 2012 des wissenschaftlichen Institutes der AOK. So werden Prognosen zufolge im Jahr 2050 bis zu drei Millionen Deutsche erkrankt sein. Laut des AOK-Reports ist derzeit im Alter von 60 bis 64 Jahren ein Prozent der Bevölkerung betroffen, während im Alter von 75 bis 79 Jahren die Quote bei 7,5 Prozent liegt. Zwischen 85 und 89 Jahren sind bereits 22,5 Prozent, ab dem 100. Lebensjahr schließlich 40 Prozent erkrankt.

 
Deutsche unterschätzen Risiken von Vorhofflimmern Drucken E-Mail

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Hamburg, 14.10. 2011 – Nur 38 Prozent der Deutschen halten Vorhofflimmern für eine sehr gefährliche Krankheit. Über ein Viertel hat von dieser Krankheit noch nie etwas gehört. Ganz anders der Schlaganfall. Er wird von knapp 80 Prozent als bedrohlich eingestuft. Dabei ist Vorhofflimmern neben Bluthochdruck ein Hauptrisiko für einen Schlaganfall. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung bei der mehr als 1.000 Bundesbürgern im Auftrag der Aufklärungskampagne "Vorhofflimmern - Herz außer Takt" befragt wurden.

 
Neurologen ziehen positive EHEC-Bilanz Drucken E-Mail

Prof. Christian Gerloff (C) UKE/Gerloff

30.09. 2011 – Die EHEC-Epidemie ist vorbei – aber wie geht es den Erkrankten heute? Die meisten Patienten, die an EHEC mit neurologischen Symptomen erkrankt waren, sind wieder vollständig gesund. „Bei der aktuellen Nachuntersuchung hatten nur noch drei Patienten relevante neurologische Defizite, und keiner litt mehr an epileptischen Anfällen“, erläutert Prof. Dr. med. Christian Gerloff, Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Hamburg war das Zentrum der EHEC-Epidemie.

 
29 neue MS-Genvarianten entdeckt – Multiple Sklerose ist eine Krankheit des Immunsystems Drucken E-Mail

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10. August 2011 – Ein internationales Forschungskonsortium hat neue genetische Varianten identifiziert, die mit der Krankheit Multiple Sklerose (MS) assoziiert sind. Viele der Gene gehören zum Immunsystem, das somit entscheidend ist in der Entwicklung der Krankheit. Von deutscher Seite waren unter anderem Neurologen vom Klinikum rechts der Isar der TU München, vom Institut für Neuroimmunologie und Klinische Multiple Sklerose Forschung (inims) in Hamburg sowie eine Forschergruppe der Klinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz beteiligt. Die Studie wurde heute in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht, die Studienleitung lag bei den Universitäten Cambridge und Oxford.

 
Operation bei verengter Halsschlagader: Erhöhtes Risiko für Frauen mit Stents? Drucken E-Mail

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(20. Juli 2011) Frauen, die wegen einer Verengung der Halsschlagader operiert werden müssen, erleiden offenbar weniger Nebenwirkungen, wenn das Gefäß im Rahmen einer Operation ausgeschält wird, als bei einer neueren Art der Intervention, dem so genannten Stenting. Bei Männern bestehen dagegen keine Unterschiede bezüglich des Risikos beider Verfahren, berichten Wissenschaftler um die Epidemiologin Professor Virginia Howard von der School of Public Health an der University of Alabama in Birmingham (The Lancet Neurology, Band 19, S. 530).

 
Qualitätsinitiative „Mobil nach Schlaganfall“ für Rehabilitation und Nachsorge gegründet Drucken E-Mail
mobil-nach-schlaganfall_web(12. Juli 2011) Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hat vor wenigen Tagen die Initiative "Mobil nach Schlaganfall" ins Leben gerufen, die Qualitätsinitiative für Rehabilitation und Nachsorge. Zum Hintergrund des Engagements erklärt der Neurologe Prof. Dr. Karl Einhäupl (Bild r.), Vorsitzender des Stiftungsrates der Deutschen Schlaganfall-Hilfe: „Unzureichend rehabilitierte Patienten sind später auf deutlich mehr Hilfeleistungen angewiesen. Der Schlaganfall bleibt somit medizinisch, gesundheitspolitisch und volkswirtschaftlich eine große Herausforderung, ganz abgesehen von den familiären Schicksalen hinter jedem Fall.“
 
Erstes Cannabis-Präparat für MS-Kranke erhältlich Drucken E-Mail

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(08. Juli 2011) Seit dem 1. Juli 2011 steht erstmals in Deutschland für Patienten mit Multipler Sklerose, die an nicht kontrollierbaren Spastiken leiden, ein Fertigarzneimittel auf Cannabis-Basis zur Verfügung. Sativex® – so der Handelsname des in Apotheken erhältlichen Präparates – ist ein Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, dessen Inhaltsstoffe Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) aus Extrakten der Pflanze Cannabis sativa gewonnen und im Verhältnis 1:1 gemischt werden. Ein Sprühstoß mit 100µl Spray besteht aus einem standardisierten Gemisch von 27 mg Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und 25 mg Cannabidiol (CBD).

 
European Neurological Society (ENS) wählt Deutschen an ihre Spitze Drucken E-Mail

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(16. Juni 2011) Prof. Heinz Reichmann, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik Dresden und Past-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), wurde auf der Jahrestagung der European Neurological Society (ENS) in Lissabon zum kommenden Präsidenten der paneuropäischen Fachgesellschaft gewählt. Prof. Reichmanns Amtszeit beginnt im Juni 2012 mit der ENS-Konferenz in Prag. Er wird damit der dritte Präsident aus Deutschland, nach Thomas Brandt (München, 1998) und Klaus V. Toyka (Würzburg, 2001).

 
Neurologe der Universität Münster wirbt neues Alzheimer-Forschungsprojekt ein Drucken E-Mail

InMind_logo(31. Mai 2011) Der Neurologe Prof. Dr. Andreas Jacobs, Direktor des European Institute for Molecular Imaging (EIMI) der Universität Münster, hat das mit insgesamt 12 Millionen Euro geförderte europäische Großforschungsprojekt "Imaging Neuroinflammation in Neurodegenerative Diseases" (INMiND) eingeworben. Das Forschungsvorhaben baut auf den Ergebnissen eines Vorgängerprojekts auf, indem es eine bildgesteuerte Impfstrategie für Patienten mit Morbus Alzheimer weiterentwickelt.

>Zur Pressemitteilung der Universität Münster
 
Prof. Thomas Klockgether ist neuer Direktor für klinische Forschung am DZNE Drucken E-Mail

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(27. Mai 2011) Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn steht seit Mai 2011 unter der Leitung von Prof. Thomas Klockgether, dem Direktor der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Bonn. Prof. Klockgethers zentrale Aufgabengebiete: die frühe Diagnose von Demenz-Erkrankungen sowie die Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze. Hinzu kommt die Koordination der klinischen Forschung des DZNE über die insgesamt acht Standorte hinweg, um Synergieeffekte zwischen den einzelnen Forschungsgebieten zu schaffen.

>Zur Pressemitteilung des DZNE

 
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