Banner
Banner

Nachrichten
Umfrage zum Infektionsschutz in deutschen Krankenhäusern Drucken E-Mail

Berlin, 6. Februar 2012 – Die Initiative Infektionsschutz, ein interdisziplinäres Expertengremium, führt derzeit eine online-basierte Umfrage unter ärztlichen und kaufmännischen Direktoren, Krankenhaushygienikern, Chefärzten und Pflegedirektoren durch. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) unterstützt die Initiative Infektionsschutz und empfiehlt die Teilnahme an dieser wichtigen Umfrage, mit der neue Erkenntnisse zu Hygienestandards und zu Strategien bezüglich der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben in deutschen Krankenhäusern gewonnen werden sollen.

 
Hirnstimulation mit konstanter Stromstärke lindert Morbus Parkinson Drucken E-Mail

hirnstimulation_web

Gainesville, 3. Februar 2012 – US-Wissenschaftler haben mit Erfolg ein neues Hirnstimulations-Verfahren bei Parkinson-Patienten erprobt. Unter Anwendung konstanter Stromstärken konnten die Neurologen um Dr. Michael Okun aus Gainesville in Florida die Krankheitssymptome und die benötigte Medikamentendosis der Studienteilnehmer deutlich senken.

 
Strengeres kardiovaskuläres Monitoring bei Fingolimod Drucken E-Mail

München, 31. Januar 2012 – Die EU-Arzneimittelbehörde EMA überprüft Nutzen und Risiken des Präparats Fingolimod (Gilenya®) gegen Multiple Sklerose (MS). Anlass sind Berichte über mögliche negative Wirkungen auf das Herz bei Ersteinnahme des Medikaments.

 
LMU-Neurologe koordiniert internationales Forschungsprojekt Drucken E-Mail

tircon_web

München, 30.01.2012 –Unter Federführung von Prof. Dr. med. Thomas Klopstock vom Friedrich-Baur-Institut an der Neurologischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität in München und mit Unterstützung der Bayerischen Forschungs-allianz hat das internationale Konsortium TIRCON eine vierjährige EU-Förderung in Höhe von 5,2 Millionen Euro zur Erforschung einer seltenen neurodegenerativen Eisen-Stoffwechselerkrankung eingeworben.

 
Weniger Schlaganfälle durch Magen-OP Drucken E-Mail

Adipositaschirurgie_web

Göteborg, 27. Januar 2012 – Menschen mit extremem Übergewicht profitieren von einer chirurgischen Umgehung oder Verkleinerung des Magens. Derart Operierte hatten innerhalb von 15 Jahren 30 Prozent weniger Schlaganfälle oder Herzinfarkte als Nicht-Operierte, so das Ergebnis einer schwedischen Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlicht wurde. In der prospektiven Swedish Obese Subjects Study hatten Mediziner um Dr. Lars Sjöström vom Sahlgrenska University Hospital in Göteborg 2010 Patienten mit einem mittlerer BMI von 42 chirurgisch mit einem Magenband, einem Magenbypass oder mit einer Magenverkleinerung versorgt. Als Kontrollgruppe dienten 2037 adipöse Patienten ohne Eingriff (mittlerer BMI 40) mit normaler gesundheitlicher Versorgung.

 
Neurologische Klinik der Universität Düsseldorf als Exzellenzzentrum ausgezeichnet Drucken E-Mail

KlinikDD_web

Düsseldorf, 25. Januar 2012 – Die internationale GBS-CIDP-Stiftung hat die von Prof. Dr. Hans-Peter Hartung geleitete neurologische Klinik der Universitätsklinik Düsseldorf zu einem ihrer Exzellenzzentren für Diagnose, Behandlung und Erforschung immunvermittelter Neuropathien ernannt. Die Klinik erhält die Auszeichnung aufgrund ihrer internationalen Reputation bei Diagnosestellung, Behandlung und Grundlagenforschung. Sie zählt damit zu dem ausgewiesenen Kreis von zehn international anerkannten Zentren, die auf diesem Gebiet sowohl klinisch als auch wissenschaftlich besonders hohes Ansehen genießen.
> Zur Pressemitteilug der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

 
Neurointensivmedizin: Prof. Dr. Rainer Dziewas aus Münster erhält H. G. Mertens Preis Drucken E-Mail

DZIEWAS_web

Berlin, 23. Januar 2012 – Für innovative therapierelevante Forschung im Bereich der neurologischen Intensiv-
medizin und der allgemeinen Neurologie erhält Prof. Dr. Rainer Dziewas aus Münster den H. G. Mertens Preis 2012. Dieser wird alle zwei Jahre von der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) ausgelobt und ist mit 5000 Euro dotiert. Mit Hilfe magnetenzephalo-
grafischer Untersuchungen bei Schlaganfallpatienten mit Dysphagie konnte Professor Dziewas nachweisen, dass sowohl eine Reduktion der ipsiläsionalen als auch der kontraläsionalen schluckaktbezogenen Hirnaktivität vorliegt. Möglicherweise lässt sich diese Erkenntnis in Zukunft auch therapeutisch nutzen, indem stimulatorisch interveniert wird.
>Zur Pressemitteilung der DGNI

 
Transkranielle Magnetstimulation hilft auch nach Schlaganfall Drucken E-Mail

magnet_web
Berlin, 16. Januar 2012 – Das große therapeutische Potential der sanften Hirnstimulation mit Magnetfeldern und Gleichstrom wird derzeit intensiv erforscht. Jetzt haben Neurologen um Dr. Giacomo Koch aus Rom die Wirksamkeit der transkraniellen Magnetstimulation bei der Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten mit visuellem Neglect nachgewiesen. Durch eine gezielte Hemmung überaktiver Schaltkreise konnten sie die linksseitige Wahrnehmung der Patienten wieder deutlich verbessern. Die Ergebnisse wurden kürzlich in der Fachzeitschrift Neurology veröffentlicht.

 
Neuer Algorithmus – MS-Läsionen schnell und genau aufspüren Drucken E-Mail

MRT_Kontrast_frontal_MSPlaq
München, 12. Januar 2012 – Forscher des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) haben einen automatischen Algorithmus entwickelt, mit dem MRT-Bilder von Patienten mit Multipler Sklerose automatisch nach Läsionen gescreent werden können. „Unser Ansatz spart nicht nur Kosten und Zeit, sondern ist außerdem genauer als die herkömmliche manuelle Auswertung“, erklärt Studienleiter PD Dr. Mark Mühlau, Oberarzt in der Neurologischen Klinik des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München. Der Algorithmus ist insbesondere für die Grundlagenforschung und für klinische Studien interessant, da hier in der Regel viele MRT-Bilder und demnach große Datenmengen ausgewertet werden müssen… Pressemeldung des KKNMS

 
Das neue Jahr als Chance – Schlaganfall-Hilfe und Forscher ermuntern zu guten Vorsätzen Drucken E-Mail

Bewegung_web
Gütersloh, 5. Januar 2012 – Gute Vorsätze für ein gesünderes Leben machen Sinn. Denn gesund leben heißt besser und länger leben. Jedoch ist die Hälfte der zum Jahreswechsel gemachten Vorsätze bereits nach drei Monaten wieder vergessen, wie eine nüchterne Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa besagt. Mit dem Geheimnis erfolgreicher Vorsätze hat sich nun die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe beschäftigt.

 
Marburger Neurologe erhielt NeuroWiss-Nachwuchspreis Drucken E-Mail

winter_portrait_web

2. Januar 2012 – Der Verein zur Förderung der Neurologischen Wissenschaften „NeuroWiss“ hat den Marburger Neurologen Dr. Yaroslav Winter mit einem Nachwuchspreis geehrt. Er erhielt die Auszeichnung für ein neues Modellierungs-Verfahren, mit dem individuelle Krankheitsverläufe bei Patienten mit Blutungen im Bereich von Hirn und Rückenmark analysiert werden können. Die Preisverleihung fand Ende November im Rahmen eines Festaktes im Hörsaal des Frankfurter St. Katharinen Krankenhauses statt.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 8 von 21