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Journal-Club zu Schlaganfall-Publikationen – „Stroke News“ erscheint vierteljährlich |
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Essen, 23. März – Mit Ausgabe 01/2012 erscheint die Zeitschrift „Stroke News“ künftig viermal pro Jahr in elektronischer Form. In dem Journal, herausgegeben von der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG) und der Österreichischen Gesellschaft für Schlaganfall (ÖGSF), werden neue Publikationen aus dem Bereich Schlaganfall von hochqualifizierten Referenten in Form eines „Journal Club“ kritisch beleuchtet und ihre Bedeutung für den klinischen Alltag herausgearbeitet.
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Annahme zur Entstehung von Multipler Sklerose widerlegt |
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 Leipzig, 15. März 2012 – Schäden im Myelin von Gehirn und Rückenmark führen nicht zur Multiplen Sklerose (MS), so das Ergebnis einer gemeinsamen Studie von Wissenschaftlern aus Deutschland und der Schweiz. Mit der jüngst in der "Nature Neuroscience" veröffentlichten Studie verwerfen die Forscher eine gängige Hypothese zur Entstehung von MS.
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Neuroimplantate aus Kohlenstoff – Projekt NeuroCare gestartet |
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Jülich, 05. März 2012 – Im Rahmen des Projekts NeuroCare wollen Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und elf weitere Institute innerhalb der nächsten drei Jahre Prototypen für Netzhaut-, Kortex- und Cochlea-Implantate entwickeln, die binnen 10 Jahren zur klinischen Anwendung kommen könnten. Hierzu sollen neuartige, auf Kohlenstoff basierende Materialien zum Einsatz kommen, welche sich besser auf den medizinischen Zweck anpassen lassen als Silizium und die üblicherweise verwendeten Metalle.
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Hamburger Neurologe mit Nachwuchs-Preis ausgezeichnet |
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Hamburg, 1. März 2012 – Der Dr.-Martini-Preis ist in diesem Jahr an den Neurologen Dr. Götz Thomalla vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) verliehen worden. Dr. Thomalla erhielt den mit 3.000 Euro dotierten Nachwuchspreis für die Entwicklung eines Verfahrens, mit dem durch Einsatz eines Magnetresonanztomographen (MRT) der Zeitpunkt eines Schlaganfalls genauer eingrenzbar ist. Die Preisvergabe fand am 13. Februar in Hamburg statt.
> Zur Pressemitteilung |
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Bei Schlaganfall 112 wählen – europaweit! |
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Gütersloh, 14. Februar 2012 – In Deutschland erleiden jährlich über 250 000 Menschen einen Schlaganfall, der bei über der Hälfte der Betroffenen zu bleibenden Behinderungen führt. Dass die hier nötige rasche Hilfe in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten über die zentrale Notrufnummer 112 angefordert werden kann, wissen jedoch lediglich 19 Prozent der Deutschen. Hierauf macht die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe im Rahmen ihrer Informationskampagne „Jeder Schlaganfall ist ein Notfall – 112!“ anlässlich des europaweiten Notruftages am vergangenen Samstag aufmerksam.
>Zur Webseite des Schlaganfall-Hilfe e.V. |
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Störungen des Sexuallebens häufige Folge neurologischer Erkrankungen |
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Ljubliana, 10. Februar 2012 – Menschen mit neurologischen Erkrankungen leiden viel häufiger an Störungen ihres Sexuallebens als Gesunde. Das Gehirn wird zwar häufig als „größtes Geschlechts-organ“ des Menschen bezeichnet, tatsächlich denkt aber nicht jeder beim Thema Sexualstörungen zuerst an neurologische Ursachen. Wie sehr Schlaganfall, Parkinson oder Multiple Sklerose das Sexualleben beeinträchtigen können, hat Professor David Vodušek aus Ljubljana jetzt in einer Übersichtsarbeit in der Zeitschrift "Der Nervenarzt" beschrieben. Demnach berichten etwa zwei Drittel aller Schlaganfallpatienten, die vor dem Insult sexuell aktiv waren, von einer Beeinträchtigung ihres Sexuallebens.
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Umfrage zum Infektionsschutz in deutschen Krankenhäusern |
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Berlin, 6. Februar 2012 – Die Initiative Infektionsschutz, ein interdisziplinäres Expertengremium, führt derzeit eine online-basierte Umfrage unter ärztlichen und kaufmännischen Direktoren, Krankenhaushygienikern, Chefärzten und Pflegedirektoren durch. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) unterstützt die Initiative Infektionsschutz und empfiehlt die Teilnahme an dieser wichtigen Umfrage, mit der neue Erkenntnisse zu Hygienestandards und zu Strategien bezüglich der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben in deutschen Krankenhäusern gewonnen werden sollen.
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Hirnstimulation mit konstanter Stromstärke lindert Morbus Parkinson |
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Gainesville, 3. Februar 2012 – US-Wissenschaftler haben mit Erfolg ein neues Hirnstimulations-Verfahren bei Parkinson-Patienten erprobt. Unter Anwendung konstanter Stromstärken konnten die Neurologen um Dr. Michael Okun aus Gainesville in Florida die Krankheitssymptome und die benötigte Medikamentendosis der Studienteilnehmer deutlich senken.
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Strengeres kardiovaskuläres Monitoring bei Fingolimod |
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München, 31. Januar 2012 – Die EU-Arzneimittelbehörde EMA überprüft Nutzen und Risiken des Präparats Fingolimod (Gilenya®) gegen Multiple Sklerose (MS). Anlass sind Berichte über mögliche negative Wirkungen auf das Herz bei Ersteinnahme des Medikaments.
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LMU-Neurologe koordiniert internationales Forschungsprojekt |
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München, 30.01.2012 –Unter Federführung von Prof. Dr. med. Thomas Klopstock vom Friedrich-Baur-Institut an der Neurologischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität in München und mit Unterstützung der Bayerischen Forschungs-allianz hat das internationale Konsortium TIRCON eine vierjährige EU-Förderung in Höhe von 5,2 Millionen Euro zur Erforschung einer seltenen neurodegenerativen Eisen-Stoffwechselerkrankung eingeworben.
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Weniger Schlaganfälle durch Magen-OP |
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Göteborg, 27. Januar 2012 – Menschen mit extremem Übergewicht profitieren von einer chirurgischen Umgehung oder Verkleinerung des Magens. Derart Operierte hatten innerhalb von 15 Jahren 30 Prozent weniger Schlaganfälle oder Herzinfarkte als Nicht-Operierte, so das Ergebnis einer schwedischen Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlicht wurde. In der prospektiven Swedish Obese Subjects Study hatten Mediziner um Dr. Lars Sjöström vom Sahlgrenska University Hospital in Göteborg 2010 Patienten mit einem mittlerer BMI von 42 chirurgisch mit einem Magenband, einem Magenbypass oder mit einer Magenverkleinerung versorgt. Als Kontrollgruppe dienten 2037 adipöse Patienten ohne Eingriff (mittlerer BMI 40) mit normaler gesundheitlicher Versorgung.
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