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Epidemiologische Untersuchung des Paul-Ehrlich-Instituts zum Guillain-Barré-Syndrom/ Miller-Fisher-Syndrom |
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(21. April 2010) Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie ist vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gebeten worden, auf die epidemiologische Untersuchung zum Auftreten des Guillain-Barré-Syndroms (GBS)/ Miller-Fisher-Syndroms (MFS) aufmerksam zu machen. In dieser Studie, die das PEI seit dem 1. November 2009 durchführt, soll die Häufigkeit des GBS in Deutschland sowie eine mögliche Assoziation zwischen Influenza A/H1N1v-Impfung (Schweinegrippe-Impfung) bzw. saisonaler Grippeimpfung und GBS/ MFS untersucht werden.
Die Studie endet am 30. September 2010. Auch wenn derzeit so gut wie keine Influenza A/H1N1-Impfungen bzw. saisonale Grippeimpfungen mehr erfolgen, ist es für die Studie sehr wichtig, dass die teilnehmenden Kliniken weiterhin alle Fälle eines GBS/ MFS melden, auch solche ohne Impfzusammenhang und auch in großem zeitlichen Abstand zur Impfung aufgetretene Fälle, um valide Ergebnisse zu erhalten.
Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie begrüßt die Initiative des PEI, eine solche epidemiologische Untersuchung durchzuführen. Weitere Informationen zur Studie sind auf der Homepage des PEI unter http://www.pei.de/gbs-studie abrufbar.
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