Prof. Dr. Gereon R. Fink, Präsident der DGN (c) DGN/Hauss
„Nie war es wichtiger, Neurologe zu sein“

14. Dezember 2017 – DGN-Präsident Prof. Gereon R. Fink hielt auf dem 90. DGN-Kongress in Leipzig vor mehr als 1700 Neurologinnen und Neurologen eine viel beachtete Rede. Er verweist auf die Erfolge der Neurologie, spricht von berechtigtem Selbstbewusstsein und Stolz auf das Erreichte, fordert aber auch mehr Unabhängigkeit für das Fach und appelliert an den Zusammenhalt der Fachdisziplin. Und er spricht drängende Probleme an.

Prof. Dr. Gereon R. Fink, 2017/2018 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (c) Uniklinik Köln, FotoMedizinKöln
Einheit, Schlagkraft, Unabhängigkeit – Prof. Gereon Fink über die Aufgaben der DGN

Die neurologische Wissenschaft ist die Schlüsseldisziplin für eine immer älter werdende Gesellschaft, sagt Prof. Dr. Gereon R. Fink (52). Um die Neurologie für künftige Aufgaben zu rüsten, will er sich als Präsident der DGN 2017/2018 für den Erhalt der Einheit des Faches einsetzen.

Prof. Christine Klein, 47, übernimmt Anfang Januar 2017 als erste Frau das Amt der stellvertretenden DGN-Präsidentin und wird ab Januar 2019 satzungsgemäß  als Präsidentin agieren. Die Hamburgerin leitet seit 2013 das Institut für Neu- rogenetik an der Universität Lübeck. © DGN/Rosenthal.
Wissenschaftlerin aus Leidenschaft: Christine Klein im Interview

„Nachwuchsförderung, translationale Forschung und eine größere Berücksichtigung seltener neurologischer Erkrankungen bringen die Neurologie nach vorne“, erklärt im Interview Prof. Dr. Christine Klein, die auf dem Jahreskongress in Mannheim zur Stellvertretenden Präsidentin der DGN ab 2017 gewählt wurde.

Hochwertige Versorgung sicherstellen – Exzellenz in der Wissenschaft fördern

Die neurologische Wissenschaft droht zum Opfer des großen Erfolgs der Neurologie in der Versorgung zu werden, sagt Prof. Ralf Gold. Als neuer 1. DGN-Vorsitzender will er mehr junge, talentierte Mediziner für die Wissenschaft begeistern.

zum Interview Prof. Gold