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Update der DGN-Leitlinie Vaskuläre Demenzen

Die S1-Leitlinie Vaskuläre Demenzen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (AWMF-Registernummer: 030/038) unter Federführung von Professor Martin Dichgans, München, wurde nach viereinhalb Jahren überarbeitet und im Internetauftritt der DGN veröffentlicht.

Aufgenommen in die Leitlinie wurde unter anderem, dass die Diagnose einer vaskulär bedingten kognitiven Beeinträchtigung (Vascular Cognitive Impairment, VCI) auch bei Fehlen von Gedächtnisdefiziten gestellt werden kann, sofern Defizite in anderen kognitiven Domänen bestehen. Außerdem ist die Inzidenzrate für Demenz nach Intrazerebraler Blutung hoch und bleibt auch über Jahre deutlich erhöht. Dies gilt insbesondere für Patienten mit lobärer Hirnblutung.

Die Überarbeitung richtet sich nach den neuen AWMF-Kriterien zur Einschätzung von potenziellen Interessenkonflikten der Beteiligten unter Mitwirkung eines externen Interessenkonfliktbeauftragten. Die sogenannte 50-Prozent-Regelung der DGN – mindestens die Hälfte der Autoren dürfen keine oder nur geringe potenzielle Interessenkonflikte aufweisen – wurde eingehalten.

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