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Prof. Dr. Josef G. Heckmann, Koordinator der Leitlinie (c) Klinikum Landshut
DGN-Leitlinie zur idiopathischen Fazialisparese aktualisiert

Die S2k-Leitlinie "Therapie der idiopathischen Fazialisparese (Bell's Palsy) " (AWMF-Registernummer: 030/013) steht nach knapp fünf Jahren vollständig überarbeitet zur Verfügung. Koordiniert wurde die Leitlinienarbeit von Prof. Josef G. Heckmann, Landshut.

Eine aktualisierte Metaanalyse unterstützt nun die Behandlungsempfehlung mit Glukokortikoiden, welche bei Schwangeren jedoch unter stationären Bedingungen durchgeführt werden sollte. Eine zusätzliche virustatische Therapie kann sich im Einzelfall als nützlich erweisen. Da bis zu 40 Prozent aller Fazialisparesen nicht-idiopathischer Genese sind, gewinnt die Differenzialdiagnose an Bedeutung. Neben Foto- und Videodokumentation hilft bei der Beurteilung der Reinnervation nach einer Nervennaht  auch eine jüngst vorgestellte Ultraschallmethode.

Der Leitlinie hängen Kommentare von folgenden Fachgesellschaften an: Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Mund- Kiefer und Gesichtschirurgie (DGMKG), Deutsche Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (DGPRÄC).

Zur Leitlinie "Therapie der idiopathischen Fazialisparese (Bell's Palsy)"