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Prof. Dr. Peter Berlit wird erster DGN-Generalsekretär (c) Alfried Krupp Krankenhaus
Peter Berlit ist erster Generalsekretär der DGN

9. Januar 2018 – Professor Peter Berlit verstärkt ab Januar 2018 als erster Generalsekretär die Deutsche Gesellschaft für Neurologie in der Berliner Geschäftsstelle. „Mit den zunehmenden Aufgaben der Neurologie in der medizinischen Versorgungslandschaft und dem weiterhin rasanten Wachstum der DGN nimmt auch der Bedarf an fachlich kompetenter und politisch versierter Kommunikation und Vernetzung zu“, erklärt Geschäftsführer Dr. Thomas Thiekötter.

DGN-Präsident Professor Gereon R. Fink freut sich über den Zuwachs: „Mit Professor Berlit haben wir für diese neue wie wichtige Position einen auch berufspolitisch erfahrenen Kollegen gewinnen können, der vor allem die Kontakte in die standes- und gesundheitspolitischen Organisationen hinein vertiefen wird“.

„Besonders an der neuen Aufgabe freut mich, dass ich für die Neurologie aktuelle und relevante Themen wie Versorgungsabläufe zwischen Praxis und Klinik, Inhalte der Weiterbildung und Kommunikation medizinisch-wissenschaftlicher Ergebnisse bearbeiten darf“, sagt Generalsekretär Professor Berlit.

Peter Berlit kennt die DGN schon sehr gut: Von 1997 an bis 2015 hat er den jährlichen Chefärztetag organisiert und war Sprecher der Kommission Leitende Krankenhausärzte der DGN. Für diesen Einsatz sowie für sein herausragendes Engagement in der Lehre wurde er im Jahr 2015 von der DGN mit dem renommierten Erb-Becher geehrt.

Nach ärztlichen und wissenschaftlichen Tätigkeiten am Universitätsklinikum in Heidelberg und Mannheim sowie einer Gastprofessur in San Diego kam Professor Berlit 1992 an die Klinik für Neurologie am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen, die er bis Ende 2017 als Chefarzt leitete. Dort baute er unter anderem 1994 eine der ersten Stroke Units in Deutschland auf. Zahlreiche weitere innovative Versorgungsprojekte folgten, die weit über das Ruhrgebiet hinaus Aufmerksamkeit erhielten. Drei Jahre war er Ärztlicher Direktor des Gesamtkrankenhauses.

Der 67-Jährige kennt das gesamte Spektrum der Neurologie: von der Wissenschaft über die Versorgung bis zur Lehre und der politischen Arbeit. Besonders am Herzen liegt ihm aber, dass die Neurologie eine unabhängige und eine patientenorientierte Medizin bleibt. Mit diesem persönlichen Anspruch hat die Deutsche Gesellschaft für Neurologie einen idealen Akteur für ihr Fach gewonnen.