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Leitlinie Dysarthrien: neue Erkenntnisse zur Sprechqualität unter Tiefer Hirnstimulation

16. August 2018 – Die S1-Leitlinie „Neurogene Sprechstörungen (Dysarthrien)“ der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) (AWMF-Registernummer 030/103) wurde unter Federführung von Prof. Dr. med. Hermann Ackermann, MA, Tübingen, aktualisiert. Die Neufassung steht ab sofort auf den Webportalen der DGN und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) zur Verfügung.

Dysarthrien stellen die häufigsten neurologischen Kommunikationsstörungen dar. Die vorliegende Leitlinie gibt einen Überblick zu Ätiologie und Klassifikation dieser Syndrome. Die Therapie einer Dysarthrie stützt sich nach sorgfältiger Diagnostik auf vier Säulen: Übungsbehandlungen, Anpassung von Kommunikationshilfen, medikamentöse Maßnahmen und chirurgische Eingriffe.

Neue Erkenntnisse gibt es zur Dysarthrie von Parkinson-Patienten. So zeigen Studien, dass unter Tiefer Hirnstimulation erstens, die Sprechqualität von der Elektrodenposition abhängt, zweitens, dass sich die phonatorisch/artikulatorischen Leistungen nach Ablauf eines Jahres post operationem wieder verschlechtern können, und drittens, dass der Schweregrad der Dysarthrie zum Zeitpunkt der Intervention als wichtigster prädiktiver Faktor einer nachfolgenden Beeinträchtigung des Sprechens gelten darf.

Zur Leitlinie "Neurogene Sprechstörungen (Dysarthrien)"

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