Drucken

Kapitel: Kopfschmerzen und andere Schmerzen

Diagnose und nicht interventionelle Therapie neuropathischer Schmerzen

Entwicklungsstufe: S2k
Stand: Mai 2019
Online seit: 4. September 2019
Gültig bis: April 2024
AWMF-Registernummer: 030/114
Federführend
PD. Dr. med. Tanja Schlereth, Wiesbaden


PDF-Download der Leitlinie
Leitlinienreport
Clinical Pathway

Zitierhinweis:
Schlereth T. et al., Diagnose und nicht interventionelle Therapie neuropathischer Schmerzen, S2k-Leitlinie, 2019, in: Deutsche Gesellschaft für Neurologie (Hrsg.), Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie. Online: www.dgn.org/leitlinien (abgerufen am TT.MM.JJJJ)

20. April 2020 Warnhinweis zu Pregabalin / Gabapentin

Im Newsletter der Arzeimittelkommission der deutschen Ärzteschaft vom 17.02.2020 wurde ein Arzneimittelbericht veröffentlicht, in dem auf das Abhängigkeitspotential von Pregabalin hingewiesen wird. Dies trifft vor allem Patienten mit komorbider Substanzabhängigkeit (insbesondere bei Konsum von Opioiden) zu. Allerdings traten diese Nebenwirkungen bei sehr hohen Tagesdosen auf (im Median 2100 mg, Spannweite 800-7500 mg), die über der maximal zugelassenen Tagesdosis von 600 mg lagen. Es wird dabei empfohlen, Pregabalin bei Patienten mit vorbestehender Substanzabhängigkeit zu vermeiden und falls die Therapie erforderlich ist, den Patienten engmaschig bezüglich Fehlgebrauch zu beobachten. Wegen der günstigeren Pharmakokinetik mit nichtlinearer Resorptionskinetik und geringerer Toxizität bei oraler Überdosierung wäre bei Abhängigkeitspotential je nach Indikation ggf. Gabapentin in Erwägung zu ziehen. Lebensbedrohliche Komplikationen bei Intoxikationen sind in Einzelfällen bei Mischkonsum von Benzodiazepinen, Alkohol und anderen Drogen beschrieben worden.

12. September 2019 – Bitte beachten Sie:
Leitlinien-PDF und Leitlinienreport vom 4. September wurden redaktionell aktualisiert und ausgetauscht (siehe jeweils Download im grauen Kasten oben).


Was gibt es Neues?


Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick


Bitte beachten Sie: Die Langversion der Leitlinie finden Sie als PDF zum Download im grauen Kasten oben.

 

© Deutsche Gesellschaft für Neurologie