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Prof. Dr. Ulrich Bogdahn (c) UKR
Neue Therapieeinheit Neuroonkologie in Regensburg

09. März 2011 – Die Medizinische Fakultät der Universität Regensburg hat mit Förderung der Wilhelm Sander-Stiftung am Universitätsklinikum eine interdisziplinäre Therapieeinheit für den Bereich NeuroOnkologie eröffnet. Sie stärkt das 2009 gegründete Zentrum für Hirntumoren (ZHT). Das ZHT ist eines der größten Forschungs- und Behandlungszentren für Patienten mit Hirntumoren in Deutschland.

Durch die neue Einrichtung baut das Universitätsklinikum Regensburg seine Kompetenzen weiter aus, Patienten mit Hirntumoren zu behandeln. „Die interdisziplinären Arbeitsstrukturen sowie modernste diagnostische und therapeutische Ausstattung ermöglichen uns eine optimale Versorgung der Patienten“, erläutert Prof. Dr. Alexander Brawanski, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie der Universität Regensburg und Sprecher des ZHT. Fester Bestandteil der Therapieeinheit ist die Erforschung und Evaluierung neuer Therapieverfahren. Die Regensburger Mediziner haben sich dabei auf die Entwicklung und Überführung molekular begründeter Therapiemodelle aus der Grundlagen- und klinischen Forschung in die klinische Praxis spezialisiert. „Der Weg zu individualisierten Therapieentscheidungen, die die Behandlung dieser schwerwiegenden Erkrankungen weiter verbessern sollen, wird im ZHT durch die Sander-Therapieeinheit NeuroOnkologie geebnet“, erklärt Prof. Dr. Ulrich Bogdahn, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie.

Die Förderung durch die Wilhelm-Sander-Stiftung in Höhe von rund drei Millionen Euro ist auf fünf Jahre angelegt. Anschließend soll die Therapieeinheit in den Routinebetrieb des Klinikums überführt werden.

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