02. Dezember 2011 – Derzeit haben Grippeviren wieder Hochsaison. Die hohe Luftfeuchte und sinkende Temperaturen in den Wintermonaten sorgen dafür, dass die Arztpraxen derzeit einen Anstieg der Grippeerkrankungen verzeichnen. Experten des krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) raten daher allen Multiple Sklerose-Patienten dringend, sich gegen Influenza impfen zu lassen. „Eine Influenza-Infektion kann neue MS-Schübe auslösen und damit den Gesamtzustand der Patienten verschlechtern“, erläutert Prof. Dr. Uwe Zettl, Leiter für Neuroimmunologie an der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universität Rostock, der im Auftrag des KKNMS und des Ärztlichen Beirats der Deutschen MS Gesellschaft (DMSG) eine aktuelle Stellungnahme zum Thema für Fachkollegen erarbeitet hat. Diese empfiehlt unter anderem auch denjenigen Patienten eine Impfung, die derzeit mit einer Immuntherapie behandelt werden. Über 15 Jahre Erfahrung mit sog. Basistherapeutika (Interferon ß, Glatirameracetat) lassen die Grippeimpfung bei derart behandelten Patienten als unproblematisch erscheinen.

Download der Pressemitteilung des KKNMS

Die vollständige Stellungnahme von KKNMS und DMSG ist im Internet unter www.kompetenznetz-multiplesklerose.de sowie auf www.dmsg.de abrufbar.

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