Bewegung hält gesund (c) Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Das neue Jahr als Chance – Schlaganfall-Hilfe und Forscher ermuntern zu guten Vorsätzen

Gütersloh, 05. Januar 2012 – Gute Vorsätze für ein gesünderes Leben machen Sinn. Denn gesund leben heißt besser und länger leben. Jedoch ist die Hälfte der zum Jahreswechsel gemachten Vorsätze bereits nach drei Monaten wieder vergessen, wie eine nüchterne Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa besagt. Mit dem Geheimnis erfolgreicher Vorsätze hat sich nun die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe beschäftigt.

Einer aktuellen Befragung der Schlaganfall-Hilfe zufolge glauben rund 82 Prozent der Deutschen, ihr Schlaganfallrisiko selbst beeinflussen zu können (Schlaganfall-Barometer 2/2011). Doch offenbar bedeutet wissen nicht automatisch auch handeln. So gehen Mediziner davon aus, dass rund 70 Prozent der Schlaganfälle auf eine ungesunde Lebensweise zurückzuführen sind.

Günstige Rahmenbedingungen schaffen und sich selber kennen (lernen)

Zum Scheitern vieler guter Vorsätze führen Psychologen zufolge zwei Hauptursachen. So seien oft die Rahmenbedingungen ungünstig: Die Ziele sind nicht klar definiert, der Zeitpunkt ist ungünstig gewählt oder das Vorhaben wird vor den Mitmenschen geheim gehalten. Dies senke die Hemmschwelle zum Ausstieg. Ein weiterer wichtiger Faktor sei die Unkenntnis der eigenen Persönlichkeit, erklärt Jaap Denissen, Professor für Psychologie der Berliner Humboldt-Universität. Viele Menschen glauben sich zu kennen und sind am Ende doch überrascht. „Grundsätzlich ist es so, dass Selbst- und Fremdeinschätzung nicht besonders stark zusammenhängen“, so der Psychologe, dessen Forschungsschwerpunkt die Persönlichkeitsentwicklung ist.

Weitere Informationen

Interviews mit Experten wie Jaap Denissen, Links und nützliche Tipps finden sich im Online-Portal der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe unter: www.schlaganfall-hilfe.de.

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