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 Tiefe Hirnstimulation (c) BVMed-Bilderpool
Hirnstimulation mit konstanter Stromstärke lindert Morbus Parkinson

Gainesville, 03. Februar 2012 – US-Wissenschaftler haben mit Erfolg ein neues Hirnstimulations-Verfahren bei Parkinson-Patienten erprobt. Unter Anwendung konstanter Stromstärken konnten die Neurologen um Dr. Michael Okun aus Gainesville in Florida die Krankheitssymptome und die benötigte Medikamentendosis der Studienteilnehmer deutlich senken.

In einer ersten kontrollierten Studie mit stromstärkegesteuerter Stimulation ging es zunächst lediglich darum, Wirksamkeit und Verträglichkeit des Verfahrens mit der medikamentösen Standardtherapie zu vergleichen. Indem Dr. Onkun und sein Team die potenziellen Unterschiede beim Gewebewiderstand berücksichtigten, konnten sie das elektrische Feld um die implantierten Elektroden besser steuern als bei der bisher üblichen spannungskontrollierten Stimulation, wodurch es letztlich gelingen sollte, auch die Parkinsonsymptome besser zu beherrschen.

Zur ausführlichen Meldung der Ärztezeitung
Zur Studie auf thelancet.com (Login für Volltext erforderlich)

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