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DGfE: Nutzenbewertung des G-BA geht zu Lasten der Patienten

11. November 2014 – Die Deutsche Gesellschaft für Epileptologie (DGfE) hat sich über die Nutzenbewertung von Perampanel durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) am 6. November mit Unverständnis und Bedauern geäußert. Dem Medikament, das vielen bisher pharmakoresistenten Epilepsie-Patienten in Deutschland ein Leben ohne oder mit stark reduzierten Anfällen ermöglicht, wurde kein Zusatznutzen bescheinigt.

Das methodische Vorgehen des G-BA würde individiduelle Effekte nicht berücksichtigen. Die DGfE hatte fast zwei Jahre lang für das Präparat argumentiert.Rund 200.000 Epilepsie-Patienten in Deutschland seien mit den derzeit verfügbaren Medikamenten nicht ausreichend therapierbar. "Die Epilepsie besteht aus mindestens 20 verschiedenen Krankheiten, daher benötigen wir auch ein großes Arsenal an Wirkstoffen, um die Patienten individuell behandeln zu können", so Professor Heinz Beck aus Bonn, 1. Vorsitzender der DGfE.

Zur Stellungnahme auf der Website der DGfE

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