(c) Film „Epilepsie: Wissenschaftler entschuldigen sich“ der Klinik für Epileptologie UKB Bonn
Aufruf: Petition an den Bundestag zur besseren Versorgung von Epilepsie-Patienten

11. Mai 2015 – Die DGN unterstützt eine Petition der Epilepsie-Selbsthilfeverbände Deutschlands an den Deutschen Bundestag: Das Parlament soll eine Reform des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) beschließen.

Ziel ist es, die Versorgung von therapieresistenten Epilepsie-Patienten mit neuen Medikamenten auch in Deutschland sicherzustellen. Seit Einführung des AMNOG sind zwei wirksame Antiepileptika von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen worden. Wenn nur 5 % der therapieresistenten Patienten mit einem neuen Präparat anfallsfrei werden, so kommt dies mindestens 10.000 Menschen zugute. Trotz des hohen Patientennutzens werden diese Medikamente mangels des geforderten Zusatznutzens in Deutschland von den Krankenkassen nicht kostendeckend bezahlt. Die DGN ruft zur Unterzeichnung der Petition auf – und die Zeit drängt: Es müssen 50.000 Unterschriften innerhalb von 4 Wochen, bis 4. Juni, gesammelt werden. Die Aktion wird nicht von der Industrie unterstützt.


Zur Website der Epilepsie-Petition mit weiteren Informationen zur Unterzeichnung

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