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Prof. Franz Blaes
US-Stiftung fördert deutsche Forschung

23. Dezember 2015 – Die US-amerikanische „Pablove Foundation“ unterstützt den Chefarzt des Neurologie-Klinikums Oberberg, Professor Franz Blaes, mit 50.000 Euro bei seiner Forschung über Kinder mit dem seltenen Opsoklonus-Myoklonus-Syndrom (OMS). Bei der neurologischen Erkrankung handelt es sich um eine Kombination von Augenbewegungsstörungen, Muskelzuckungen und Koordinationsstörungen.

Bei über der Hälfte der Fälle zeigt sich dieses Syndrom zusammen mit einem Neuroblastom, eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen im Kindesalter. Mit dem zweckgebundenen Forschungsgeld möchte Professor Blaes, der als einer der wenigen seit Anfang der 1990er-Jahre das OMS wissenschaftlich untersucht, vor allem die Ursachenforschung der Erkrankung vorantreiben. In der Ursache des Syndroms könnte ein Schlüssel zur Therapie der Krebserkrankung liegen, denn nach aktuellem Kenntnisstand besitzen Kinder mit OMS und Neuroblastom eine bessere Prognose bezüglich des Tumorleidens. „Die OMS entsteht vermutlich durch eine fehlgeleitete Immunreaktion, die in dem Tumor der Kinder entsteht. Die Stiftung hofft, dass wir die Vorgänge im Neuroblastom besser verstehen und damit eine Möglichkeit finden, diesen Tumor zu bekämpfen“, so der Neurologe, der die experimentellen Studien in seinem Labor an der Neurologie der Justus-Liebig-Universität Gießen durchführt.

Professor Blaes war selber überrascht über die Zuwendung. Die Stiftung war aufgrund seiner Veröffentlichungen auf ihn aufmerksam geworden.

Neurologische Fachabteilung des Klinikums Oberberg

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