Parkinson und Alzheimer: Forschungsförderung durch die Innovative Medicines Initiative (IMI2)

7. Januar 2016 – Die Deutsche Parkinson Gesellschaft (DPG) weist auf eine Förderung zum Thema "Identification of druggable targets modulating misfolded proteins in Alzheimer’s and Parkinson’s diseases" hin. Folgende Nachricht hat das IMI-Team der Nationalen Kontaktstelle Lebenswissenschaften der DPG übermittelt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie auf einen Aufruf der Innovative Medicines Initiative 2 (IMI2) zum Thema "Identification of druggable targets modulating misfolded proteins in Alzheimer’s and Parkinson’s diseases" aufmerksam machen.

Der 7. Aufruf von IMI2 wurde am 18.12.2015 veröffentlicht (http://www.imi.europa.eu/content/imi-2-call-7-0).

Die Innovative Medicines Initiative 2 (IMI2) ist eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen der Europäischen Union, vertreten durch die Europäische Kommission, und der (bio)pharmazeutischen Industrie, vertreten durch den Europäischen Dachverband der pharmazeutischen Industrie (European Federation of Pharmaceutical Industries Associations; EFPIA).

Es handelt sich um ein zweistufiges Antragsverfahren. Die Einreichungsfrist der ersten Antragstufe endet am 17. März 2016, 17.00 Uhr.
In der ersten Antragsstufe bewerben sich Konsortien bestehend aus nicht-EFPIA-Organisationen (z. B. öffentlichen Forschungseinrichtungen, Universitäten, Kleinstunternehmen, kleinen und mittleren Unternehmen und anderen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 500 Mio. EUR, Patientenorganisationen, Zulassungsbehörden) auf die ausgeschriebenen Themen. Hinter jedem Thema stehen EFPIA-Firmen, die sich mit "in-kind-contributions" an den Projekten beteiligen.

In der zweiten Antragsstufe wird das erstplatzierte öffentliche Konsortium der Stufe 1 mit dem hinter dem jeweiligen Topic stehenden EFPIA-Konsortium zusammengeführt und zur Einreichung eines Vollantrages aufgefordert. Es gelten die Horizont 2020 Beteiligungsregeln, d.h. Konsortien müssen aus mindestens drei voneinander unabhängigen Partnern aus mindestens drei unterschiedlichen EU-Mitgliedstaaten bzw. an Horizont 2020 assoziierten Staaten bestehen.

Ein deutsches Webinar zum 7. Aufruf von IMI2 wurde am 9. Dezember 2015 gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der Nationalen Kontaktstelle Lebenswissenschaften (NKS-L), dem Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (vfa/vfa bio) und der Vereinigung Deutscher Biotechnologie Unternehmen (VBU) durchgeführt. Die Präsentationen und Mitschnitte der Beiträge sind hier verfügbar: http://vbu.cme24.de/?id=285

Als Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften (NKS-L) sind wir Anlaufstelle für alle Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die im Bereich Lebenswissenschaften an den Europäischen Forschungsprogrammen teilnehmen möchten.

Bei Fragen zu IMI2 können Sie sich gerne an uns wenden:

Dr. Caroline Töx
0228 3821-2043


Dr. Rebecca Breuer
0228 3821-1705


Jan Skriwanek
0228 3821-1677


Mit freundlichen Grüßen
Ihr IMI-Team der Nationalen Kontaktstelle Lebenswissenschaften

DLR Projektträger: Ein verlässlicher Partner für Forschung, Innovation und Bildung.

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