Globale Ressource Gehirn: Wissenschaftsakademien geben Empfehlungen vor G7-Gipfel

20. April 2016 – Die Leopoldina und 13 weitere nationale Wissenschaftsakademien fordern in ihrer heute veröffentlichten Stellungnahme, das „Gehirn als globale Ressource zu verstehen, schützen und zu entwickeln“.

Hirnerkrankungen können einen globalen Gesundheitsnotstand verursachen, weshalb die internationale Zusammenarbeit bei der Grundlagenforschung sowie die Einrichtung weltweiter Programme zur Prävention, Diagnostik und Therapie gefördert werden müsse, lauten zwei der vier Empfehlungen an die Teilnehmerländer des G7-Gipfels vom 26. bis 27. Mai 2016 in Japan.

Desweiteren solle die Entwicklung theoretischer Hirnmodelle hirnbasierter künstlicher Intelligenz angestrebt werden, damit einhergehende ethische und politische Fragen gelte es global zu diskutieren. Zuletzt wird auf die Verknüpfung von Neurowissenschaft, Sozialwissenschaften und Verhaltensforschung zur Verbesserung von Bildung und Lebensgestaltung hingewiesen.

Sieben der 14 Wissenschaftsakademien kommen aus den G7-Teilnehmerländern und geben ihre Stellungnahmen – diesjährig auch zu den Themen Katastrophenabwehr und Nachwuchsförderung in der Wissenschaft – ihren Regierungen auf den Weg zum G7-Gipfel mit. Beim Treffen der sogenannten G-Science-Akademien vergangenen Februar in Tokio wurde zudem über die Umsetzungen der Empfehlungen des Vorjahres berichtet.

Zur Stellungnahme der Wissenschaftsakademien zur Hirnforschung

Wir nutzen Cookies, um die Zugriffe auf unserer Webseite zu analysieren. Sie können dem jederzeit widersprechen. Weitere Hinweise und die Möglichkeit zum Opt-out finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Datenschutzerklärung Verstanden