Besucherrekord beim 90. DGN-Kongress in Leipzig

6. Oktober 2017 – Mit 5121 Fachbesuchern, 1176 Gästen, Ausstellern und Medienvertretern war der 90. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Leipzig einer der besucherstärksten Kongresse der letzten Jahre. Zahlreich vertreten waren auch junge und angehende Neurologinnen und Neurologen: Knapp 1000 Studierende und Assistenzärzte kamen zum Kongress.

Den Jahreskongress in Leipzig vom 20. bis 23. September 2017 besuchten rund 500 Teilnehmer mehr, als im September 2016 zum Kongress nach Mannheim gekommen waren. Professor Joseph Claßen, Kongresspräsident, und Professor Dorothee Saur, Kongresssekretärin, beide vom Universitätsklinikum Leipzig, sowie Professor Gereon R. Fink, Köln, Präsident der DGN, waren vier Tage lang Gastgeber im Congress Center Leipzig (CCL). Das hochkarätige Programm mit wissenschaftlichen Vorträgen, Kursen der unabhängigen DGN-Fortbildungsakademie, Diskussionsrunden im DGN(forum zu relevanten berufspolitischen Themen, ergänzt durch vielfältige Angebote der Jungen Neurologen, zeigte sich auch für die jüngere Ärztegeneration attraktiv: Knapp ein Fünftel der Kongressteilnehmer waren Studierende (409) sowie Assistenzärztinnen und Assistenzärzte (576).

Die Kampagne Wir sind Neurologie. der DGN feierte in Leipzig ihre erfolgreiche Live-Premiere. Die Schlangen vor der Fotobox im Atrium des CCL rissen vier Tage lang nicht ab. Über 200 Kongressteilnehmer ließen sich vor Ort als Neurologie-Botschafter fotografieren und wurden mit ihrer ganz persönlichen Botschaft Teil der Kampagne Wir sind Neurologie. Das Interesse an einer Mitgliedschaft in der DGN war in Leipzig so hoch wie auf keinem Jahreskongress zuvor. 83 Neumitglieder unterzeichneten am DGN-Stand ihren Aufnahmeantrag in die DGN.

In der Kongresshalle am Zoo erwies sich das Thema Neurologie ebenfalls als Publikumsmagnet. 1200 Besucher – etwa zur Hälfte Leipziger, zur anderen Hälfte Kongressbesucher – kamen am Freitagabend zum Science Slam „Geistesblitze“, den die DGN zum zweiten Mal zusammen mit den Jungen Neurologen ausrichtete.

Das zum Kongress neu gegründete NeuroOrchester feierte am Donnerstagabend mit einem Benefizkonzert zu Gunsten der Parkinsonforschung seinen Einstand. Die Solisten Professor Dr. Klaus V. Toyka, ehemaliger Direktor der neurologischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums Würzburg, und Dr. Muriel Stoppe, Ärztin der Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Leipzig, und ihre Kollegen begeisterten das Publikum im Gewandhaus zu Leipzig.