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Erfolgreicher Launch der „Neurological Research and Practice“

01. März 2019 – Gestern ging die erste Ausgabe von „Neurological Research and Practice“ online.

Ein großer Erfolg für die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), die sich mit diesem englischsprachigen Open-Access-Journal auch international als Motor für Forschung und Innovation präsentiert und Autoren aktiv bei der Publikation und internationalen Verbreitung ihrer Forschungsergebnisse unterstützt. Für das Fachpublikum ist „Neurological Research and Practice“ ein Key-Journal, dessen regelmäßige Lektüre mehr als lohnenswert ist!

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) ist mit über 9500 Mitgliedern die zweitgrößte neurologische Fachgesellschaft weltweit und belegt in Deutschland unter den größten medizinischen Fachgesellschaften Platz 4. Dieser Stellenwert ist international aber nur wenigen bekannt, obwohl viele Innovationen und bedeutsame Publikationen „made in Germany“ sind. Die deutsche Neurologie belegt weltweit Spitzenplätze, insbesondere in den Bereichen Schlaganfall, Epilepsie, Kopfschmerzen, Bewegungsstörungen, Neuroimmunologie, -onkologie und -genetik. Was bislang allerdings fehlte, war eine englischsprachige Fachzeitschrift, die diese Forschungsaktivität entsprechend darstellt und für eine internationale Verbreitung sorgt. Mit dem Launch der Open-Access-Zeitschrift „Neurological Research and Practice“ ist diese Lücke nun geschlossen worden.

„Wir haben jetzt die Möglichkeit, neurologische Forschungsaktivität in Deutschland adäquat abzubilden und einem internationalen Fachpublikum zugänglich zu machen. Wir sind nicht mehr von den häufig sehr selektiven Auswahlkriterien internationaler Journals abhängig, die es gerade jungen Forschern erschweren, ihre Studienergebnisse international zu publizieren“, erklärt Herausgeber Prof. Dr. med. Dr. h.c. (mult.) Dipl.-Psych. Werner Hacke, Heidelberg. „Denn es ist nicht immer einfach, auch qualitativ sehr hochwertige Arbeiten hochrangig zu publiziert.“ Wie der renommierte Neurologe weiter ausführt, soll das neue Peer-Review-Journal – übrigens ein offizielles Organ der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) – sowohl Klinikern als auch Grundlagenforschern eine Plattform bieten und den Lesern einen schnellen und kostenfreien Zugang zu den aktuellen Forschungsergebnissen ermöglichen. „Für uns ist `open access´ der neue Goldstandard für Wissenschaftspublikationen, der Räume für einen Forschungsdiskurs frei von wirtschaftlichen Interessen ermöglicht. Die Autoren müssen nicht das Copyright an einen Verlag abgeben, wie sonst üblich, haben aber auch nicht das Problem, dass sie für ihre Publikation wie bei anderen Open-Access-Journals zahlen müssen“.

Ermöglicht wird das durch das Engagement der DGN, die die Publikationskosten in den ersten Jahren übernehmen wird. „Das ist ein attraktives Angebot für alle Neurologen, die aktiv forschen. Wenn eine Arbeit das Peer-Review-Verfahren durchläuft und den Qualitätsanforderungen standhält, steht einer zügigen Publikation nichts im Wege – ohne dass die Autoren selbst eine nennenswerte Summe aufbringen müssen. Das ist aktive Forschungsförderung, die insbesondere dem wissenschaftlichen Nachwuchs zugutekommt. Wir sehen darin eine Investition in die Zukunft“, erklärt Prof. Dr. med. Peter Berlit, Generalsekretär der DGN.

Dass sich das Engagement lohnt, zeigt die aktuelle Auswahl an Studien, Reviews und Leitlinien, die zum Launch publiziert wurde (siehe https://neurolrespract.biomedcentral.com/articles ). Insgesamt ist ein erfolgreicher Start gelungen, der andeutet, dass sich „Neurological Research and Practice“ schnell zu einem internationalen Key-Journal im Bereich der Neurologie entwickeln wird.

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