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 v.l.n.r.: Margit Pratschko, Prof. Dr. Heinz Reichmann, Claudia Heiss
Deutscher Journalistenpreis Neurologie an WDR und FOCUS

Herausragende journalistische Werke über neurologische Themen geehrt 

07. Oktober 2009 – Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Nürnberg wurden die Redakteurin Claudia Heiss (Quarks & Co, WDR) in der Kategorie TV/Hörfunk, die FOCUS-Redakteurin Margit Pratschko (FOCUS-Magazin) in der Kategorie Print/Internet mit dem Journalistenpreis Neurologie der DGN ausgezeichnet.

Claudia Heiss ist eine bemerkenswerte Gesamtkomposition gelungen

In der Gesamtwertung landete die Diplombiologin Claudia Heiss, Redakteurin der Wissenschaftssendung Quarks & Co des Westdeutschen Rundfunks, mit der höchsten Wertung am weitesten vorne. Ihre  Sendung „Kopfschmerz – muss das sein?“ wurde im Februar dieses Jahres ausgestrahlt. Die gebürtige Saarbrückerin betonte bei der Preisverleihung im Rahmen des DGN Jahreskongresses, dass hinter dieser  Sendung selbstverständlich nicht nur Sie alleine, sondern ein ganzes Team stehe und dankte Hilmar Liebsch, Gabriele Rose, Mike Schaefer und Angela Sommer. Claudia Heiss nahm den Preis für die 45-minütige Sendung stellvertretend für diese Autoren und den Moderator Rangar Yogeshwar entgegen.

„Der Sendung ist eine bemerkenswerte Gesamtkomposition gelungen, die Zusammenhänge herausarbeitet, die zu den verschiedenen Arten von Kopfschmerz führen“, lobte die Jury. Dies sei vor allem für die Zuschauer für die erfolgreiche Bekämpfung der Schmerzen wichtig.  Nachhaltig beeindruckend war der Test zur Erwartungshaltung von Kopfschmerz-Auslösern. Dabei wurde die psychologische Komponente, die von vielen Betroffenen negiert wird, in nachvollziehbarer und zugleich humorvoller Weise erklärt.

Margit Pratschko zeigte den Lesern moderne therapeutische Optionen auf

In der Kategorie Print/Internet erzielte Frau Margit Pratschko mit ihrer Titelgeschichte „Gewitter im Gehirn“ die höchste Wertung. Der Artikel erschien am 9. März 2009 im FOCUS-Magazin unter Mitarbeit von Inka Reichert und Jochen Niehaus. Ein Juror begründete: „Frau Pratschko hat es hervorragend fertiggebracht, einem breiten Publikum das Krankheitsbild Migräne und die therapeutischen Optionen nahezubringen“. Gelobt wurde auch die „hervorragende Recherche“ und die „sehr gute Verständlichkeit“. Inzwischen hat Margit Pratschko innerhalb des Burda-Verlages gewechselt und leitet jetzt das Ressort Medizin beim Gesellschaftsmagazin „BUNTE“.

Mehr als doppelt so viele Bewerbungen als im vergangenen Jahr

Das Interesse am Journalisten-Preis Neurologie war in diesem Jahr mit 36 eingereichten Beiträgen sehr hoch, wurden im vergangenen Jahr doch nur 17 Veröffentlichungen der Jury vorgelegt. „Überraschend hohe Qualität“, „Wir haben viel gelernt“, „Es hat Freude bereitet, die Beiträge zu sondieren“, so einige Kommentare der Juroren. Das Spektrum reichte von Beiträgen aus Regionalzeitungen über Reports und Reportagen aus großen Magazinen bis hin zu Hörfunkbeiträgen und TV-Reportagen überregionaler und allseits bekannter Sendungen.

Die Jury setzte sich zusammen aus:

Der Deutsche Journalistenpreis Neurologie wurde 2009 zum zweiten Mal von der DGN ausgelobt. Er soll die Aufmerksamkeit für neurologische Themen steigern und ihre Bedeutung für Patienten, Politik und Gesundheitssystem unterstreichen. Die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung wurde in diesem Jahr erstmals zu gleichen Teilen auf die beiden Kategorien Print/Internet und TV/Hörfunk verteilt.

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