Prof. Dr. Heinz Reichmann, Dresden (l.), 1. Vorsitzender der DGN und Prof. Dr. Hans-Christoph Diener bei der Preisverleihung am 22. September 2010 auf der Neurowoche 2010 in Mannheim (c) DGN, Seehafer
Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie ehrt Prof. Hans-Christoph Diener mit der Max-Nonne-Gedenkmünze

01. Oktober 2010 – Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener, Direktor der Universitätsklinik für Neurologie der Universität Duisburg Essen, erhält für seine herausragenden Verdienste im Fach Neurologie die Max-Nonne-Gedenkmünze der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). Sie gilt als eine der wichtigsten Ehrungen in diesem Fach. Verliehen wurde die Auszeichnung am 22. September auf dem DGN-Jahreskongress im Rahmen der Neurowoche 2010 in Mannheim.

Prof. Hans-Christoph Diener hat durch sein außerordentliches Engagement unter anderem als Präsident der DGN in den Jahren 2003 und 2004 und als ihr Pressesprecher einen wichtigen Beitrag zur Etablierung der DGN-Medienbelange in der breiten Öffentlichkeit geleistet. Außerdem ist er als Vorsitzender der Leitlinien-Kommission maßgeblich an der Entwicklung der „Leitlinien zur Diagnostik und Therapie in der Neurologie“ beteiligt und Herausgeber dieser wichtigen Handlungsanleitungen. Seit 2009 stehen diese auch Internetnutzern auf der Webseite der DGN und der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) zur Verfügung. „Es freut uns sehr, Prof. Hans-Christoph Diener für seine Arbeiten mit dieser besonderen Auszeichnung zu würdigen“, so Prof. Heinz Reichmann, 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.“

Diener wurde 1951 in Pfullendorf/Baden-Württemberg geboren und arbeitete als Arzt und Wissenschaftler in verschiedenen deutschen Universitätskliniken sowie in den USA und Australien. Seit 1989 ist er Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Neurologie der Universität Essen. Des Weiteren leitet er das Westdeutsche Kopfschmerzzentrum und ist Präsident der International Headache Society sowie Sprecher des vom BMBF geförderten Deutschen Kopfschmerzkonsortiums.

Die nach dem großen Lehrer und Neurologen Max Nonne benannte Gedenkmünze wird in unregelmäßigen Abständen an einen hervorragenden Kliniker der Neurologie verliehen, der seine wissenschaftlichen Leistungen und als Kliniker die gesamte Neurologie im Sinne Max Nonnes vertreten hat. Zuletzt erhielt diese Auszeichnung Prof. Dr. med. Dr. h.c. Werner Hacke aus Heidelberg im Jahr 2008 in Hamburg.

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) 
sieht sich als neurologische Fachgesellschaft in der gesellschaftlichen Verantwortung, mit ihren mehr als 6500 Mitgliedern die neurologische Krankenversorgung in Deutschland zu verbessern. Dafür fördert die DGN Wissenschaft und Forschung sowie Lehre, Fort- und Weiterbildung in der Neurologie. Sie beteiligt sich an der gesundheitspolitischen Diskussion. Die DGN wurde im Jahr 1907 in Dresden gegründet. Sitz der Geschäftsstelle ist die Bundeshauptstadt Berlin.

1. Vorsitzender: Prof. Dr. med. Heinz Reichmann
2. Vorsitzender: Prof. Dr. med. Günther Deuschl
3. Vorsitzender: Prof. Dr. med. Wolfgang Oertel
Geschäftsführer: Dr. rer. nat. Thomas Thiekötter

Geschäftsstelle: Reinhardtstr. 14, 10117 Berlin, Tel: +49 (0)30-531437930, E-Mail: 

Ansprechpartner für die Medien: Frank A. Miltner, Tel: +49 (0)89-461486-22, E-Mail: 

Pressesprecher der DGN: Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener, Essen

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