DGN-Kongresslogo 2013 (c) DGN
18. September 2013 – „Medizin in Bewegung“ lautet das Motto des 86. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), zu dem sich vom 18. bis 21. September 2013 in der Messe Dresden mehr als 5000 Spezialisten für Gehirn und Nerven treffen. Im Zentrum des größten Neurologenkongresses Europas stehen die Fortschritte bei der Erforschung, Diagnose und Therapie von Schlaganfall, neurodegenerativen Krankheiten wie der Parkinson-Krankheit oder der Alzheimer-Demenz, Multipler Sklerose, Epilepsien, Migräne, Schmerz oder Schwindel und weiteren Erkrankungen des Nervensystems. Ein neuer Fokus liegt im Jahr 2013 auf der therapeutischen und präventiven Wirkung von Bewegung auf die Gehirngesundheit. Das Publikum reicht von klinischen und niedergelassenen Neurologen bis zu Medizinern aus benachbarten Fachgebieten, Psychologen und Therapeuten, die sich neurologischen Patienten widmen.

Pressemitteilung zum Download

„Ich freue mich persönlich sehr, den diesjährigen DGN-Kongress in Dresden ausrichten zu dürfen – dort, wo die DGN als ‚Gesellschaft Deutscher Nervenärzte‘ 1907 ins Leben gerufen wurde. Der Freistaat Sachsen und speziell die medizinische Fakultät der Universität Dresden haben sich als Top-Standort für die Forschung und medizinische Versorgung etabliert“, sagt Kongresspräsident Professor Heinz Reichmann, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden. Der Kongress, der zu den größten Medizinkongressen in Deutschland zählt, ermöglicht in nur vier Tagen ein intensives Update zur ganzen Bandbreite der Neurologie. Mit 753 eingereichten Abstracts, 370 Vorträgen im wissenschaftlichen Programm und weiteren 249 Vorträgen im Rahmen von 50 Kursen der DGN-Fortbildungsakademie, 381 Postern, 84 ausstellenden Unternehmen und 20 Non-Profit-Organisationen bringt der Kongress die Besucher auf den neuesten Stand der Neurologie. Den festlichen Auftakt bildet die Eröffnungsveranstaltung am Donnerstag,
19. September: Professor Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Berliner Charité, geht in seiner Festrede der gesellschaftlichen Frage nach: „Spitzenmedizin in Deutschland: Wie viel Innovation kann sich die Neurologie noch leisten?“ Professor Thomas Brandt, Direktor des Deutschen Schwindel- und Gleichgewichtszentrums der LMU München, stellt unter dem Titel: „Höhenschwindel: eine archaische Angstreaktion“ neue Erkenntnisse dieser wenig erforschten Schwindelart vor.

Neurodegeneration: Wenn Nerven den Geist aufgeben

Das Präsidentensymposium widmet sich dem Forschungsschwerpunkt des Kongresspräsidenten Professor Reichmann: den Fortschritten bei der Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen. Unter den renommierten Referenten befindet sich auch der meistzitierte klinische Parkinson-Forscher, Professor Andrew Lees aus London. „Da neurodegenerative Erkrankungen häufig mit Alterungsprozessen assoziiert sind, gelten sie als eine der wichtigsten Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte“, so Professor Reichmann. In Deutschland gibt es mehr als eine Million Demenzkranke und etwa 250.000 diagnostizierte Parkinson-Patienten. Neue Formate im wissenschaftlichen Programm sind die „Late Breaking News“ – eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus den klinischen Neurowissenschaften der letzten Monate – und die Veranstaltung „Spotlight – Höhepunkte des wissenschaftlichen Programms“ mit einem Überblick über die Highlights der freien wissenschaftlichen Beiträge des laufenden Kongresses.

Berufspolitische Diskussionsbühne und Karrierebörse für den Nachwuchs

Das wissenschaftliche Programm wird durch die DGN-Fortbildungsakademie, das DGN(forum zu Trends in Beruf und Gesellschaft sowie eine separate Industrieausstellung ergänzt. Rund 25 Non-Profit-Organisationen stellen sich mit Informationsständen der Fachöffentlichkeit vor. Von der DGN ausgelobte Reisestipendien sowie das maßgeblich von den Jungen Neurologen (www.junge-neurologen.de) gestaltete Nachwuchsprogramm mit Vorträgen und Workshops ziehen jedes Jahr viele Weiterbildungsassistenten, Doktoranden und rund 200 bis 300 Studierende der Humanmedizin an. Der DGN-Kongress hat sich auf diese Weise auch zu einer Karrierebörse und zum Karrieresprungbrett in der Neurologie entwickelt.

Bewegung als Medizin

Das Motto „Medizin in Bewegung“ will die DGN auch in die Öffentlichkeit tragen: Die Bedeutung von Bewegung für die Gehirngesundheit vermittelt eine Informationsveranstaltung für interessierte Laien im Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD). Ein Neurologenlauf führt am Mittwoch,
18. September als Sightseeing-Tour entlang der Elbe in die Dresdner Innenstadt. Im Heinz-Steyer-Stadion findet am Donnerstag, 19. September ein Benefiz-Fußballspiel der Deutschen Neurologen Nationalmannschaft gegen überregional bekannte Fußballer aus dem Nationalteam Sachsen Oldstars statt.

Fachlicher Kontakt:

Prof. Dr. Martin Grond
Erster Vorsitzender der DGN
Chefarzt der Neurologischen Klinik am Kreisklinikum Siegen
Weidenauer Straße 76, 57076 Siegen
Tel.: +49 (0) 271 705-1800, Fax: +49(0) 271 705-1804
E-Mail: 

Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Neurologie
Frank A. Miltner c/o albertZWEI media GmbH, Englmannstr. 2, 81673 München
E-Mail: , Tel.: +49 (0)89 46148622
Pressesprecher der DGN: Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener, Essen

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) 
sieht sich als neurologische Fachgesellschaft in der gesellschaftlichen Verantwortung, mit ihren mehr als 7500 Mitgliedern die neurologische Krankenversorgung in Deutschland zu sichern. Dafür fördert die DGN Wissenschaft und Forschung sowie Lehre, Fort- und Weiterbildung in der Neurologie. Sie beteiligt sich an der gesundheitspolitischen Diskussion. Die DGN wurde im Jahr 1907 in Dresden gegründet. Sitz der Geschäftsstelle ist seit 2008 die Bundeshauptstadt Berlin.
www.dgn.org

1. Vorsitzender: Prof. Dr. med. Martin Grond
2. Vorsitzender: Prof. Dr. med. Wolfgang H. Oertel
3. Vorsitzender: Prof. Dr. med. Ralf Gold
Geschäftsführer: Dr. rer. nat. Thomas Thiekötter

Geschäftsstelle
Reinhardtstr. 27 C, 10117 Berlin, Tel.: +49 (0) 30 531437930, E-Mail: 

Ansprechpartner für die Medien 
Frank A. Miltner, Tel.: +49 (0) 89 461486-22, E-Mail: 

Pressesprecher der DGN: Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener, Essen

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