Gut geschützt: Ein Schirmchen im Herzen zum Verschluss eines persistierenden Foramen ovale (kurz PFO) reduziert bei ausgewählten Patienten das Schlaganfallrisiko. (c) iStock/kamisoka
Ende des Patts: Kardiologen und Neurologen empfehlen Schirmchen zum Schutz vor Schlaganfall

13. August 2018 – Ein vergleichsweise einfacher Eingriff zum Verschluss des offenen Foramen ovale (PFO) kann das Risiko für einen Schlaganfall deutlich verringern, wenn zuvor eine sorgfältige Diagnostik keine Hinweise auf andere Schlaganfallursachen erbrachte. Das ist die wichtigste Aussage der heute veröffentlichten gemeinsamen S2e-Leitlinie „Kryptogener Schlaganfall und offenes Foramen ovale“ der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK).

2017 in Leipzig, 2018 in der Volksbühne Berlin – Geistesblitze, der Science Slam über das Gehirn. (c) DGN/Hauss
Geistesblitze, der Science Slam: Hirnforschung on Stage

1. August 2018 – Was passiert im Kopf, wenn wir lieben? Welchen Einfluss hat Musik auf unser Gehirn? Und was machen eigentlich Spiegelneuronen? Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie lädt am 2. November erneut zum Geistesblitze-Science-Slam ein, diesmal ist der Austragungsort die berühmte Volksbühne Berlin. Am Freitag, 2. November, werden Neurologen und Hirnforscher mit kreativen Präsentationen um die Gunst des Publikums in der Hauptstadt wetteifern. Auf dem Programm stehen spannende Fakten über das Gehirn – und so manche Überraschung.

„Hans-guck-in-die-Luft“-Syndrom: Wichtiger Genfehler für die häufigste Form der vererbbaren Epilepsie gefunden

24. Juli 2018 – Epilepsie hat viele Formen: Die idiopathische generalisierte Epilepsie ist die häufigste von ihnen. Ihre Symptome umfassen das „Hans-guck-in-die-Luft“-Syndrom – der kurze Verlust des Bewusstseins – bis hin zu großen Anfällen mit Verkrampfungen des ganzen Körpers (Grand mal). Sie tritt in Familien gehäuft auf. Welche Erbfaktoren beteiligt sind, ist bislang noch nicht vollständig geklärt – klar ist, dass mehrere Gene eine Rolle spielen und Mutationen zur Schädigung von hemmenden Botenstoffrezeptoren im Gehirn führen. Diese Erkenntnis hilft, neue Therapieansätze zu entwickeln.

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