2019


Assoziierte Mitglieder


  • Prof. Dr. med. Claudio Bassetti, Bern (Schweiz)
  • Prof. Dr. med. Birgit Högl, Innsbruck (Österreich)

Letzte Aktualisierung: Juli 2019


Kommissionsbericht 2018

Die Kommission hat sich im letzten Jahr in erster Linie mit der Fragestellung der schlafmedizinischen Versorgung in neurologischen Kliniken beschäftigt. Da aus dem Vorjahr bekannt wurde, durch die von der Kommission initiierte Fragestellung, dass in der Regel nur wenige neurologische Kliniken über eine schlafmedizinische Einrichtung (Schlaflabor, schlafmedizinische Ambulanz oder Kooperationsprojekte mit anderen schlafmedizinisch orientierten Subdisziplinen) verfügen. Daher ist es der Kommission ein besonderes Anliegen gewesen, noch einmal die Rahmenbedingungen für die Schlafmedizin in der stationären Versorgung zu analysieren. Dabei muss die Kommission feststellen, dass auf dem Boden der DRG-Vergütung die Schlafmedizin, insbesondere bei komplexen Erkrankungen wie Narkolepsie, Hypersomnie, Parasomnien und komplizierten schlafbezogenen Atmungsstörungen, durchaus nicht die Ressourcen refinanziert werden, die für diese Patienten eingesetzt werden. Dieser Aspekt der Unterfinanzierung im DRG-System ist der Tatsache geschuldet, dass die Kalkulationshäuser damals in erster Linie Patienten mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom in die Kalkulation eingegeben haben. Im Weiteren wird die Kommission sich diesbezüglich auch noch einmal mit den internationalen deutschsprechenden Kollegen, wie Herrn Prof. Bassetti (Klinik für Neurologie in Bern) und Frau Prof. Högl (Klinik für Neurologie in Innsbruck) im Ländervergleich zusammensetzen und versuchen, hier für Deutschland Empfehlungen zu geben. Dieses wird insbesondere dadurch gefördert, dass die DGSM (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin) ebenfalls in diesem Bereich einen Vorstoß machen wird. Die DGSM wird seit dem 15. Oktober 2018 im Vorstand durch den Präsidenten, Herrn Prof. Dr. Peter Young, geleitet.

Ein Kommissionstreffen konnte im Rahmen der Neurowoche 2018 wegen mangelnder Beteiligung der aktiven Mitglieder nicht stattfinden.

Zukünftiges Projekt ist die Beteiligung der Kommissionsmitglieder „Schlafstörungen“ an der Verfassung der Leitlinie „Restless Legs-Syndrom“. Diese Leitlinie wird in einer Initiative der DGN in Kooperation mit der DGSM als S2K-Leitlinie verfasst werden.

Peter Young, Münster

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