2019


  • Prof. Dr. med. Helge Roland Topka, München (Sprecher)

Gründung: September 2015 von Prof. Topka und Prof. Klein
Letzte Aktualisierung: April 2019


Kommissionsbericht 2018

Von Mitgliedern der Kommission Neurologische Notfallmedizin wurden Symposiumsvorschläge für die DGN-Jahrestagung Berlin 2018 eingereicht. Vorbereitet und durchgeführt wurden die Symposien „Strukturelle Voraussetzungen für Notfallmedizin“ und „Interdisziplinäre Herangehensweisen bei neurologischen Leitsymptomen“, neben den curricularen Veranstaltungen zu den Leitsymptomen in der Notaufnahme.

Das Thema der neurologischen Notfallversorgung wurde auch im Rahmen der DGNI-Tagung in Würzburg im Januar 2018 mit Symposiumsbeiträgen bei der ANIM und des zeitgleich stattfindenden Joint-Meetings mit der amerikanischen Neurocritical Care Society präsentiert. Weitere Darstellungen des Themas sind bei der ANIM 2019 in Berlin geplant.

Die Zusammenarbeit mit den Jungen Neurologen wurde intensiviert. Bei der Jahrestagung in Berlin nahmen Kommissionmitglieder als Referenten an einer fallbasierten, interaktiven Sitzung mit Audience Response System zu häufigen Konstellationen in der Notaufnahme teil.

Das erstmals im März 2017 von den Kommissionsmitgliedern erstmals organisierte und sehr gut angenommene überregionale Symposium zu Strukturen und medizinischen Fragestellungen in der Neurologischen Notfallmedizin soll im April 2019 mit einem zweiten überregionalen Symposium eine Fortsetzung finden. Termin, Programm und Organisation wurden bei per Mail vorbereitet und in der Kommissionssitzung während der DGN-Jahrestagung in Berlin 2018 verabschiedet. Symposiumsvorschläge für die DGN-Jahrestagung 2019 wurden eingereicht.

Gemeinsam mit dem Präsidenten, Prof. G. Fink, wurde vom Vorsitzenden eine Stellungnahme entworfen, die dem Gemeinsamen Bundesausschuss vor der Verabschiedung der Neuordnung der Struktur der stationären Notfallversorgung in Deutschland zugestellt werden konnte. In dieser Stellungnahme wurde u.a. erfolgreich auf die Diskordanz der geplanten stationären Notfallstruktur und der bewährten Struktur der Schlaganfallversorgung und einige weitere aus Sicht der DGN relevanten Punkte aufmerksam gemacht.

Gemeinsam mit dem Präsidenten und dem Vorsitzenden der Kommission Neurologische Chefärzte wurden in verschiedenen Medien Stellungnahmen der DGN zur Neuordnung der Struktur der stationären Notfallversorgung in Deutschland (G-BA), zum Gutachten des Sachverständigenrats zur Neuordnung der Schnittstelle zu ambulanten (auch KV-) Notfallversorgung und zur neuen Zusatzweiterbildung „Klinische Akut- und Notfallmedizin“ veröffentlicht. Die neurologischen Chefärzte wurden bei der jährlichen Chefarzttagung über die aktuellen berufspolitischen Entwicklungen in der Notfallversorgung informiert.

Bei der zweiten Sitzung der Kommission während der DGN-Jahrestagung in Berlin wurde das Arbeitsprogramm für die kommende Periode festgelegt. U.a. soll geprüft werden, inwieweit SOP für die besonderen und häufig interdisziplinären Situationen in der Notfallversorgung von der Kommission vorbereitet und ggf. in Abstimmung mit bereits vorhandenen SOPs verbreitet werden können.

Helge Topka, München
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