2019


Gründung: Oktober 2018 von Prof. Meyding-Lamadé
Letzte Aktualisierung: April 2019


Kommissionsbericht 2018

Die Kommission hat sich im Auftrag des Vorstandes der DGN zum ersten Mal während der Jahrestagung in Berlin zusammengefunden.

Hier haben die Kommissionsmitglieder kurz berichtet, welche Vorerfahrungen sie im Bereich der Telemedizin und Tele-Neurologie gemacht haben. Es wurden Themen adressiert, die in der Zukunft von der Kommission bearbeitet werden bzw. auch mit dem Vorstand der DGN besprochen und diskutiert werden sollen. Insgesamt wurde festgestellt, dass die Neurologie sich ideal für die Teleneurologie anbietet, ein überwiegend konservatives, nicht operativ tätiges Fach, bei dem es einen Mangel an spezialisiertem Wissen und einer großen Bandbreite des Fachgebietes gibt. Von Anfang an sollte darauf geachtet werden, dass bei Projekten die Sektorengrenzen mit impliziert werden und niedergelassene Kollegen wie aber auch nachfolgende Kliniken, z.B. Rehabilitationshäuser, mit einbezogen und gleichzeitig mit hoher Sensibilität verhindert werden sollte, dass Teleneurologie und Telemedizin dazu dient, Kollegen die Patienten „abzuwerben“. Es wurde diskutiert, dass es verschiedene Vergütungsmodelle bereits in Deutschland gibt, dass aber in vielen Ländern unsere Republik die Telemedizin und Teleneurologie bisher nur in Form von Modellprojekten möglich ist.

Die Anregung von Frau Professor Meyding-Lamadé, dass man bei allen DGN-Mitgliedern eine kurze Umfrage durchführt, wurde sehr positiv begrüßt. Hier wurde darauf hingewiesen, dass die AWMF-Leitlinien-Konferenz am 14.12.2018 in Berlin stattfindet. Frau Professor Meyding-Lamadé wird die Konferenz besuchen, deren Hauptthema auch digitale Medizin sein wird.

Herr Professor Witte berichtet, dass er einen Kongress über Telemedizin bereits zum wiederholten Male ausrichten wird, was von den Kommissionsmitgliedern sehr positiv begrüßt wurde. Auch mit dem Hinweis darauf, dass Vorträge zur Telemedizin und bereits Studienergebnissen bzw. geplante Studien oder Anwendungsbeispiele unbedingt auch Teil unseres Jahres-Kongresses werden sollten (hier bereits auch sind), um diese Möglichkeiten der Neurologie mit all ihren Risiken, aber auch Chancen kritisch und auch realistisch darzustellen. Ein Vorschlag für eine Umfrage wurde von Frau Professor Meyding-Lamadé bereits erarbeitet, dies wird mit den Kommissionsmitgliedern abgestimmt und dann dem Vorstand vorgelegt bzw. mit ihm abgesprochen. Im Anschluss erhalten die Mitglieder der DGN das Ergebnis.

Die Sitzung lief über 1,5 Stunden mit einer sehr angeregten und lebhaften Diskussion. Alle Kommissionsmitglieder und Frau Professor Meyding-Lamadé bedanken sich für das Vertrauen, das ihnen vom Vorstand der DGN für diese Kommissionsarbeit im Sinne der Deutschen Fachgesellschaft für Neurologie entgegengebracht wurde.

Uta Meyding-Lamadé, Frankfurt am Main

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