Verleihung 2010, v.l.n.r.: Prof. Jens Volkmann, Dr. Isolde Dingebauer, Prof. Heinz Reichmann, Prof. Thomas Gasser

In memoriam Dr. Isolde Dingebauer

Seit dem Jahre 2002 verleiht die Deutsche Gesellschaft für Neurologie den Dingebauer-Preis aus Mitteln der Dr. Friedrich-Wilhelm und Dr. Isolde Dingebauer-Stiftung. Der Preis wird für herausragende wissenschaftliche Leistungen in der Erforschung der Parkinsonschen Krankheit und anderer degenerativer Erkrankungen des Nervensystems vorzugsweise an junge Wissenschaftler vergeben, um diese in die Lage zu versetzen, wissenschaftlich auf den genannten Gebieten weiter zu forschen.

Die Dotation ist variabel und beträgt höchstens 50.000 Euro. Der Preis ist teilbar. Der Preis kann sowohl inländischen als auch europäischen Neurowissenschaftlern verliehen werden.

Der Preis wird ab 2021 ausgeschrieben.

Das Preiskuratorium besteht aus fünf Mitgliedern und wird vom Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Neurologie ausgewählt. Die Amtszeit der Kuratoriumsmitglieder beträgt fünf Jahre, eine Wiederwahl ist zulässig.

Preisträger


A.L. Benabid, Grenoble, 2002 in Mannheim
P. Pollak, Grenoble, 2002 in Mannheim
G. Deuschl, Kiel, 2004 in Düsseldorf
W. Oertel, Marburg, 2004 in Düsseldorf
O. Rascol, Toulouse, 2006 in Mannheim
W. Poewe, Innsbruck, 2006 in Mannheim
H. Braak, Frankfurt, 2008 in Hamburg
C. Trenkwalder, Kassel, 2008 in Hamburg
T. Gasser, Tübingen, 2010 in Mannheim
J. Volkmann, Kiel, 2010 in Mannheim  
H. Reichmann, Dresden, 2012 in Hamburg
A. Lees, London, 2012 in Hamburg
D. Berg, Tübingen, 2014 in München
J. Winkelmann, München, 2014 in München
A. Kühn, Berlin, und G. U. Höglinger, München, 2017 in Leipzig
K. Brockmann, Tübingen und G. Respondek, München, 2019 in Stuttgart

 

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