Klaus Felgenhauer (1933-2002), (c) privat

Kompetent – intensiv – unabhängig: eine Erfolgsgeschichte

Die Idee, eine Fortbildungsakademie unter dem Dach der Deutschen Gesellschaft für Neurologie zu etablieren, hat mehrere geistige Väter. Bereits 1990 trug Professor Hans-Christoph Diener sein von den Amerikanern inspiriertes Vorhaben auf dem Ordinarientreffen in Baden-Baden vor.

Im darauffolgenden Jahr stand erstmals eine halbtägige Fortbildung auf dem Neurologenkongress in Saarbrücken auf dem Programm und wurde auf dem nächsten DGN-Kongress in Bonn von Professor Felix Jerusalem institutionalisiert. Zur gleichen Zeit konnte Professor Helmut Bauer, langjähriger Ehrenvorsitzender der DGN, Professor Klaus Felgenhauer davon überzeugen, die mit der Schaffung einer Akademie verbundene umfangreiche Arbeit zu übernehmen.

Klaus Felgenhauer, 1995/1996 erster Vorsitzender der DGN, etablierte die Fortbildungsakademie als integrierten Bestandteil der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Unter seinem Vorsitz fand 1996 in Göttingen der erste Neurologenkongress offiziell gemeinsam mit der neu konzipierten Fortbildungsakademie statt. 51 Kurse mit insgesamt 1700 Buchungen waren die stolze Bilanz des ersten Akademie-Angebots, das insgesamt auf große, positive Resonanz der Teilnehmer stieß.

Im Jahr 2002 übernahm Professor Cornelius Weiller, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik Freiburg, den Vorsitz der DGN-Fortbildungsakademie. Das Fortbildungsangebot wurde kontinuierlich erweitert und inzwischen trägt die Akademie ganz wesentlich zum Erfolg der Neurologenkongresse bei. So wurden beim DGN-Kongress in Hamburg 49 Kurse mit 260 Vorträgen angeboten, gebucht wurden diese 6573-mal. Diese Buchungszahl entspricht einer Steigerungsrate zum Vorjahr in Wiesbaden von mehr als 13 Prozent. Auf der Neurowoche in München 2014 betrug die Anzahl der Buchungen bereits 7000.

Nach eineinhalb Jahrzehnten als ehrenamtlicher Vorsitzender der Kommission Fortbildungsakademie hat Professor Weiller sein Amt zum 15. Februar 2017 zur Verfügung gestellt. Das DGN-Präsidium hat Professor Martin Grond aus Siegen als seinen Nachfolger ernannt.

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